Herr der Ringe - RPG

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 Am Fluss

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Thalestris
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BeitragThema: Am Fluss   Mo Apr 27, 2015 12:07 am

Thalestris hatte Calliero befreit, hatte ihm mit auf den Markt genommen und einen riesigen Lebensmittelvorrat gekauft und war dann mit ihm zum Fluss gelaufen, wo das mittelgroße Boot auf sie wartete. Sie zahlte dem geheimen Wachmann eine Goldmünze, ehe sie sich dem Boot näherte. Sie ließ Calliero neben dem Fluss grasen, während sie das Boot betrat. Es gab eine Kajüte, in der sie schlafen konnten, nicht allzu groß, aber es würde gehen. Innerlich hoffte Thalestris, dass der Rotschopf nicht mitkam, aber sollte dies doch der Fall sein, dann würde sie eben auf Deck schlafen. Ihr wurde bewusst, dass Calliero das Ganze niemals mitmachen würde. Sie holte die Vorräte, die sie über seinen Rücken gelegt hatte und verstaute sie unter Deck. Dann lief sie zu ihrem Pferd und wartete darauf, Eithel zu sehen.. Hoffentlich beeilte sich der Junge...

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Eithel
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BeitragThema: Re: Am Fluss   So Mai 17, 2015 1:50 am

Eithel kam in einem zügigen Trab wenige Minuten nachdem er mit seinem Pferd und seinem Hund das Wirtshaus verlassen hatte am Fluss an, wo er Calliero schon früh sah und dann das Boot, welches er kurz etwas misstrauisch besah, sich dann aber einfach darauf verließ das Thal ihn niemals in Gefahr bringen würde, wenn sie es nicht vermeiden konnte. 
Das Wetter sagte dem blonden auf keinen Fall zu, aber daran würden sie momentan wohl nicht viel ändern können. Er stieg von seinem Pferd ab und sah strich seinem Hund kurz über den Kopf, bevor er sich nach Thalestris umsah. Natürlich hätte er sie theoretisch rufen können...
... aber irgendwie waren sie doch grade auf der Flucht, oder?
Diese Gewissheit traf Eithel und irgendwie wusste er nicht ob es ihm gefallen sollte oder nicht. Es war definitiv ein Nervenkitzel, aber ob er es mochte war noch eine andere Sache.

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BeitragThema: Re: Am Fluss   Di Mai 19, 2015 11:54 pm

Thalestris kam aus der Kajüte des Bootes und sah Eithel. Sie strahlte ihn fröhlich an, ehe sie auf ihn zulief, ihn am Kragen packte und an sich zog, um ihre Lippen auf seine zu pressen. Sie machte eine weitläufige Geste, ehe sie mit einem breiten Grinsen verkündete: "Willkommen mein Herr. Dieses Schiff wird Euch nach Minas Tirith bringen, doch zunächst müsst Ihr ihm einen Namen geben." Sie war gespannt, was Eithel sich einfallen ließ. Dann meinte sie: "Die Pferde werden das aber nicht mitmachen... Calliero zumindest nicht.. Ich werde ihn laufen lassen. Entweder folgt er uns an Land, oder aber er geht verloren, bis entweder ich, oder einer der Menschen ihn findet, die ihn auf tausend Schritt erkennen." Sie überließ Eithel die Entscheidung, was er mit seinem Pferd machen wollte. Er könnte sie auch zusammen losschicken.. Eithel würde wissen, was er tat. Der Köter war kein Problem. Ihn trug das Schiff und von den Piraten wusste Thalestris, dass es wasserliebende Hunde gab und dass Hunde schwimmen konnten.
Sie lief an Deck und wartete dann dort auf Eithel.

