Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Wirtshaus

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Eithel
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BeitragThema: Re: Wirtshaus   Fr März 20, 2015 11:26 pm

Bei Thals Worten über Prinz Legolas musste Eithel lachen. "Ich glaube das bubihafte kommt von dem elbisch-sein. Und von diesen grauenvollen blonden Haaren.", grinste er. Er mochte den Prinzen eigentlich gerne, aber die Haarfarbe... die konnte er nicht leiden. Doch als sie sagte er sollte sich davon klar werden wer ihn näher kennen lernen dürfte seufzte er. "Wie soll ich das denn bitte anstellen? Kyla ist wunderschön, schnippisch, hat einen tollen Humor, aber sie ist weit weg und hat sich nicht einmal darum geschert was mit mir passiert ist. Astalda ist lustig, mitfühlend, großherzig, aber ihr Herz gehört einem anderem. Und... ich weiß auch nicht. Warum muss das so kompliziert sein?", fragte er verzweifelt.
Als sie von Edan sprach sah Eithel sie verwirrt an. Sie passten nicht zusammen? Sie dachte es läge an ihr. Und er sah wie ehrlich sie das meinte was sie sagte und es ließ ihn mitfühlend werden. Er war kurz davor ihre Hand zu nehmen. Das hier war ein Moment in dem sie beide ehrlich zueinander waren. Und Eithel wusste, dass das für sie nichts normales war. Die ganze Offenheit. "Es liegt nicht an dir, Thalestris. Edan lässt sich nur schwer lieben, glaub mir. Du willst nicht wissen wie oft wir uns gestritten haben und wie oft wir uns miteinander geschlagen haben. Er ist verschlossen und kalt und grimmig...vielleicht ist er wirklich nicht das, was dir gut tun würde.", sprach er leise und wandte den Kopf zu ihr um. 
Als Thal ihn fragte ob er es gut oder schlecht fände das Kyla wegwäre sah er wieder an die Decke. "Ich bin mir nicht sicher. Einerseits hänge ich an ihr... anderen seits... hätte sie es vielleicht gar nicht zugelassen das ich Astalda so kennenlerne wie ich es jetzt getan habe und... das würde ich mehr als nur bereuen.", erklärte er, bevor sie sagte, dass sie Astalda überzeugen könnte mit zu kommen. Er schüttelte den Kopf. "Sie hat gesagt, dass sie es nicht will ich will nicht, dass sie sich gezwungen fühlt oder unglücklich mit der Entscheidung fühlt... und Hey! Ich hab doch dich.", schmunzelte er und beobachtete wie sie näher rutschte und den Kopf auf seine Brust legte. Er hörte ihre Stimme, die sagte es wäre alles nicht so leicht und er legte seine Arme um sie ohne ein weiteres Wort zu sagen.

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Thalestris
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BeitragThema: Re: Wirtshaus   Sa März 21, 2015 12:19 pm

Thalestris' Grinsen verstärkte sich bei den Worten über Legolas' Haare. Sie zog eine Augenbraue hoch und meinte:" Du hast doch genauso blonde Haare.." Sie wusste natürlich, was Eithel meinte. Während Eithels Haare wirr auf seinem Kopf saßen und ihm einige Strähnen ständig ins Gesicht fielen, wirkten Legolas' Haare als säßen sie immer perfekt. Diese Eigenschaft der Elben - den Perfektionismus - würde Thalestris wohl nie verstehen. Sie war eher der spontane Typ, der Lösungen selbst in aussichtslosen Situationen fand - in die sie sich zumeist selbst manövrierte. Die Elben waren einfach aufgeschmissen, wenn etwas mal nicht nach ihrem vollkommen durchdachten Plan funktionierte.

Dann zählte Eithel die Vor- und Nachteile der beiden Damen auf. "Nun.. Für mich hört es sich so an, als wäre keine der Beiden die Richtige für dich. Die eine kümmert es nicht, was aus dir wird und die andere hängt an jemand anderem. Sonst noch Damen in deinem Leben?" Er fragte, weshalb das alles so kompliziert sei und Thalestris stimmte ihm innerlich zu. Sie mochte die Liebe nicht. Sie mochte sich nicht binden, mochte sich nicht um jemanden sorgen müssen. Sie wollte nicht auf Jemanden achten müssen. Sie war einfach eine Einzelgängerin..

Als sie von Edan sprach, erwiderte auch er etwas dazu und meinte dabei, Edan sei vielleicht tatsächlich nicht der Richtige für sie. Thalestris lachte auf und meinte:" Kleiner... Ich weiß nicht mal, ob es den Richtigen für mich je geben wird.. Ich bin einfach eine Abenteurerin.. ich liebe die Freiheit, liebe das Reisen.. Da ist es schwer, sich zu binden und das will ich auch gar nicht.." Thalestris war doch zufrieden mit ihrem Leben. Sie konnte tun und lassen was immer sie wollte und wann immer sie es tun wollte. Das wollte sie um keinen Preis aufgeben. Was sie nicht wusste und sich mit Sicherheit auch nie eingestehen würde war, dass ihr Leben ohne Eithel mit Sicherheit nicht so schön wäre. Sie mochte es, ab und an auf ihn zu treffen. Er war der Einzige, dem sie alles anvertrauen konnte und er war immer für sie da. Er bewunderte sie und sie wusste, dass sie sich immer auf ihn verlassen konnte. Sie dachte nun doch ein wenig über ihre Freundschaft zu Eithel nach.. Es stimmte: Er war immer da. Natürlich gab es viele Leute im zwielichtigen Milieu, die sie "Freunde" nannte, aber wenn sie ganz ehrlich zu sich selbst war, wusste sie doch, dass Eithel ihr einziger Freund war..

