Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Kaserne der königlichen Garde

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Morgon o Mordor
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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Mi Nov 16, 2016 12:09 pm

Die kleine Orkin die in den letzten Wochen um einiges gewachsen war, sass nun an dem für sie gefühlt sichersten Ort- auf Ceridwens Schoß.
"Ich bin wirklich glücklich das du wieder da bist, du warst schon wieder viel zu lange weg!" Für Morgon war es jedes Mal dramatisch wenn die Elbe sie verließ, auch wenn es nur wenige Minuten oder Stunden waren. Morgon brannte eine Frage auf der Zunge und sie begann nervös hin und her zu rutschen. "Ceriiiii" sagte sie schließlich leise und legte den Kopf so in den Nacken das sie der Elbe in die Augen schauen konnte. "Sag mal... wie geht es denn Wulfgar? Ich würde ihn jetzt so gerne besuchen und dann mit ihm herumtollen! Ich kann das wirklich gut, jemanden aufheitern." Sie war sehr davon überzeugt das sie das Talent dazu hatte den Rohir von seiner Verletzung abzulenken. "Er hat bestimmt Angst vor Orks..." dachte sie nach und spielte sich an den Augenbrauen herum.
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Ceridwen
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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Mi Nov 16, 2016 5:34 pm

Ceridwen lächelte während sie Morgon zuhörte und nickte am Schluss bestätigend. Ihr selbst war meist etwas unwohl wenn sie die junge Orkin alleine lassen musste. - sei es auch eine andere Begründung als bei Morgon. Doch dies galt nicht. Sie verstand den Standpunkt des Kindes, dass erheblich schwerer wurde als es hin und her zu eutschen begann.
Ceridwen hörte die Frage und dachte einen Augenblick darüber nach. Natürlich wusste die die Antwort beteits, doch wie sollte sie es formulieren?
Es dauerte ein paar Sekunden bis sie sich etwas überlegt hatte und zu antworten begann:
"Nun, Morgon. Sicherlich ist dein Anlegen - Wulfgar kennen zu lernen - begründet, und es würde mir weise erscheinen, wenn ich nicht wüsste, dass er momentan ausruht.
Wir werden Dich später ihm vorstellen. Doch spielen kannst du mit ihm vorerst nicht, schätze ich.
Ich bin gesonnen zu glauben dass es eine Weile lang dauern wird bis Wulfgar sich soweit bewegen kann, dass er herumtoben darf.
Er hat viel Blut verloren und eine Vergiftung überstanden. Dadurch ist er sehr geschwächt.
Habe Geduld, Kind! Denke an ihn und wünsche das Beste, dann werden die Valar uns sicherlich bald Wulfgar heim schicken!
"
So lautete die kurze Rede der Nandorelbe. Ihre Stimme verebbte in einem mütterlichen Tonfall. Was sie vorschlug beinhaltete Wulfgar in Gebete oder Gedanken einzupflegdn.
Die Elbe kannte den Glauben der Orks nicht, wenn sie denn einen besaßen, doch sie war sich sicher, dass sie an einen ehemaligen Valar glaubten.
Nur wird Jener uns nicht unterstützen. Selbst wenn die Welt sich gewandelt und er erneut diese Gestade betreten könne.

Ceridwen musterte Morgon nun still. Die kleine Orkin hatte sich zusehends verändert. Die Haut war heller und weniger grünlich - so kam es der Elbe zumindest vor - und die Ohren stellten sich auf.
Morgons Äußeres schien sich ihrem Wesen anzupassen, welches sich ihre Umwelt stützte, die in Ceridwen begründet lag.
Sehr bald schön vielleicht würde man ihrd Herkunft nur ahnen können.
Doch noch wagte Ceridwen nicht zu hoffen.
Auch der Gedanke an die Frau, die Morgon geboren, kamen in ihren Geist und die Frage nach dem Wesen der Mutter blieb dort. Ceridwen würde einige Nachforschungen anstellen sobald es Wulfgar besser ging und die Verhältnisse geklärt wären.