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Aragorn
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BeitragThema: Re: Am Fluss   Fr Mai 22, 2015 2:30 am

Eithel sah Thalestris, die auf dem Boot war und lächelte ihr zu. Den stürmischen Kuss, der nur wenige Sekunden später folgte erwiderte er mit Leidenschaft. Diese Frau machte ihn fertig. Breit grinsend verkündete sie, das dieses Schiff sie nach Minas Tirith bringen würde und dass er das Schiff benennen sollte. Er grinste breit. "Meinst du wirklich es ist so schlau einem Typen das benennen von etwas zu überassen, der seinen Hund Kläffer und sein Pferd Donner genannt hat?", fragte er und fuhr sich kurz locker durch das blonde Haar.
Auf die Erklärung mit den Pferden nickte er ernster, jedoch immer noch mit dem Grinsen auf dem Gesicht. "Kann ich Donner an Calliero binden? Ich glaube Calliero ist schlau genug um den Weg zu finden, aber Donner würde einfach zurück nach Ithilien traben und auf mich warten...", fragte Eithel und strich seinem dummen Pferd über die Stirn.


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Thalestris
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BeitragThema: Re: Am Fluss   Fr Mai 22, 2015 2:38 am

Thalestris war froh, dass er jetzt hier war und dass ihm nichts zugestoßen war. Sie war an dieses Leben gewöhnt, aber er nicht.. Ein wenig Sorgen hatte sie sich deshalb schon gemacht und umso stürmischer fiel die Begrüßung nun aus. Als sie ihn das Boot benennen ließ und er daran zweifelte, ob das eine gute Idee sei, grinste Thal nur breit und meinte: "Ich meine, dass ein Schiff einen Namen braucht und dass Erkenntnis der erste Weg zur Besserung ist." Damit zwinkerte sie ihm zu ehe, sie an ihm vorbei lief, um seinem Pferd den Strick abzunehmen. Sie umarmte Calliero fast und schloss kurz die Augen. Sie war sich fast sicher, dass er ihnen folgen würde. Dann lief sie mit einem besserwisserischen Grinsen zurück auf das Schiff und meinte: "Pferde sind Herdentiere mein Herr und Calliero ist ein wahrer Anführer." Damit bedeutet sie ihm, an Deck zu kommen, ehe sie die Leinen löste und das Segel öffnete. Ihr Herz schlug sofort schneller, als das Schiff begann, leicht zu schaukeln und der Wind durch ihr Haar brauste. "Es ist gut, dass es so windig ist. Der Wind ist auf unserer Seite und wird uns flussaufwärts treiben."

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BeitragThema: Re: Am Fluss   Fr Mai 22, 2015 2:48 am

Bei ihrer Anmerkung lachte Eithel. Dann klatschte er sich in die Hände und musterte das Boot kurz. "Nennen wir es... Sandkorn.", sagte er entschlossen und grinste noch breiter. "Ja, Ja: Sandkorn!"
Eithel beobachtete wie Thalestris mit Calliero umging und da fiel ihm eine Frage ein: "Woher hast du Calliero eigentlich?", fragte er, bevor Thalestris begann ihn über Pferde belehren zu müssen. "Wie Ihr meint, meine Dame. Notfalls kauft Ihr mir ein neues Pferd.", scherzte er und kam dann ihrer Anweisung nach an Deck zu kommen.
Als sie die Leinen löste und das Segel sich öffnete beobachtete Eithel das gespannt. Sie sagte es wäre gut, dass es so windig wäre oder so und Eithel nickte nur und besah sich alles mit burschikoser Neugier. Ein Schiff war einfach nur cool.

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BeitragThema: Re: Am Fluss   Fr Mai 22, 2015 3:04 am