Sie merkte, dass er in der Zwischenzeit weitergesprochen hatte. Anscheinend ging es nun um Kyla. In seinen Worten kam durch, dass er relativ froh war, dass Kyla nicht hier war, dass Thalestris aber auch auf keinen Fall Astalda davon überzeugen sollte, mit ihnen zu kommen, wenn sie das nicht wollte. Thalestris drehte den Kopf zu ihm und sah ihm fest in die Augen:" Versprich mir, dass du dich von ihr trennst, wenn du nicht mehr glücklich mit Kyla bist, okay? In eurer Familie gibt es schon einen Griesgram. Einen weiteren braucht es da nicht." Sie wollte nicht, dass Eithel seine lustige, lebensfrohe Art verlieren würde. Und wenn dies durch eine Frau geschehen würde, dann konnte sich diese Frau schon einmal warm anziehen, denn Thalestris würde das nicht dulden.

Er meinte, er hätte ja sie und legte dann den Arm um sie. Genau das war es, was ihre Beziehung ausmachte. Und Thalestris sprach es aus:" Eithel... Danke. Für deine Freundschaft. Das ist nicht selbstverständlich weißt du? Egal wie viele Fehler ich habe und wie unehrlich mein Handwerk einst war.. Wie gerne ich schwindle und wie oft ich einfach abgehauen bin.. Du bewunderst mich trotz allem." Und damit schloss sie ihre Augen. Sie spürte seine Wärme und merkte, wie sich seine Brust bei jedem Atemzug hob und senkte und in diesem Augenblick nahm sie sich vor, diesen Jungen zu beschützen und wenn es ihr Leben kosten würde, denn er war ihr einziger wahrer Freund.

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Eithel
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BeitragThema: Re: Wirtshaus   So März 22, 2015 10:44 pm

Thal meinte Eithel hätte doch genau so blondes Haar und Eithel warf ihr einen fragenden Blick zu, wobei er grinsen musste. Er beschloss es dabei  zu lassen, Thal würde schon verstanden, was er meinte. Das tat sie schließlich immer. Wobei sie aber auch die einzigste war. 

Als Thal sagte, dass sie nicht glauben würde das Kyla und Astalda für ihn geeignet wären und sie erkundigte sich nach weiteren Frauen in seinem Leben. Er dachte kurz nach. "Nein. Außer...", er hielt kurz inne und wandte den Blick direkt in Thals Augen. "...dir."
Er ließ das kurz so dastehen. Sein Blick war ernst. Dann begann er zu grinsen. "Also... Thalestris. Du... bist wunderschön, bewundernswert, abendteuerlustig, ein Geheimnis, niemand weiß ob du in der nächsten Stunde noch da bist, aber hey!- ich mag das- und-", er brach mitten im Satz ab. Die Frau die Edan liebt!, mahnte ihn eine Stimme in seinem Kopf. "Du bist... erm... unfähig zu einer Beziehung... also: ausgeschlossen.", fuhr er dann fort, obwohl das Lachen, das dabei aus seiner Kehle drang falsch war. 

Sie sagte, dass sie nicht wusste ob es den Richtigen für sie überhaupt gab und sie sich gar nicht binden wollte und Eithel ließ seinen Blick über die streifen, nach Anzeichen suchend, dass sie log. Aber sie wollte sich nicht binden. Sie wollte scheinbar nichts, dass andauerte. Innerlich fragte er sich, ob die Freundschaft die sie mit ihm verband auch nur eine kurzzeitige Sache war. Wenn sie sich nicht binden wollte, würde sie doch wahrscheinlich nicht auf Ewig mit ihm zu tun haben. Und irgendwie gefiel Eithel die Vorstellung gar nicht. Er hatte viele Freunde, Bekanntschaften, Affären... aber Thal war doch anders. Thal war ein Privileg. 
Thal war eine Ehre.
Thal war etwas, das nicht jeder haben konnte. 
Niemand konnte Thal haben
Denn Thal konnte man nicht besitzen oder über sie bestimmen. Auch wenn man es versuchen würde. Thal würde das niemals wollen, und was Thal nicht wollte, würde niemals geschehen.
Also wenn Thal sich nicht binden wollte... würde auch er nicht mehr lange das Privileg haben sie zu kennen. 
Er versuchte nicht daran zu denken. Er wollte nicht daran denken. Aber wie sollte er diesen Gedanken jetzt vertreiben?

Plötzlich fixierte Thal Eithel mit einem festen Blick und Eithel hörte sich ungläubig die Worte an, die sie sprach. Er sollte versprechen sich von Kyla zu trennen, wenn er nicht mit ihr glücklich seien sollte. Eithel brach den Blickkontakt ab. "Und... wenn ich nie jemanden finde, der besser für mich ist? Was ist wenn sie die Frau ist, die ich lieben sollte? Ich meine... sie ist vernünftig, schlau und wäre sicherlich eine prima Mutter. Ich zweifle, dass Edan irgendwas für das Weiterbestehen der Familie tun wird.", sprach er mit nüchternem Tonfall. Er wusste nicht einmal, ob das wirklich seine Worte waren, oder ob er nur das wiederholte was sein Vater ihm all die Jahre lang eingetrichtert hatte. "Finde eine gute Frau. Edan ist ein Krieger, irgendwann wird er dafür sorgen, dass er vor dir im Grab liegt, also sorg dafür das die Familie besteht, Eith." Die Stimme ging dem jungem Mann nicht aus dem Kopf. Vielleicht war es der Grund, warum er immer jedem Rock hinterhergestarrt hatte. Vielleicht war er auch einfach nur der Typ dafür. 