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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Fr Nov 18, 2016 7:19 pm

Gedankenverloren begann Morgon an ihren Fingernägeln herumzukauen, denn auch diese hatten sich verändert. Von den einstigen Krallen die sie noch vor ein paar Monaten trug war fast nichts mehr zu sehen. Sie waren beinahe filigranen Fingerchen und den dazu passenden Fingernägeln gewichen. "Aber Ceridwen? Du wolltest mich schon so lange bei ihm vorstellen und ich glaube langsam das das nichts mehr wird weil ständig kommt irgendwas dazwischen. Wie soll er denn die Orks lieben lernen wenn er gar keine netten, so wie mich, kennen lernt?" Sie seufzte und war so in Gedanken das sie sich einen Fingernagel bis aufs Nagelbett abkaute. "Autsch" sagte sie und zeigte den angefressenen Finger dann Ceridwen. "Hast du gerade an Morgoth gedacht?" wollte sie dann wissen, denn sie hatte die kurze Gedankenpause der Elbe mitbekommen und konnte sich schon denken woran diese gedacht hatte. Da fiel ihr ein das sie auch ihr geliebtes Tuch schon lange nicht mehr gesehen hatte, sobald Ceridwen sie erneut aus den Augen ließ würde sie danach suchen, das nahm sie sich ganz fest vor. Immerhin trug sie das Tuch seit ihrer Geburt mit sich herum und soetwas wichtiges sollte man nicht verschlampen.

"Mein Vater hat mir sehr viel über Morgoth erzählt und wir hatten in der heimatlichen Höhle auch ein Bild von ihm. Er war total stolz darauf es zu besitzen und wir Kinder durften es auch nicht anfassen. Das war bei Strafe verboten..."
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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Fr Nov 18, 2016 9:46 pm

Ceridwen sah sich den angenagten Fingernagel an und schüttelte sachte den Kopf, sie unterließ es Morgon darauf hinzuweisen da jene Aktion dinnffei gewesen war und pustete die Stelle um sie vom Schmerz zu befreien, wie man es bei Kindern so machte. Das hatte sie bei ihrer Freundin aus dem Goldenen Wald einige Male bemerkt.
Einen Augenblick lang dachte sie an die liebenswürdige Elbe und daran, dass sie sich sicherlich immer noch Sorgen und Vorwürfe bezüglich Morgon machen würde. Ceridwen beschloss später einen Brief zu schreiben und ihn per Falke zu senden.
Da sprach Morgon sie auf Morgoth an und die Elbe durchfuhr ein kalter Hauch. Wie jede ihrer Rasse kannte sie die Geschichte Mittelerdes sehr genau und sie konnte dem Kind keinen Vorwurf machen diese aus einem falschen Blickwinkel gelernt zu haben.
"Ja an ihn dachte ich. Doch, Morgon, wir nennen seinen Namen nicht mehr. Denn Namen auszusprechen bedeutet dem Träger eine gewisse Macht zuzusprechen, und das darf nicht sein - bei dem ehemaligen Valar ebenso wie beim Dunklen Herrscher, der ihm folgte.", erklärte sie gegenüber Morgon und hoffte auf Verständnis.
Sicher hatte das Kind erfahren was Beide getan, auch wenn die Orks Mordors dies gut hießen, und Ceridwen musste die Geschichte nicht wieder erzählen.

Nachdem sie nun mit Morgon über dieses Thema kurz gesprochen hatte, da kamen ihre Gedanken wieder etwas zur Ruhe und sie dachte an den goldenen Wald. Er war dem Wald ihrer Heimat auf die eine Art ähnlich wie es die noch Bestehenden, und Jüngeren, nicht sein konnten.
Ceridwen entsann sich des Anblicks von Tol Galen, der Insel der lebenden Toten. Sie erinnerte sich an die sieben Flüsse Beleriand, die Ossirand abteilten.
Die Nandorelbe schwelgte in den Erinnerungen an jene Zeit da die Welt noch anders aussah.
Leise seufzte sie.

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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Fr Nov 18, 2016 10:02 pm

"Man sagt seinen Namen nicht mehr? Oh ich sage ihn oft, besonders im Schlaf denke ich. Denn ich träume oft von ihm und Sauron. Von Sauron stammt ja auch mein geliebtes Tuch, aber leider kann ich es momentan nicht finden. Sicher habe ich es irgendwo verlegt." Sie seufzte ebenfalls und spielte Ceridwen dann an den Haaren herum. "Jetzt hast du sicher an die Elbenfrau gedacht der ich abgehauen bin.. Sie macht sich sicher Vorwürfe und Sorgen das mir was zugestossen sein könnte.." kicherte Morgon und legte ihren Kopf an Ceridwens Brustkorb. "Ich glaube nicht das du dir große Sorgen um Wulfgar machen musst, er muss nur lernen das nicht alle Orks böse sind, denn wenn er dies weiterhin denkt dann wird sich an der Situation sowieso nichts ändern." Morgon betrachtete den von Ceridwen angepusteten Finger und meckerte mit sich selbst. Sie war sauer darüber das ihr Nagel jetzt nicht mehr da war und wackelte verärgert mit den Ohren.
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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Fr Nov 18, 2016 10:10 pm