"Sandkorn?" Sie drehte sich neugierig zu ihm um. "Wieso das?" Sie ahnte schon, dass es etwas mit ihr und ihrer Herkunft zu tun hatte und so war ihr Interesse natürlich nur noch mehr geweckt. Als sie sich von Calliero verabschiedete, fragte er sie, woher sie ihn hatte und sie erwiderte: "Eithel... Wie oft habe ich schon auf die Pferde der nördlichen Königreiche geschimpft? Das sind keine Tiere, das sind Klappergestelle mit Stroh im Kopf." Breit grinsend fragte sie ihn: "Was meinst du denn, woher ich ihn habe?" Als er an Deck kam, meinte er noch im Spaß, sie solle ihm notfalls ein neues Pferd kaufen und nachdenklich sah sie in die Ferne und meinte dann: "Das machen wir. Sobald du mit mir in der Wüste warst."
Als sie alles vorbereitet hatte, griff sie nach seiner Hand und führte ihn die kleine Treppe hinunter in die Kajüte. Unterhalb der Treppe war ein kleiner Raum mit einem Tisch und einer Kochstelle. Dahinter war eine weitere Tür, die in ein noch kleineres Zimmer führte, das voll und ganz von einem Bett ausgefüllt wurde. "Hier werden wir schlafen.", meinte Thalestris lächelnd und sah ihn dann an. "Ich hoffe, du bist nicht seekrank.", meinte sie mit einem Zwinkern, ehe sie ihn mit sich auf das Bett zog. Verliebt sah sie ihn an, ehe sie ihn erneut leidenschaftlich küsste. "Na, wie findest du deine erste Flucht?" Sie küsste ihn noch einmal ein wenig inniger, ehe sie sich von seinen Lippen löste und mit ihrem Mund seinen Hals erkundete. Sie hatten nun Zeit. Thal hatte alles genau berechnet, wie sie es damals schon immer für die Piraten getan hatte. Der Anduin verlief nun relativ gerade und sie hatte das Ruder so festgebunden, dass sie geradeaus fuhren. Nach zweieinhalb Stunden würde sie wieder ein wenig lenken müssen, doch bis dahin hatten sie viel Zeit.. Zeit, die auch irgendwie nötig war, schließlich hatten sie sich gegenseitig ihre Liebe gestanden, doch bis jetzt seitdem noch keine ruhige Minute miteinander verbracht...

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BeitragThema: Re: Am Fluss   Di Mai 26, 2015 9:56 pm

Eithel hatte erwartet, dass Thalestris nachfragte und grinste nur geheimnisvoll. Seine Augenbrauen hoben und senkten sich dreimal und dann lachte er kurz und zuckte mit den Schultern. "Ich glaube es ist ein einmaliger Name. Und das ist doch das was man versucht zu erreichen, wenn man etwas einmaliges bennent, oder?"
Während sie dann über ihr Pferd sprach grinste er weiterhin, blieb aber bei ihrer Frage still. Sie meinte sie würden ihm ein neues Pferd kaufen, sobald sie zusammen in der Wüste waren, darauf grinste Eithel nicht mehr. Er hatte nicht vor sobald er Edan gefunden hatte mit Thalestris zu vereisen und vor allem dachte er nicht das Thal irgendein Interesse daran hatte mit ihm im Schlepptau rumzuziehen. "Thal, ich weiß nicht ob das eine gute Idee ist.", sagte er ruhig.

Als sie unter Deck gingen kamen sie in einen Raum mit einem Bett und nur einem Bett. Auf die Anmerkung von Thalestris das sie hoffe er wäre nicht seekrank lachte er. "Bisher nicht.", sagte er, doch kam er nichtmals ganz dazu diesen Satz ausklingen zu lassen, da Thalestris ihn mit sich auf das Bett zog. Der Blick in ihren braunen Augen führte dazu, dass sich Gänsehaut auf seinem ganzen Körper breit machte. Anschließend küsste sie ihn auch noch. Er erwiderte den Kuss leidenschaftlich. Zwischen den Küssen fragte sie ihn wie er ihre erste Flucht fände und er musste in die Küsse grinsen. Dann begann sie damit ihre Lippen und seinen Hals zu vereinen und er legte den Kopf zurück, wobei sich seine Augen genussvoll schlossen. "'Kann mir nichts besseres vorstellen... für eine Flucht natürlich.", schnurrte er. "Aber dieses Schiff... kann nicht alleine fahren, oder...?", fragte er und schob Thalestris dabei mit einem sanften aber bestimmten Druck ein bisschen von sich.