Sie dankte ihm für seine Freundschaft und Eithel lächelte verlegen. "Weißt du warum ich dich bewundere, Thal? Weil du trotz all dem was du getan hast immer noch jemanden helfen willst, der schwächer ist als du, und wenn es auch nur um mich geht, der von seinem irren Chef gequält wird. Du bist so einzigartig. Deine Art... ich kenne niemanden der so ist wie du, nicht einmal ansatzweise. Und das alleine... verdient Bewunderung. Du bringst  jedem zum Lächeln, der die Ehre besitzt mit dir reden zu dürfen. Mit dir und nicht der harten Schale hinter der sich die tollste Frau der Welt versteckt.", erklang seine Stimme und er meinte es ernst. Er sah ihr in die Augen und ein leichtes Lächeln legte sich auf seine Lippen. Man bekam nicht jeden Tag die Möglichkeit mit Thal zu sprechen. Vor allem nicht so.

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BeitragThema: Re: Wirtshaus   So März 22, 2015 11:13 pm

Nachdem Thalestris sein blondes Haar angesprochen hatte, folgte nur ein fragender Blick und Thal ließ die Sache so stehen. Was unterhielten sie sich hier überhaupt über die Haarfarbe des Prinzen? Hatten sie keine anderen Themen? Anscheinend schon und diese waren sehr tiefgründig.

Als sie ihn fragte, ob es noch andere Frauen in seinem Leben gab, meinte er, es gäbe nur sie. Dann zählte er ihre Eigenschaften auf und ihr Herz schlug plötzlich so schnell.. Ein wahres Lächeln war kurz davor, sich auf ihr Gesicht zu legen, als seine letzten Worte erklangen, die sie wie ein Schlag ins Gesicht zurück in die Realität holten. Ja sie war unfähig sich zu binden und würde sie sich an ihn binden, dann würde sie ihn nur verletzen. Er wollte sie nicht. Er wusste es nicht besser. Er war jung und bewunderte sie. Ja, vielleicht war sie eine Art Idol für ihn aber zu mehr würde es wohl nicht reichen. Was dachte sie auch darüber nach? Sie war es doch, die das alles nicht wollte...oder? 

Seine Stimme holte sie nur langsam aus ihren Gedanken und es dauerte ein wenig bis sie verstand, worüber er sprach. Es war Kyla. Wieder einmal. Er meinte, sie würde vielleicht gut passen und er solle für das Fortbestehen der Familie sorgen. Thal schüttelte den Kopf:" Wenn du sie nicht liebst, bringt das Alles nichts. Du kannst so viele Kinder haben wie du willst.. Wenn sie von der falschen Frau geboren werden, bist du nicht glücklich. Also... versprich es mir!" Sie sah ihm tief in die Augen und hoffte, er würde ihr das Versprechen geben, denn sie wusste: Er würde es halten. Er war nicht wie all die Anderen, die Thal kannte. Er spielte nicht mit Worten. Er war ehrlich.

Dann sprach er darüber, warum er sie bewunderte und dabei klang es fast so, als würde er ihr ein Liebesgeständnis machen. Thals Herz schlug wieder schneller und sie war kurz davor, etwas Dummes zu tun. Kurz davor, etwas zu tun, was alles zerstören würde. Kurz davor, ihn so sehr zu verletzen, dass er sie nie wieder bewundern würde. Die Gedanken in ihrem Kopf rauschten und sie beugte sich ein wenig nach vorn, sodass nur noch wenige Millimeter zwischen ihren Gesichtern bestanden. Sie sah ihm tief in seine ehrlichen Augen und....erinnerte sich daran, was sie da gerade machte. Sofort bewegte sie sich von ihm weg, stand von dem Bett auf und lief zum Fenster, welches sie öffnete. Sie drehte sich noch einmal mit klopfendem Herzen zu Eithel um, ehe sie ohne ein Wort durch das Fenster stieg. Die kühle Nachtluft schlug ihr ins Gesicht und kühlte ihren erhitzten Körper. Sie kletterte auf das Dach der Taverne und sah in die dunkle Nacht. Dann setzte sie sich an das Ende des Daches, ließ ihre Füße baumeln und schluchzte lautlos. Tränen liefen ihr über das Gesicht und sie wusste, dass Eithel ihr hinterher kommen würde. Er würde das Dach ebenso besteigen, denn er wollte sie nicht alleine lassen. Es war ein kleiner Moment der Schwäche, den er jedoch niemals mitbekommen sollte. Zum Glück hatte sie abgesichert, dass er nicht vom Dach fallen konnte. Der Weg hier herauf war tatsächlich einfach und war auch für unerfahrene Kletterer geeignet. Sie musste sich also wenigstens nicht um ihn sorgen. Sie wusste, er würde bald da sein und so beschäftigte sie sich nur mit sich selbst. Was war los mit ihr? Es fühlte sich an, als habe Thalestris schon immer ein riesiges Loch in der Brust gehabt und es nur nicht gemerkt.. Es war, als habe sie nun endlich das gefunden, was dieses Loch füllen konnte: Eithel...Doch gleichzeitig wusste sie, dass es egoistisch von ihr wäre, etwas mit ihm anzufangen. Sie würde alles zerstören, würde ihn verletzen, wie sie alle verletzte, die ihr näher kamen... Schluchzend blickte Thalestris in die Nacht während ihr die Tränen über die Wangen liefen.