Ceridwen war überrascht wie treffend Morgon ihre Gedanken erraten nachdem sie zugegeben hatte, von Sauron und Morgoth oft zu träumen und zu sprechen. Das war natürlich etwas dass die Elbe nicht guthieß, doch zu ändern vermochte sie es nocv ni. Morhons Träume würden sich von ganz allein zu ihrer Zeit ändern, wenn sie mit dem Lernen begonnen oder sich verliebt hatte.
Die Elbe hörte dem Einwand zu und nickte zustimmend. Ihre Sorge um den Rohir war vorwrst abgeflaut, doch nicht ganz verschwunden. Hierfür wusste sie zu viel, und hatte zu viel gesehen. Doch dies konnte die junge Morgon wohl noch nicht nachempfinden und Ceridwen hoffte, dass sie es auch nicht lernen musste.
Sie hörte das Seufzen und sah das Ohrenwackeln, das nun etwas seltsam wirkte, da die Ohren nicht mehr so orkisch aussahen wie zu Beginn.
Ceridwen dachte darüber nach, wann und wie sich Morgon noch verändern würde. Würde sie sich der Elbe weiter anpassen? Ceridwen war sich sicher dass es einiges erleichtern würde - nicht zuletzt den Umgang mit Wulfgar, der nun wohl schlief.

"Ich werde hernach einen Brief in den Goldenen Wald schreiben, damit sie sich keine weiteren Sorgen machen.", sagte sie zu Morgon und ging im Geiste ihre Räume ab. Wo lagen die Schreibfeder und Tinte?

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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Mo Nov 21, 2016 11:31 am

"Suchst du Tinte und Feder?" fragte sie ganz vorsichtig und rutschte nervös auf ihrem Po hin und her. "Also ich habe vorhin... ja ich habe etwas Langeweile gehabt und habe sie versteckt und jetzt weiß ich leider nicht mehr wohin ich die beiden Sachen gestellt habe..." Ein scheues Lächeln huschte der jungen Orkin über das Gesicht und wuchs zu einem Grinsen bis über beide Ohren. Sie wusste genau das Ceridwen sich innerlich wieder die Haare raufen würde weil sie schon wieder etwas angestellt hatte. Aber so war das eben mit jungen Orks und Morgon würde jede Wette eingehen das auch junge Elben sich nicht immer besser verhielten. "Der Sauron, der sah auch mal aus wie ein Elb!" nickte sie und wackelte mit den Zehen die noch die typisch orkischen Krallen aufwiesen. "Ich weiß das weil mein Vater mir davon viel erzählt hat. Er hieß damals Annatar und hat die anderen Elben fürchterlich beschissen..." Sie kicherte bei diesem Wort und giggelte umher. "Und was unternehmen wir bis der Wulfgar wieder in Ordnung ist?"
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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Di Nov 22, 2016 9:17 pm

Ceridwen ahnte dass die junge Orkin wieder etwas ngestellt haben könnte als Morgon sie nach Tinte und Feder fragte. Die Augenbrauen der Elbe wanderten hoch, ihre Mundwinkel nach unten. Der Blick streng, sah sie Morgon tief in die Augen bevor sie sich erhob und Morgon auf den Boden gleiten ließ.
Sie nickte nur und erwartete eine Ausgührung von Morgon, doch sie wollte dass Morgon von selbst sprach.
Dann hörte sie den Kommentar der Jungorkin.
Ihr missfiel das Thema ebenso wie die Wortwahl des Kindes und so sprach sie streng:
"So eine Ausdrucksweise möchte ich nicht hören, Morgon!
Indes sollte der Dunkle Herrscher nicht leichtsinnig erwähnt werden!
"
Ceridwen zog die Augenbrauen zusammen um zu verdeutlichen wie unangebracht sie dieses Verhaltenfand und machte sich auf die Suche nach Tintenfass und Feder.
Sie würde sich nun an den Brief begeben - hier oder in ihren eigenen Räumen.