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BeitragThema: Re: Am Fluss   Di Mai 26, 2015 10:40 pm

Eithel meinte, der Name sei einmalig und das war es, war er versucht hatte. Thal grinste und erwiderte: "Ja, du hast recht." Thal war sehr aufgedreht und freute sich riesig, endlich mal wieder Wasser unter sich zu spüren nach so langer Zeit. Fröhlich und voller Vorfreude wirbelte sie umher und bekam so Eithels Antwort nur nebenbei mit. Doch dann wurde ihr doch klar, was er gerade gesagt hatte und sie drehte sich zu ihm um: "Was?.....Wieso nicht?" Sofort befiel Thal wieder dieses Gefühl von Trauer, Schwäche und Verletztheit, das sie auf keinen Fall zulassen wollte. Also bemühte sie sich, sich nichts anmerken zu lassen und konzentrierte sich stattdessen auf ein Tau, das entknotet werden musste.

Als sie dann unter Deck waren und Thalestris sich auf die ruhige Zeit mit ihm - und zwar NUR mit ihm - freute, schien es ihm nicht so zu gehen. Er fragte, ob das Schiff alleine fahren konnte und Thalestris hätte ihm die Frage ganz normal beantwortet, wäre da nicht der sanfte, aber bestimmte Druck seiner Hände gewesen, der sie von ihm schob. Schnell setzte Thalestris eines ihrer gespielten Lächeln auf. Doch schienen diese stets so echt, dass man sie kaum von den tatsächlich echten Lächeln unterscheiden konnte. Thalestris Suma war nuneinmal eine Meisterin der Täuschung. Dann erwiderte sie:"Du hast recht. Ich sehe mal schnell nach dem Ruder und du bleibst hier. Wir wollen ja nicht, dass du doch noch gesehen wirst.." Damit lief sie die Stufen hinauf an Deck und kletterte von dort aus auf das Dach der Kajüte, wo sie den Kopf in die Hände stützte und ihre Trauer sie übermannte. Es tat weh, von Eithel weggestoßen zu werden. Und das, wo sie sich so sicher gewesen war, dass er das niemals tun würde. Sie war sich sicher gewesen, dass er ihr überallhin folgen würde. Er würde sie niemals alleine lassen, außer sie würde es wollen.. Und nun? Seit sie auf diesem Schiff waren, schien alles im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Ruder zu laufen. Sie hatte sich bis jetzt ein einziges Mal auf eine Beziehung eingelassen und er war gestorben. Sie war damals so unendlich verletzt gewesen und diesen Schmerz hatte sie bis heute nicht wirklich verarbeitet. Ja, sie scherzte über seinen Tod, aber war nicht gerade das ein Anzeichen dafür? Und nun kamen all diese Gefühle wieder hoch. Sie kamen hoch, weil der einzige Mensch, von dem sie gedacht hatte, dass er sie niemals abweisen würde genau das getan hatte. Sie fragte sich, ob das Ganze richtig war wie es war... Sie kam zu dem Entschluss, dass es das ganz und gar nicht war und dass sie dabei war, sein Leben zu ruinieren. Sie mussten aus Ithilien fliehen, was für Thalestris nichts Neues war... Für ihn aber schon. Er war ein rechtschaffener Mann und er hatte nie etwas Unrechtes getan. Wenn, dann war Thalestris schuld daran gewesen.

Als die Sonne unterging saß Thalestris noch immer auf dem Dach der Kajüte und beobachtete, wie der rotglühende Feuerball in den Wellen des Flusses versank. Sie würde ihm in Minas Tirith eine gute Arbeit besorgen und weiterziehen. Sie würde ihm erklären, dass das alles nicht gut war. Dass er sein Mädchen bereits gefunden hatte und dass sie in Minas Tirith auf sie wartete. Dass er eine Familie mit ihr haben konnte und ein gutes Leben. Ein Leben, in dem Thalestris keinen Platz hatte. Natürlich würde sie ihn ab und zu besuchen und ihm und seinen Kindern von ihren Abenteuern und Reisen erzählen, während sie mit glänzenden Augen zuhörten... Doch ansonsten sollte sie sich aus seinem Leben heraushalten. Tränen rannen ihr über die Wangen. Tränen, die im Licht des Abends orange schimmerten und sie hasste sich für diese Schwäche, die sie gerade zeigte und die sich irgendwie selbst eingestehen musste.