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BeitragThema: Re: Wirtshaus   So März 22, 2015 11:53 pm

Als sie nichts sagte auf seine Worte über sie wusste Eithel nicht ob das gut oder schlecht wäre. Hatte er etwas falsches gesagt? Er hatte doch nur das gesagt, was er gesagt haben musste. Er hatte... Er hatte genau das getan, was er nicht gewollt hatte. Aber er konnte ihr doch nicht sagen was er wirklich die letzten Wochen gedacht hatte. Er konnte ihr einfach nicht sagen, dass er noch nie jemanden so vermisst hatte, wie er sie vermisst hatte... oder? Nicht einmal Edan hatte er sich sehnlicher an seiner Seite gewünscht. Mit Thal neben sich fühlte er sich einfach komplett. Mit der Gewissheit, dass sie immer noch seine Freundin war. Er wollte nicht das das verging. Er wollte sie nicht verlieren.
Als seine Freundin! Er wollte nicht, dass sie aufhörte seine Freundin zu sein. Er wollte es einfach nicht. 

Bei Thals Worten über Kyla fuhr sich der Blonde durch die Haare. "Und was ist wenn ich sie liebe? Was ist wenn... sich Liebe wirklich so anfühlt? Ich empfinde viel für sie, Thal. Aber... wenn ich mit ihr nicht glücklich seien sollte, schwöre ich dir, mich von ihr zu trennen.", versprach er und erwiederte den Blick, mit dem sie ihn ansah. 

Nachdem er ihr gesagt hatte, was er in ihr sah merkte er, dass sie sich ihm näherte und Eithel bekam Panik. Er wusste nicht warum. Entweder konnte er es nicht wahrhaben, dass Thal so etwas für ihn empfand, oder er kam einfach nicht damit klar, dass die Frau die seinen Bruder geküsst hatte, bereit wäre ihn zu küssen. Er konnte sich nicht bewegen. Aber er wusste, dass, sollte Thal noch ein winziges Stück näher kommen, er es nicht mehr aushalten würde und die Distanz zwischen ihm und ihr zu überbrücken, aber soweit kam es nicht. 

Eithel hatte gar nicht bemerkt, dass er beinahe die Augen geschlossen hatte und den Blick nur auf ihre Lippen gesenkt hatte, als sie plötzlich aufsprang und wegging. Er öffnete die Augen wieder vollkommen und hörte wie sie durch das Fenster verschwand. Sein Herz schlug wahnsinnig schnell. Einen Moment lang blieb er liegen. Um sich zu beruhigen und wieder zu Sinnen zu kommen. Er musste sich darüber klar werden was er wollte. Er setzte sich auf und ging zum Fenster, wobei er bei den ersten zwei Schritten spürte wie weich seine Knie waren. Er kletterte hinaus und nahm den Weg, den er vermutete, den Thalestris nehmen würde. 

Er konnte sie nicht einfach hier draußen alleine lassen. Es ging nicht nur um sein normales sorgen. Es ging um Thal. Seine beste Freundin. Am Ende des Daches sah er sie. Eithel fror jetzt schon, aber er musste mit Thal sprechen. Er balancierte vorsichtig über das Dach und ließ sich neben Thal auf dem Boden nieder. Er wusste nicht ob er irgendetwas sagen sollte. Eigentlich gab es für ihn keine Situation, in der er nichts sagen könnte. Er könnte auch jetzt vieles sagen, aber er sah nicht den Sinn darin. Er wollte sie wissen lassen, dass er hier war, und das er es immer seien würde. Ohne in ihr Gesicht zu sehen nahm er ihre Hand, jedoch so, dass sie sich ganz leicht von seinem Griff befreien konnte, aber nicht so locker, dass sie nicht wüsste, dass er sie überhaupt genommen hatte. 

Er entschloss sich zu schweigen. Eithel entschloss sich einfach mal nichts zu sagen. Es passte nicht zu ihm, und es war erst recht nicht seine Art mit Frauen zu reden, aber er konnte ihr nicht einfach irgend etwas vormachen. Wenn er ihr sagen würde, dass es ihm egal wäre was grade geschehen wäre, wäre es gelogen, und das würde sie erkennen. Er wusste einfach nicht was er für sie tun sollte.

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Oh, misty eye of the mountain below
Keep careful watch of my brothers' souls
And should the sky be filled with fire and smoke
Keep watching over Durin's son


Loyalty. Honor. A willing heart... I can ask no more than that.

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Thalestris
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BeitragThema: Re: Wirtshaus   Mo März 23, 2015 12:16 am

Eithel versprach ihr, sich von Kyla zu trennen, sollte er mit ihr nicht glüklich sein und sie war beruhigt. Sie wollte nicht, dass Eithel verbittert wurde und sich vormachte, in einer unglücklichen Beziehung bleiben zu müssen.

Dann saß Thalestris auf dem Dach und dachte über sich selbst nach. Sie würde niemals glücklich sein. Was sollte sie nur tun? Sie liebte es, alleine durch Mittelerde zu reisen, liebte die Freiheit, den Wind in den Haaren, liebte es, entscheiden zu können was sie tat und was sie nicht tat. Und dennoch wünschte sie sich insgeheim einen Ruhepol. Jemanden, der einfach da war. So wie es Eithel war.. Doch würde sie ihm körperlich näher kommen, dann würde das mit Sicherheit ihre Freundschaft zerstören. Sie konnte sich weder vorstellen, mit ihm in einem Haus zu wohnen und Kinder zu haben, noch wäre sie glücklich damit, wenn er sie auf all ihren Reisen begleiten würde und sie ständig auf ihn Acht geben müssen würde.