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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Do Nov 24, 2016 9:15 pm

Morgon huschte ihr die ganze Zeit hinterher und verfolgte jeden Schritt den die Elbin tat. "Duhu? Ich habe eine Idee? Ich könnte doch ein Bild malen für die nette Elbin aus Bruchtal? Was hälst du davon?" Sie hüpfte aufgeregt auf und ab und versuchte dabei das Gleichgewicht nicht zu verlieren. "Ich würde mich freuen und ich glaube sie würde sich auch darüber freuen mal etwas von mir zu sehen!" Morgon durchsuchte ihre Gewandung und fand schließlich das was sie schon lange suchte- ihr geliebtes Tuch! Schnell wickelte sie es sich wie eine Art Schal um den Hals und trug es mit Stolz. "Warum darf man denn nichts über den dunklen Herrscher sagen? Ich meine du hast doch gesagt der ist nicht länger da und er hat keine Macht mehr in diesen Landen? Wie kommt es dann das ich ihn manchmal durch das Tuch sprechen höre?" Morgon wollte das schon lange mal fragen, traute sich aber nicht bisher. Jetzt allerdings wollte sie schon wissen woran sie da geraten war, das Tuch trug sie seit ihrer Geburt mit sich herum und noch nie hatte sie es eigentlich wirklich hinterfragt. "Was kann das denn bedeuten? Weisst du? Manchmal habe ich es einfach so mit mir herum getragen und als ich alleine war hat es plötzlich angefangen mit mir zu sprechen. Am Anfang habe ich es nicht so verstanden. Aber nach und nach habe ich verstanden das es die Stimme des dunklen Herrschers ist und immer wenn ich mich alleine gefühlt habe dann hat er mich ermutigt weiterzugehen. Ich kann nicht behaupten das er schlecht ist. Er war mir in vielen dunklen Stunden eine große Hilfe und ich habe oft in irgendwelchen Höhlen gelegen und ihm einfach nur gelauscht..." Nach diesen Erzählungen machte Morgon einen Satz und sprang vor Ceri auf den Tisch wo sie mit den Augenbrauen wackelnd sitzen blieb und Ceridwen eine Feder vor die Nase hielt.
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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Do Nov 24, 2016 10:27 pm

Ceridwen lächelte und nickte bestätigend während sie weiterhin suchend durch den Raum schritt und sich zu fragen begann was Morgon mit Tinte und Fass angestellt haben mochte.
"Das ist eine sehr gute Idee, Morgon! Sie wird sich sicherlich ffeuen so etwas Schönes von dir zu erhalten.", sagte sie darauf und korrigierte in Gedanken das Wort Bruchtal zu Lothlorien. Dann sah sie sich wieder um. Noch fand sie nicht was sie suchte.
Da sprach Morgon zu ihr von dem Tuch, und dass Sauron zu ihr gesprochen habe als als sie umher irrte. Die Elbe lauschte den Erzählungen des Kindes. Ein Verdacht kam in ihr auf, dann ein Anderer. Beide kämpften miteinander um die Oberhand in ihren Gedanken; sie schienen zu ringen.
Ceridwen seufzte. Sie fragte Morgon mit wachsamen Blick:
"War es der Dunkle Herrscher? Bist du dir sicher?"
Die Nandor fragte sich insgeheim, ob es denn Sauron gewesen war der eine Verbindung erschaffen hatte ähnlich der des Ringes seinerzeit; wenn auch weniger machtvoll. Oder ob jemand anderes das Kind geleitet hatte - etwa der leibliche Vater. Ceridwen war sich sicher, dass dieser ein Ork gewesen war, oder noch immer war. Es war ein anderer Sachverhalt als bei dem Rästel um die Mutter der jungen Morgon.
Ceridwens Gedanken kehrten zurück zu der Frage ob es der Vater des Kindes war, der ihr in der Einsamkeit zugesprochen hatte. Es wäre das erste Mal seit Elben gedenken, dass der Dunkle Herrscher Sauron sich um die Schwachen kümmere und sie leitete. Es wäre äußerst ungewöhnlich!, dachte sie bei sich und nahm währenddessen die Feder an die Morgon ihr reichte.
Nun fehlte nur noch ein Tintenfass und etwas Pergament. Letzteres würde sie in ihren eigenen Räumen zuhauf finden, denn neben dem Logbuch führte Ceridwen auch stets ein wenig leeres Pergament mit sich für Notizen und Briefe aller Art.