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BeitragThema: Re: Am Fluss   Mi Mai 27, 2015 1:12 am

Eithel war klar, dass sie es nicht mögen würde, wenn er ihr die Wahrheit sagte, aber er würde nicht damit fertig werden sie anzulügen. "Ich... ich werde Edan nicht wieder verlassen, Thal. Er ist mein Bruder, ich kann ihn nicht irgendwo zurück lassen. Das werde ich nie wieder tun.", begann er ruhig und fuhr direkt fort: "Außerdem... ich glaube nicht, dass du mich unbedingt bei dir haben willst. Du sagst vielleicht, dass du es willst, aber du willst keine Beziehung mit mir... Thal wir sind dazu beide nicht fähig.", endete er und verschränkte dann die Arme vor der Brust, bevor er tief durchatmete. "Aber wir sollten das später besprechen, kann ich dir bei irgendwas helfen?"

Thalestris lächelte und meinte, dass sie nachschauen würde ob alles okay wäre. Eithel war leicht misstrauisch, wusste aber selbst nicht genau warum, weshalb er sich auch dagegen entschied ihr einen Kommentar hinterherzurufen. Stattdessen lag er eine zeitlang in dem schaukelndem Boot, als er ein getrappel auf dem Boden hörte. Kläffer? Ja, Kläffer! Er setzte sich schnell auf und ging auf die Knie um den Hund in die Arme zu schließen. Der Hund zitterte leicht am Körper und jauzte vor Angst. Eithel streichelte ihn eine Zeit lang und flüsterte beruhigende Worte in das dunkle Fell. "Alles wird gut, Kläffi, alles wird gut. Versprochen... Thal sieht vielleicht böse aus, aber ich bin mir sicher, sie hat dich auch lieb... ja wirklich!... warum sollte sie dich nicht mögen?... Ach quatsch! Thal ist eine ganz liebe... meinst du wir sollten sie suchen gehen?", fragte er den Hund, der jedoch nur nochmal jauzte. Eithel seuftzte. "Was ist los mit dir, hm?", fragte er und sah dann das Kläffer hechelte, sobald er ihn losgelassen hatte. "Willst du was trinken?", fragte er den Hund und sprang dann auf. Er gab etwas Wasser in eine Schüssel und stellte sie seinem Hund hin, der gierig das Wasser aufleckte, dann aber immer noch jaulte. Eithel seufzte erneut und sah nochmal in die Truhe die bei der Kochstelle stand in der Lebensmittel waren. Nichts davon war sonderlich gut für einen Hund und er selbst hatte ja auch nichts dabei... er entschied sich etwas zu kochen.

Eithel hatte einiges an Zeit gebraucht, bevor er dem Hund Reis und Karotten serviert hatte. Kläffer schien sich nicht groß darum zu scheren und Eithel beobachtete wie sein Hund fras. Er grinste und als sein Hund fertig war nahm er eine der vielen Decken vom Bett und legte sie für Kläffer auf den Boden. Dann rief er seinen Hund zu dem Bettchen und das Tier sah ihn fragend an. Eithel schüttelte lachend den Kopf und fragte ihn dann: "Wie hast du bisher überlebt, sag mal?" Anschließend legte er sich selbst auf das Bettchen und signalisierte seinem Hund das gleiche zu tun. Kläffer tat was befohlen wurde und legte sich neben Eithel, der den Hund eine Weile streichelte. Dann entschloss er sich, dass Thalestris entweder von Piraten erschossen worden war oder von irgendwas was er gesagt hatte verletzt worden war. Beides keine sonderlich schönen Aussichten. Er machte noch einen Teller fertig, nachdem er sich aus den Klammern seines Hundes gelöst hatte und ging dann auf die Suche nach Thalestris. Er fand sie bald, doch war sie nicht in einer Verfassung in der sie zum Scherzen aufgelegt war. Er schlich sich von hinten heran und hielt ihr den Teller vor die Nase, bevor er zu ihr sprach: "Hunger?"