Dann hörte sie ihn kommen und wischte sich schnell die Tränen von den Wangen. Allein der Fakt, dass sie gewusst hatte, dass er ihr hinterher kommen würde, schmerzte so sehr. Er nahm ihre Hand und sie atmete tief durch. "War alles bisschen viel gerade.", meinte sie und sah ihn dabei nicht an. Ihr Blick war noch immer in die Ferne gerichtet. Dann jedoch drehte sie das Gesicht zu ihm. Sie konnten nicht einfach so tun, als wäre nichts geschehen. Thalestris blickte ihm tief in seine wundervollen, ehrlichen Augen und meinte dann:" Hör zu Kleiner... Ich ziehe Ärger an wie eine faule Mango die Fliegen und ich will dich da nicht mit renziehen. Es gibt da draußen viele Leute, die ihre Stöcke gerne mit meinem Kopf schmücken würden.. Das heißt, dass selbst wenn ich wollte: ich könnte nie lange an einem Ort sein und das weißt du. Du weißt auch, dass ich nicht für Beziehungen geeignet bin. Aber ich will ehrlich mit dir sein. Es ist ein einsames Leben, wenn du ständig reisen musst und du bist eine Art Anker geworden. Du weißt, dass man sich bei mir nie sicher sein kann, was passiert und dass ich dazu neige, Dinge und Beziehungen zu Menschen zu zerstören. Dass ich dazu neige, abzuhauen und du kennst all meine schrecklichen Eigenschaften. Du bedeutest mir viel. Mehr als mir lieb ist und ich will das was wir haben nicht zerstören..."

Sie atmete noch einmal tief durch und wandte ihm dann wieder ihr Gesicht zu. Sie brachte ihre Gesichter wieder so nah zusammen, wie sie es vorhin gewesen waren, bevor sie geflüchtet war. Dann sah sie ihm tief in die Augen und raunte:"...aber trotzdem will ich dich gerade einfach nur küssen." Doch sie tat es nicht. Sie hatte ihm erklärt, was für ein Mensch sie war, hatte vor ihm ausgebreitet, worauf er sich einlassen würde und hatte ihm offenbart, was sie fühlte. Nun würde sie ihn entscheiden lassen, ob er das wollte, ob er SIE wollte. Ihr Herz schlug nun wieder schnell und sie wurde ein wenig nervös. Würde er sich trotz aller Schwierigkeiten für sie entscheiden? Würde er ihre Freundschaft aufs Spiel setzen für eine mehr als zweifelhafte Beziehung? Würde er seine Lippen auf ihre pressen und sie damit zum glücklichsten Menschen dieser Welt machen und sei es nur für kurze Zeit?

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BeitragThema: Re: Wirtshaus   Mo März 23, 2015 1:01 am

Einige Sekunden lang saßen beide so da. Es war ruhig. Eithels Hand hielt Thalestris' und Eithel wartete auf irgendeine Äußerung von ihr. Als er merkte, dass sie sich zu ihm wandte, drehte er seinen Kopf ebenfalls zu ihr. Die Sterne spiegelten sich in ihren Augen und Eithel wusste nicht ob er wirklich das sah was er sehen wollte. Waren Thals Augen gerötet? Im Dunkeln konnte er es nicht gut ausmachen, aber seine Hand drückte ihre sanft. Er war hier.
Sie sagte es wäre alles ein bisschen viel grade und dass sie Ärger nur so anziehen würde. Dachte sie er wusste das nicht schon längst? Sie hatte Edan angezogen, das sprach doch schon sehr dafür, dass sie Ärger bevorzugte. Sie sagte sie könne nie lange an einem Ort bleiben und das er auch wusste das sie keine Beziehung führen konnte. Sie titulierte ihn als ihren Anker und er musste schmunzeln. Sie sagte sie würde das was sie hatten nicht zerstören wollen. Und ebenso wenig wollte er es! Während sie durchatmete überlegte er sich ob er etwas sagen sollte, doch er entschied sich dagegen. 
Und plötzlich kam sie wieder näher. Eithel konnte sich nicht mehr auf ihre Worte konzentrieren. Sein Herz schlug Saltos und er merkte, dass sie ihm die Entscheidung überließ. 
Er entfernte sich nicht.
Er näherte sich nicht.
Er zögerte.
Sie wollte nicht das ihre Freundschaft zerstört würde und Eithel war sich sicher, dass die Welt ohne die Freundschaft zu Thal ein weitaus schlechterer Ort wäre... aber würde das hier ihre Freundschaft zerstören? 
Eithel war es egal ob Thal weit weg war oder nicht. Eithel scherte sich nicht darum, ob Thal sich um ihn kümmerte oder nicht.
Ihm war alles egal, solange Thal immer wieder zurück kommen würde.
Ohne sie würde er es nicht mehr aushalten.
Sollte er...?





Ja. Ja, er sollte es tun. Wenn er eine Sache tun sollte, dann das. Und wenn er danach vom Blitz getroffen werden würde, so hätte sich sein Leben gelohnt. So hätte er in seinem Leben eine Sache getan, auf die er zurückblicken konnte mit der Erinnerung: Wenn ich die Zeit einfrieren könnte... dann genau dann.
Er überbrückte die Distanz. Er hatte sie schon einmal geküsst, ja... aber das war anders gewesen. Damals hatte er sie nicht gekannt. 
Damals hatte er sie nicht geliebt. 




Sein Kuss war verlangend und voller Sehnsucht. Als hätte er sich diesen Moment tausendemale erdacht. Hatte er auch. In dem Moment in dem seine Lippen ihre trafen begann ein Sturm der Gefühle in seinem innerem zu toben. Es war seltsam. Unbeschreibar für den jungen Gondorrim. 