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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Mo Nov 28, 2016 2:31 pm

Morgon aber war sich ganz sicher.  Sie hatte den dunklen Herrscher gehört! Nickend huschte sie nun auf den Platz gegenüber von Ceridwen und legte den Kopf in die Hände.  "Ja, es war Sauron. Er hat sehr lieb mit mir geredet. Also zuerst hat er sich vorgestellt, er meinte er könne derzeit keine richtige Gestalt annehmen deswegen müsste er über das Tuch mit mir reden aber ich solle mir keine Sorgen machen denn er freut sich das er nicht alleine sein muss." Morgon kuschelte sich sofort an das Tuch, als sie dies gesagt hatte. "Er sagte er heißt Sauron und ich habe sicher schon von ihm gehört. Aber bis dahin kannte ich ihn nicht und da war er etwas traurig. " Morgon seufzte und betrachtete Ceridwen fragend. "Dann hat er mir von sich erzählt und mir eben gesagt das er mich auf meinen Wegen begleiten und beschützen wird. Einmal hat er das sogar getan!" Stolz nickte Morgon wieder und ihre Stimme kippte das ein oder andere Mal, woran man merken konnte das sie ziemlich aufgeregt war wenn sie davon erzählte. "Ich war erst 2 Jahre alt da habe ich mich mal in einem dunklen Tal verirrt. Ich habe es damals noch nicht sehen können aber die Dunkelheit hat sich auf mein Gemüt gedrückt. Ich habe mich so schwer gefühlt, konnte kaum atmen und die Luft war stickig und fad. Naja und als ich da so herum irrte, da wurde ich angegriffen. Ich weiß nicht genau was für eine Kreatur es war, ich konnte sie nur hören. Aber es sah nicht gut für mich aus, ich war wehrlos und allein. Aber dann hatte ich das Verlangen mein Tuch umzubinden und schon ging es mir besser. Ich hörte Saurons Stimme und sie machte mir Mut. Aber gleichzeitig hatte sie auch das Geschöpf verjagt denn es war so schnell verschwunden wie es gekommen war."
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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Mi Nov 30, 2016 6:41 am

Ceridwen hörte der jungen Okrin zu die in ihren augen noch immer ein Kind war und widersprach ihr nicht. Doch in ihren eigenen Gedanken sann sie über die Worte nach und ihre Vorstellung reichte nicht um Sauron als verlässlichen Helfer zu sehen; noch weniger als Einer der einem verwahrlosten Kind zur Seite stand.
"Tatsächlich?", erwiderte sie erst nach einem Moment des Nachdenkens auf die letzte Bemerkung Morgons.
Dies verwundert mich nicht über die Maßen. Jedes Tier und jedes Wesen in Mittelerde nimmt Abstand, sobald die Macht des Schwarzen Herren zu spüren ist!, dachte sie bei sich und war wieder besort über den Umstand, dass es das Tuch noch immer gab.
Suron würde nicht nach Mittelerde zurück kehren können bis die Welt sich gewandelt, doch die Elbe erfüllte der Gedanke, dass seine Macht nach den Jahren noch so spürbar war, mit Entsetzen. Sie würde gerne mit Wulfgar darüber sprechen, doch bis dahin wollte sie nun endlich den Brief beginnen.
"Ich werde mich nun in meine Räume begeben und den Brief schreiben. Möchtest du mit mir kommen?", bot sie an bevor die junge Morgon wieder etwas anstellen wollte. Ceridwen nahm das Tintenfass und die Feder wieder zur Hand die sie während des Gesprächs mit Morgon ausser Acht gelassen hatte und näherte sich der schweren Holztüre.

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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Mi Nov 30, 2016 8:34 am

"Ich komme sehr gerne mit Ceri"- sagte Morgon sofort und schnappte sich auch ihr Tuch. "Darf ich den Sauron mitnehmen?" Sie hielt ihr Tuch der Elbin entgegen auf dem das Rote Auge abgebildet war. "Ich weiß auch schon was ich malen werde!" Freudig sprang sie um Ceridwen herum und einmal wäre sie auch beinahe gegen die Tür gesprungen doch Morgon hatte Glück. In dem Moment aber öffnete Ceridwen die Tür und Morgon sprang wie eine Sprungfeder hinaus auf den Flur. Sie hatte so enorm viel Schwung das sie auf der gegenüberliegenden Seite beinahe gegen die Tür eines anderen Zimmers gesprungen wäre. "Ups" kicherte sie und gesellte sich sofort wieder brav an Ceridwens Seite, natürlich hielt sie hier auch artig die Hand hin. "Es kann losgehen!"
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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Mi Nov 30, 2016 6:08 pm