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BeitragThema: Re: Am Fluss   Mi Mai 27, 2015 1:37 am

Edans Worte schmerzten, aber sie erwiderte nichts. Er meinte, sie sollten das alles später besprechen und fragte, ob er ihr bei irgendetwas helfen konnte. Sie schüttelte nur den Kopf. Wie sie sich auf "später" freute....
Und dann war anscheinend jenes "später" gekommen, denn sie hörte seine Schritte, während sie über sein vorherigen Worte nachdachte. Er wollte seinen Bruder nicht verlassen. Er sagte, sie wolle keine Beziehung mit ihm und dass sie Beide nicht dazu fähig wären. Waren sie das? Sie wusste es nicht. Sie wusste nichts mehr. Gerade noch hatte sich alles so echt angefühlt und Thalestris hatte tatsächlich daran geglaubt, dass ihr ein wenig Glück vergönnt war.

Thal merkte, wie Eithel sich anschlich. Sie war schließlich eine Assassine gewesen, sie hörte soetwas. Dann hielt er ihr den Teller vor die Nase und fragte, ob sie hungrig war. Thalestris schüttelte den Kopf, ehe sie sagte: "Nein... Aber wir sollten reden.. Und ich denke.. Ich sollte anfangen." Sie biss sich auf die Lippe, ehe sie tief durchatmete und begann: "Ich hatte einst eine Beziehung mit einem Piraten... Aber er ist gestorben. Es war ein qualvoller Tod und es war meine eigene Schuld. Ich hätte nie gedacht, jemals damit fertig zu werden und anscheinend habe ich das alles wirklich nie verarbeitet. Ich merke es daran, wie weh du mir tun kannst und das allein mit Worten." Sie machte eine Pause, ehe sie ihn ansah. "Ich werde dich verlassen Eithel. Ich gehe nicht, wegen deinen Worten, oder dem, was du denkst.. Ich gehe nicht wegen meiner Vergangenheit, oder dem, was ich dir antun würde... Ich gehe weil ich dich über alles auf dieser Welt liebe. Ich habe noch nie so gefühlt, wie ich es jetzt tue und das schockiert mich. Ich weiß, dass ich dich zerstöre. Aber ich will, dass du eines weißt: Ich wäre zu einer Beziehung fähig gewesen. Ich habe sie mir mit jeder Faser meines Körpers gewünscht. Ich...." Sie brach ab, als sie die Bilder ihrer eigenen kleinen Familie mit ihm vor sich sah und schloss die tränenden Augen. "Ich will, dass du nicht zurück siehst. Vor dir liegt ein gutes Leben. Ich will, dass du es lebst und dich so an mich erinnerst, wie ich war." Damit stand sie auf und lief ein Stück rückwärts von ihm weg. "Wenn du in Minas Tirith ankommst, wird dein perfektes Leben auf dich warten. Gehe in die Taverne dort und triff eine Frau namens Estelle. Sie wird dir all das zeigen, was ich für dich vorbereitet habe." Sie sah ihn ein letztes Mal an, prägte sich die perfekten Gesichtszüge dieses Mannes und sein wundervolles, zerzaustes Haar ein, ehe sie flüsterte: "Ich werde dich immer lieben." Damit ließ sie sich rückwärts von dem Boot ins Wasser fallen. Eithel würde das Lenken hinbekommen. Außerdem war er bald in Minas Tirith. Sie tauchte so schnell sie konnte zum Ufer, wo Calliero bereits wartete. Sie nahm den Strick seines Pferdes und trieb Calliero an. Bald war sein Pferd außer Atmen und so musste sie den Strick des Tieres.. der letzten Sache, die sie von ihm besaß loslassen. Calliero und sie preschten davon in Richtung Minas Tirith. Sie würden nicht viel Vorsprung haben, aber immerhin ein wenig, denn Calliero war schnell wie der Wind.