Es waren nur wenige Sekunden gewesen, länger hielt Eithel es nicht aus. Er wusste nicht warum. Aber es ging nicht. Wie konnte er sie küssen? Nachdem sie mit seinem Bruder zusammen gewesen war! Was sollte er Edan sagen? Er konnte seinen eigenen Bruder nicht schamlos belügen und sagen es wäre nie etwas passiert. Er würde Kyla nicht mehr in die Augen sehen können. Er war ein miserabler Lüge. Der Schock über das was er grade getan hatte und die Angst vor dem was kommen würde stand in seinen Augen. Stand in seinem Gesicht geschrieben, wie auf einem Blatt Pergament. Er biss sich auf die Lippe. "Ich kann das nicht. Ich... Ich kann das nicht, Thal.", flüsterte er leise und sah ihr direkt in die Augen. Er verstand sich selbst nicht mehr.

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BeitragThema: Re: Wirtshaus   Mo März 23, 2015 1:33 am

Thalestris wartete auf seine Entscheidung. Es war ein so ungewohntes Gefühl, Jemand anderem eine Entscheidung zu überlassen. Sie war normalerweise der Anführertyp, der alle Entscheidungen fällte und auch danach die Verantwortung dafür zu tragen hatte. Doch in dieser einen Sache.. In der Sache mit zwischenmenschlichen Beziehungen war sie so grauenvoll, dass sie hierbei das Ruder gerne an Eithel übergab. Dennoch war es ein Gefühl, das Thalestris nicht kannte. 

Und dann waren seine Lippen auf ihren und sie schloss die Augen. Eine Träne lief ihre Wange hinunter, doch es war keine Träne, wie die die sie eben noch geweint hatte. Es war eine Träne der Freude, eine Träne der Erlösung. Erst jetzt merkte Thalestris, wie sehr sie sich das gewünscht hatte. Sie streckte eine Hand nach ihm aus und fuhr damit durch sein Haar. Es fühlte sich so weich, so gut an. ER fühlte sich so gut an. Thalestris' Erinnerungen holten sie ein. Hier hatten sie sich einst kennen gelernt. Sie hatte die verletzte Elbin gesucht, war mit Legolas unterwegs gewesen. Eithel hatte unten in der Taverne gesessen. Er hatte sie gegrüßt, als hätten sie sich schon ewig gekannt und sie hatte sein Glas geklaut. Sie hatte ihn frech Ei genannt. Schon damals hatte sie ihn gutaussehend gefunden und auch er war fasziniert von ihr gewesen, das hatte sie gemerkt. Fast wäre er nur einer von Vielen geworden, doch sie hatte ihn testen wollen, hatte sehen wollen, was er tat wenn sie ihm das Hemd klaute.. Und er war ihr gefolgt. Und seit dem folgte er ihr jedes Mal, wenn sie sich trafen überall hin. Sie liebte ihn dafür. Damals war er noch ein richtiger Aufreißer gewesen. In der Hinsicht hatte er sich geändert und Thalestris war froh darüber. Über all das und vieles mehr dachte Thalestris während des Kusses nach.

Dann war er plötzlich vorbei und Thalestris wollte Eithel gerade angrinsen und ihm sagen, wie glücklich sie war, als er meinte, er könne das alles nicht. Sie sah den Schock und die Angst in seinen Augen und es war wie ein tiefer Schnitt in ihr Herz. Sie hatte sich ihm offenbart, hatte ihm alles von sich preisgegeben und er hatte sich darauf eingelassen. Und nun wollte er es nicht. Wieso auch? Er konnte jede Frau haben, die er wollte. Thalestris kam sich selbst gerade einfach nur verabscheuenswürdig vor. Sie schluckte, um nicht vor ihm in Tränen auszubrechen. Sie hätte sich ihm nie offenbaren sollen. Er war doch nur ein kleiner, dummer Junge, der seinem Idol so nah wie möglich sein wollte. Wie hatte sie nur denken können, dass je etwas geschehen würde, was darüber hinausging? Nun kramte sie in ihren Taschen. Dann gab sie ihm einen Brief. "Morgen Nachmittag gehst du zum Fluss. Ein Fischer wird auf dich warten und dich mit nach Minas Tirith nehmen. Mach' dir keine Sorgen: Wenn du ankommst wird alles für dich vorbereitet sein. Ich habe dir schließlich versprochen, dass ich dir in Minas Tirith unter die Arme greifen werde." Ihre Stimme zitterte. Das alles tat so schrecklich weh..  Sie sah ihn an und zitterte leicht, als sie sagte:"Ich will keine Familie zerstören.. Und ich will deiner Liebe zu Kyla nicht im Weg stehen." Sie musste mehrmals schlucken, um nicht in Tränen auszubrechen, als sie sagte:"Ich..werde nicht mitkommen..keine Angst." Sie hatte mal wieder alles zerstört, was ihr wichtig gewesen war und nun musste sie sich von Eithel lösen, denn sie tat ihm nicht gut. Sie hatte schrecklichen Einfluss auf ihn und sie wollte nicht auch noch sein Leben zerstören..