Sie beobachtete das wilde Spiel Morgons und sah sie im Geiste bereits in eine Wand hineinfallen oder auf dem Boden liegen, doch nach einem Beinahe-Unfall mit der Türe schien es gut zu gehen.
Ceridwen kam nicht dazu auf die Frage des Kindes zu antworten und zu verneinen, denn da war Morgon bereits im Flur. Sie stand dort und hielt der Elbe die Hand entgegen.
Ceridwen seufzte leise und schloss die Zimmertüre hinter sich, nahm die Hand und lief den Korridor entlang. Dieser führte um eine Ecke direkt in den Gang auf dem ihre Räume lagen. Die Augen der Nandor nahmen einen leichten Schleier an als sie nachdachte. Ihre Gedanken wandten sich anderen Themen zu. Harmlosen Dingen.
Sie gedachte der Wälder Lothlóriens und der Herrin des Lichts, die nun im Westen lebte. Sie erinnerte sich an die Zeit in der sie dort lebte und sich mit den Elbeb dort gutstellte. Ihre beginnende Freundschaft mit Orophin und Rúmil, den Brüdern Haldirs, kam ihr in den Sinn. Doch ihr war nicht vergönnt zu wissen, ob auch diese beiden Elben den Weg über das Meer genommen hatten oder noch in Mittelerde weilten.
Ceridwens Lippen entwich ein leiser Ton, ähnlich einem Seufzen. Sie bemerkte es nicht.
In ihrer Erinnerung erlebte sie die Jahre dort noch einmal - die Aufträge die sie fertigte; die Geschehnisse während des Ringkrieges...

Währenddessen lief sie weiter und öffnete, noch immer gedankenversunken, die massive Holztüre zu ihren Gemächern.
Als sie eintrat fiel ihr Blick auf den kleinen Tisch auf der rechten Seite des Eingangs. Dort lag Etwas - ein Brief.
Das helle Pergament hob sich vom dunklen Holz ab und schien zu rufen, so einladend lag es dort drappiert. Ein Siegel war zu sehen. Die dunkelgrüne Masse, die einmal Wachs gewesen war, leuchtete ihr entgegen als sie näher schritt.
Musternd hob sie den Brief auf und brach das Siegel, so dass sie den Inhalt zu lesen vermochte.
Ihr Blick glitt über die Zeilen, von links nach rechts so geschwind wie dahinfließendes Wasser im Anduin.
Ceridwen begann zu lächeln. Ihr war der Absender nicht unbekannt, denn er war mit Ceridwen verwandt.
Die Nandorelbe fuhr sich durch die Haare.
Der Absender des Briefes war Feren der Elb. Er lebte im Düsterwald, der einst als der Große Grünwald bekannt gewesen war, im Dienste des Waldlandkönigs Thranduil. Ceridwen hatte den Elb in den letzten Jahren etwas vermisst, denn nur selten war es ihr vergönnt in diesen Wald zu kommen. Doch nun musterte sie den Brief, dessen Absender sie sehr erfreute.

Es war ihr Vater.

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BeitragThema: Re: Kaserne der königlichen Garde   Sa Dez 03, 2016 8:36 am

Morgon war den kurzen Weg bis zum Gemach ihrer elbischen Freundin anstandslos und artig an der Hand mitgegangen. Sie kam sich dabei schon unglaublich wichtig vor, denn sie wusste das beinahe jeder hier Ceridwen mochte und sie hoffte das sich das auch auf sie irgendwie auswirken könnte. Im Gemach angekommen wurde die Elbe von ihrem eigentlichen Plan, den Brief an ihre Freundin zu schreiben, abgelenkt. Was sie ablenkte entdeckte Morgon kurze Zeit später. Ceridwen hielt einen Brief in der Hand, und wie ein geölter Blitz kam Morgon auch schon angeschossen und nahm ihr das Pergament aus der Hand. "Ohhhhh wer hat mir denn da geschrieben?" Sie drehte und wendete es in ihren Händen, doch lesen konnte sie ja noch nicht und daher war es für sie eher ein Rätselraten. "Sag schon! Wer hat mir da geschrieben? Der Sauron?"
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