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BeitragThema: Re: Am Fluss   Mi Mai 27, 2015 10:12 pm

Eithel ging in einen Alarm-Modus, als Thalestris meinte sie müssten reden. Dieser Satz hatte ihm schon gefühlte tausendmal das Herz gebrochen, aber er nickte und setzte sich neben sie. Es kostete Thalestris Überwindung zu sprechen und er sah sie aufmunternd an, doch wandte er den Blick ab, als sie zu erzählen begann. Sie erzählte ihm sie hätte eine Beziehung mit einem Piraten gehabt hätte, der verstorben wäre und Eithel ertappte sich dabei, wie er einwerfen wollte 'Mein Beileid' aber er entschied sich dagegen.
Thalestris wollte reden, nicht er.
Sie sagte es wäre ihre Schuld gewesen und Eithel wusste, dass es das nicht war. Niemand konnte Schuld daran sein, dass jemand anders starb. Das war seine Überzeugung, aber ausnahmsweise hielt er mal die Klappe. Manchmal wusste er halt doch was 'Feingefühl' war. Sie sagte sie hätte das alles nie wirklich verarbeitet und merkte es daran, wie weh er ihr mit Worten tun konnte. Er sah sie mit großen Augen an. Er hatte ihr nie wehtun wollen! Nicht eine Sekunde lang! Er hatte doch nur... okay, ja. Er hatte ihr wehgetan. Aber niemals mit Absicht!
Sie hatte ihn ebenfalls nicht angeblickt, sah jedoch jetzt auf und er sah wieder weg. Die folgenden Worte waren für ihn wie tausend Messer die man in sein Herz rammen würde.
Ich werde dich verlassen

Nein. Nein, das konnte sie nicht machen! Er sah sie ungläubig an. Sie sagte es wäre wegen ihrer Vergangenheit und dem was sie ihm antun würde. Sie meinte sie würde gehen weil... weil sie ihn über alles in der Welt liebte und für ihn waren diese Worte einfach nur ein Paradox. Warum ging sie, wenn sie ihn doch liebte? Alles konnte geregelt werden, wenn man sich liebte! Weglaufen war nie eine Option! Sie sagte, dass er wissen sollte, dass sie zu einer Beziehung fähig gewesen wäre und Eithel wollte die Arme um sie legen, als sie abbrach und Tränen in ihren wunderschönen Augen auftauchten. Aber seine Arme taten nichts. Er saß nur da und beobachtete Thalestris. Wollte sie wirklich, dass was sie grade sagte? Wollte sie, dass er nicht zurücksah und ein neues, gutes Leben begann? Er fasste es nicht. Die Worte die sie sagte, bevor sie sich selbst vom Boot stürzte verwirrten ihn noch mehr.

Einen Moment lang saß er nur da und wusste nicht genau was er tun sollte. Sollte er aufspringen, Thalestris Namen rufen und hoffen das sie irgendwie zurück käme? Sollte er anfangen zu weinen? Sollte er sauer auf sich und die Welt sein und alles und jeden verfluchen? ... würde doch alles nichts bringen. Er stand auf. Einen Moment lang suchten seine Augen am Ufer nach Thalestris und seinem und ihrem Pferd, aber sie war schon weg. Was hatte er anderes erwartet? Obwohl es ihn innerlich auseinanderriss, blieb er äußerlich vollkommen ruhig. Lediglich die Abwesenheit des immer da gewesenen Lächelns verriet, dass Eithel ganz und gar nicht in ordnung war. Das er ganz und gar nicht okay war. Nicht einmal annähernd. Er pfiff nach seinem Hund, der wenige Sekunden später heran gelaufen kam, nahm sein Zeug und schaffte es dann irgendwie das dass Boot an Land anhielt. Folgend verließ er das Boot mit seinem Hund und sah während des Marsches auf seine Füße. Das Lächeln sollte nicht wiederkehren...