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BeitragThema: Re: Wirtshaus   Mo März 23, 2015 11:59 am

Eithel beobachtete jede Regung von Thal und fühlte sich elend. Was machte er nur? Er hasste sich selbst für das, was er grade getan hatte. Du hättest es einfach seien lassen sollen! sagte sein Kopf ihm, aber sein Herz bereute den Kuss nicht. Sie begann in ihrer Tasche zu kramen und Eithel wollte irgend etwas sagen, aber die Worte kamen nicht über seine Lippen. Als sie ihm einen Brief reichte nahm er ihn entgegen und hörte ihren Worten zu. Er legte den Kopf schief. Sie wollte nicht mitkommen? Thal, die ihm versprochen hatte mitzukommen, wollte nicht mitkommen? 
Er hatte es alles zerstört. Er und er allein. 
Ihre Stimme zitterte und er schüttelte den Kopf bei den Worten, dass sie keine Familie zerstören wollte und seiner Liebe zu Kyla nicht im Wege stehen wollte. "Thal...", sagte er leise, doch sie sagte sie würde nicht mitkommen und es traf ihn wie ein Schlag direkt in die Magengrube. 
Er schüttelte den Kopf. "Du hast versprochen du kommst mit mir.", sagte er und senkte den Kopf. Sein Blick war traurig. "Du kannst mich nicht einfach so... Ich meine... Thal... bitte. Das einzigste was du zerstören würdest indem du einfach so weggehst ist das hier.", sagte er und deutete dabei auf sein Herz. Er sah wieder auf. "Du bist meine beste Freundin, keine Trophäe der ich hinterherjage wie ein Fanatiker. Bitte. Ich will unsere Freundschaft nicht verlieren und...", sagte er und ihm war vollkommen egal, dass er dabei Tränen vergoss. "... ich will dich nicht verlieren."
Um ehrlich zu sein wusste er, dass er hätte sagen sollen, dass er sie nicht verlieren konnte. Denn ohne Thal würde er sich einfach von dem Dach stürzen und hoffen das die Heiler zu langsam waren, auch wenn Eithel sein Leben eigentlich liebte. Ohne die Sonne seines Lebens wäre sein Leben grau. Und wer einmal im Licht der Sonne stand, wird sie auf ewig vermissen wenn sie verhangen ist. Aber wenn sie vollkommen verschwindet.......
Eithel sah ihr direkt in die Augen.

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BeitragThema: Re: Wirtshaus   Mo März 23, 2015 2:36 pm

Eithel versuchte Thalestris aufzuhalten und sie fand es so wundervoll, dass er es versuchte, obwohl er sie kannte. Sie atmete tief durch und erwiderte:" Wie du weißt breche ich meine Versprechen manchmal..." Er meinte, sie würde alles zerstören, wenn sie nun ging und dass er sie nicht verlieren wollte. Thalestris schüttelte den Kopf. "Ich habe bereits Vieles zerstört." Sie würde ihn so unendlich gerne nach Minas Tirith begleiten, aber was würde dann geschehen? Was würde geschehen, wenn sie auf Edan und Kyla trafen? 

Ihre Stimme zitterte noch immer, als sie sagte:" Du denkst, du brauchst mich... Du denkst, ich wäre ein guter Mensch mit guten Absichten.. Aber du täuschst dich und früher oder später wirst du das herausfinden. Eithel... Auch wenn du es nicht sehen willst.. Ich bin gerade dabei, dein Leben zu zerstören. Wenn wir jetzt zusammen fahren.. Dann kommen wir uns näher. Ich meine das ist ein winziges Boot und wir werden auf engstem Raum zusammen sein. Ich will nicht wissen, was alles passieren könnte. Und dann? Dann sind wir in Minas Tirith und ich habe deinen Bruder betrogen und du hast ihn hintergangen. Dazu kommt, dass ich deine Beziehung zu Kyla zerstört habe. Du wirst alleine dastehen.. Ich werde dir eine gute Arbeit besorgen, aber auch ich kann nicht lange an einem Ort bleiben.. Das alles siehst du jetzt nicht. Du siehst gerade nur mich." Und dann liefen doch die Tränen über ihre Wangen. Sie konnte sie nicht mehr zurückhalten, konnte nicht mehr stark sein. Ihr ganzer Körper bebte als sie schluchzte und am Liebsten hätte sie sich an ihn gepresst, hätte ihr Gesicht an seine Brust gedrückt und seine Wärme, seine Nähe gespürt.. Doch das ging nicht. Das alles ging nicht. "Ich..hätte das alles nie anfangen sollen Eithel.. Verzeih.."

Und damit stand sie auf und lief zurück über das Dach. Doch sie ging nicht den Weg zum Fenster. Sie lief bis zum anderen Ende des Daches und blickte in die Nacht hinaus. Ihre Brust schmerzte, als hätte Jemand ihr Herz mit einem scharfen Messer befreit. Sie blickte auf ihr Armband mit den Giftnadeln... Nein. Das war keine Lösung, egal wie verlockend es schien. Sie musste damit klar kommen. Musste akzeptieren, dass der Einzige, mit dem sie sich eine solche Zukunft vorstellen konnte vor ihr geschützt werden musste. Er würde eine Dummheit machen, würde Thal sich weiter in seiner Nähe aufhalten und dann würde er alles verlieren, was ihm lieb war.

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BeitragThema: Re: Wirtshaus   Di März 24, 2015 8:12 pm

Sie sagte sie würde ihre Versprechen manchmal brechen und, dass sie vieles zerstört hätte. Eithel fuhr sich durch die Haare und wusste nicht was er sagen sollte. Sie zählte auf was passieren könnte Eithel starrte sie mit nassen Augen an. Es zog sein Herz zusammen. Er wusste nämlich, dass sie im recht war. Sie hatte immer recht. Und grade jetzt hasste er diese Eigenschaft an ihr.