Tbc. Minas tirith

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Warwick
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BeitragThema: Re: Am Fluss   Mo Aug 14, 2017 11:46 am

Cf: Ithilien, Wäldchen

Nun waren einige Tage vergangen, ehe er endlich den wohlbekannten Fluss erspähte. Hier war er schon einige Male und hatte nach den Kräutern gesucht, die er oft für seine Männer benötigt hatte. So auch jetzt, denn er kannte Faramir und musste ihm helfen.
Wieso er sich allerdings mit anderem Namen vorgestellt hatte, wusste Warwick nicht. Es war nicht Faramir's Art sich über einen Namen zu schützen und zu verstecken und dennoch hatte er es getan.
Vorsichtig ging er an den Fluss. Er hatte keine Lust auf Überraschungen oder auf die hier lebenden Waldelben zu treffen, nicht jetzt er wollte ohne groß etwas erklären zu müssen schnell wieder weg von hier.
Er atmete den Geruch des frischen Quells ein und hielt inne. Es war eine so angenehme und frisch Luft. Ein kleines Lächeln huschte ihm über die Lippen und er suchte nach den Kräutern, die meist zwischen Festland und Wasser zu finden waren.
Doch als er an der Stelle ankam wo er die Pflanze vermutete fand er nichts außer ein paar Grashalme.

"Das ist nicht wahr...," Warwick seufzte und ließ die Schultern hängen. Hatte er jetzt den weiten Weg unternommen um am Ende nichts zu finden. Er verzweifelte und fuhr mit einer Hand durch die Haare. Er sank bitter enttäuscht auf die Knie und suchte zwischen den Halmen ob es nicht noch eine Pflanze hier gab.
Und tatsächlich mehr im Wasser als drum herum sah er die Pflanze die er so sehr suchte. Erschöpft atmete er auf und griff mit beiden Händen nach ihr um sie behutsam zu pflücken.
Er steckte sie in seine Tasche und stand auf um sich auf den Rückweg zu machen. Er musste sich beeilen denn er wusste nicht wie lange Faramir noch zu leben hatte.

Er rannte schnell und wollte so wenig Pausen wie möglich einlegen, doch dann drohte er zusammen zu brechen und es trat ein. Seine Knie gaben nach und er kippte seitlich auf den Boden.

"Nein... nicht jetzt ich... muss weiter," keuchte er und versuchte auf zu stehen, aber eine Hand legte sich ihm auf die Schulter. Eine Hand die Richard kaum spürte. Er drehte sich um und traute seinen Augen nicht als er jemanden sah von dem er wusste dass er tot war. Doch er war zu erschöpft um ihn an zu greifen.

Du musst mit deinen Kräften behutsam umgehen wenn du meinen Bruder bald erreichen willst. Tot vor Kraftverlust hilft es ihm auch nicht.
Warwick sah den anderen Mann der einst viele Jahre in Gondo gedient hatte an.

"Du bist tot.. wie kannst du..." Warwick blieben die Worte im Hals stecken.

" Ja es ist wahr... ich bin tot und dennoch bin ich doch gerade hier oder nicht. Ich möchte dass du dich jetzt ausruhst ehe du weiter gehst. Ich werde heute nacht auf dich aufpassen und morgen setzt du deinen Weg fort." Mit diesen Worten verschwand die Gestalt wieder.

Warwick wollte etwas sagen, dem anderen noch etwas hinterher rufen, doch wie. Boromir war tot und
Und Richard brauchte endlich Schlaf.

Als er am nächsten Tag erwachte machte er sich sofort mit neuen Kräften auf den Weg. Er musste Ithilien versuchen heute noch zu erreichen. Es war fast unmöglich aber er musste es schaffen. Und die Begegnung in der Nacht hatte ihm neue Hoffnung und Stärke gegeben. Er wollte den Bruder seines Freundes helfen.

Tbc: Ithilien kleines Wäldchen

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