Es war alles so wahr. Verdammt! Eithel wollte es nicht wahrhaben. Wollte es nicht glauben. Letztendlich wäre er mit Thal einsamer als je zuvor. Er würde Edan verlieren. Und das konnte er nicht. Edan war sein Bruder und Edan liebte Thal. Wie könnte er sein eigen Blut hintergehen?
Thalestris Tränen zu sehen tat ihm in der Seele weh. Am liebsten hätte er sie in den Arm genommen. Sie gehalten, ihr versichert, dass sie das irgendwie hinbekommen würden... Doch das ging nicht. Das alles ging nicht. Er würde nie mit ihr zusammen seien können, nicht so. Und diese Wahrheit wollte nicht in seinen Dickschädel gehen.
Sie sagte sie hätte das alles nie anfangen sollen und er öffnete den Mund um zu sagen, dass es nicht ihre Schuld war und das es nichts zu verzeihen gab, aber sie war schon aufgestanden. "Thalestris, bitte.", sagte er leise und stand ebenfalls auf. Er sah ihr nach, wie sie in der Dunkelheit verschwand.
Hinterhergehen würde er ihr nicht. Das wäre jetzt einfach nicht passend. Er wusste das er nachdenken musste und vielleicht musste Thal das auch... vielleicht würde sie ihre Meinung noch ändern? Der Gedanke amüsierte ihn schon beinahe.
Thal zu drängen wäre so oder so zwecklos.
Aber jetzt grade war er einfach nur traurig. Er ging wieder zu dem Fenster und kletterte in das Wirtshaus. Ungehalten liefen die Tränen über sein Gesicht und eigentlich wollte er in seine Kammer gehen und sich auf seinem Bett einrollen, aber er hielt es nicht mehr aus.
Laut schluchzend fiel er auf die Knie und ließ seinen Kopf hängen. Seine blonden Haare bildeten einen Vorhang vor seinem Gesicht und er hielt sich die Hände vors Gesicht. Er wollte das doch alles gar nicht.

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BeitragThema: Re: Wirtshaus   Di März 24, 2015 9:06 pm

Thalestris fühlte sich so schrecklich. Sie kramte in ihrer Tasche nach einem Zettel, wollte ihm wenigstens eine Nachricht hinterlassen. Doch sie hatte weder Kohle noch Papier.. Sie hörte, wie er aufstand und freute sich sogar ein wenig, dass er ihr nachkam. Doch das tat er nicht. Er ging zurück in die Taverne. Thalestris jedoch stürzte sich vom Dach. Wie eine Katze landete sie auf den Füßen. Sie spürte den Schmerz und er tat gerade einfach so gut. Unten angekommen ging sie wieder in die Taverne und sagte zur Rothaarigen:"Geh zu Eithel und sag' ihm, dass er mein Pferd haben soll. Er braucht jetzt eine Freundin, die ihm beisteht. Leb' wohl." Um ihre Worte zu unterstreichen legte sie ein Silberstück auf den Tisch. Dann drehte sie sich um und lief hinaus zu Calliero. Sie presste sich fest an das Pferd und meinte:" Ich hoffe, wir werden uns eines Tages wiedersehen. Du darfst mir jetzt nicht folgen. Eithel ist dein neuer Herr." Als hätte der Apfelschimmel sie verstanden, stieß er Thalestris mit der Schnauze an.

Sie drehte sich um und lief in die Dunkelheit. Sie wusste schon jetzt, dass sie wieder sehr weit in das Reich der Dunkelheit rutschen würde..

---> Irgendwo

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BeitragThema: Re: Wirtshaus   Di März 24, 2015 9:09 pm

Astalda sagte kein Wort, als die Wüstenschönheit die Taverne betrat und mit ihr sprach. Sie war wirklich sehr schön, aber sie weinte.. Sie fragte besser nicht nach, sondern nickte nur. Dann nahm sie das Goldstück und lief die Treppe hinauf. Vorsichtig klopfte sie an Eithels Tür. "Eithel? Ich bin es.. Astalda.."
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BeitragThema: Re: Wirtshaus   Di März 24, 2015 9:36 pm

Irgendwie hatte Eithel es wohl doch noch in sein Zimmer geschafft. Er lag auf seinem Bett. Den Rücken zur Tür, die er hatte ins Schloss fallen lassen. Seine schluchzende Stimme drang durch den ganzen Raum. In seinen Händen hielt er das Bild von seinem Bruder, das einzigste was er von Edan hatte. Er sprach mit dem Bild, als würde er mit seinem Bruder selbst sprechen, nur so offen, dass es schon wieder nicht ganz stimmte. Er entschuldigte sich bei dem Bild, bettelte es an nicht wütend zu sein, flehte das es ihn immer lieben sollte, egal was geschehen würde. Nach einiger Zeit hörte er ein Klopfen an der Tür und er richtete sich auf. "M-Moment!", rief er und legte das Bild ab. Er wischte sich schnell die Tränen weg und lockerte seine Haare auf. Schnell verstaute er das Bild von Edan unter seinem Kissen und öffnete dann die Tür. Er bemühte sich um ein Lächeln.

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BeitragThema: Re: Wirtshaus   Di März 24, 2015 10:13 pm

Astalda sah trotz des Lächelns seine verweinten Augen und legte sofort einen Arm um ihn. Dann begann sie zu sprechen:"Die Schönheit aus der Wüste war gerade unten.. Sie meinte, du bräuchtest jetzt einen Freund und dass du ihr Pferd haben könntest. Leicht streichelte sie ihm über den Rücken, ehe sie vorsichtig fragte:"Was...ist denn los? Was ist passiert?"
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