Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | 
 

 Der Wald

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1 ... 16 ... 29, 30, 31  Weiter
AutorNachricht
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der Wald   So Jan 25, 2015 8:41 pm

(Erster Post)

Es war wirklich schlimm für sie gewesen, als Bruchtal angegriffen wurde. Sie war um ein Haar dem Tod entronnen, wäre ihr nicht von jemanden geholfen worden. Und nun war sie hier, wie ein Flüchtling in Lothlórien und überhaupt nicht glücklich, auch wenn sie versuchte sich irgendwie aufzuheitern. Sie wusste, dass die Welt außerhalb Ithhins schrecklich war, aber es war ganz anders alles mit den eigenen Augen und Ohren zu sehen.. Sie hatte tote Elben gesehen.. Es war sehr schrecklich für sie, beinahe schon traumatisierend. Sie versuchte ihre Gedanken zu besänftigen, indem sie durch den Wald von Lórien spazierte. Wenigstens konnte das ihre Gedanken auf etwas anderes bringen. Ihre Stute, Zylda, hatte sie gerade nicht bei sich. Sie war gerade in ihrem Stall. Zum Glück hatte Elaiya sie nicht auch noch verloren. Auch wenn sie ein Tier war, Elaiya hatte eine tiefgründige Verbindung zu ihr, was wohl auch daran lag, dass sie mit Tieren sprechen konnte. Seufzend lehnte sie sich an einen Baum und betrachtete den Himmel. Sie freute sich schon, wenn die Sonne endlich wieder voll und ganz zum Vorschein kam. Wenn es Frühling wurde.
Nach oben Nach unten
Caladir
Administrator
Administrator
avatar

Anzahl der Beiträge : 3136
Anmeldedatum : 30.12.11
Ort : Thranduils Hallen

BeitragThema: Re: Der Wald   So Jan 25, 2015 9:52 pm

cf: Caras Galadhon; Schenke

Ihre vorherige überstürzte Abreise und die darauf folgende verfrühte Rückkehr musste sich wohl schnell in Caras Galadhon herumgesprochen haben, denn kein einziger Stallmeister wollte ihr ein Pferd verkaufen oder vermieten. Dies war wohl der Nachteil, wenn man als Mensch im Elbenreich umherreiste, kein Schritt blieb ungesehen. 
Da sie schwer ohne Pferd losziehen konnte, beschloss sie erst einmal einen kleinen Spaziergang durch den Wald zu nehmen. Normalerweise kamen ihr bei einem Spaziergang an der frischen Luft immer gute Ideen, wenn sie nicht weiter wusste, worauf sie auch hier hoffte. Sie hielt plötzlich inne, als sie eine Gestalt unweit von ihr, an einen Baum gelehnt, entdeckte. Was Deena von hier erkennen konnte, handelte es sich um eine Elbin und so laut wie Deena bis jetzt gelaufen war, hätte sie sie sicher schon gehört. Deena lehnte sich an einen Baum und atmete so leise ein und aus, wie sie konnte. Auf noch so eine Begegnung  wie vorhin, konnte sie getrost verzichten.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://herrderringe-rpg.forumfrei.com
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der Wald   So Jan 25, 2015 10:08 pm

Für eine Weile verlor Elaiya sich in ihren Gedanken, wurde jedoch regelrecht wach gerüttelt, als sie plötzlich Geräusche in ihrer Umgebung wahrnahm, die ganz und gar nicht wie die von einem Tier klangen. Verwirrt schaute sie zu der Stelle hin und sah für einen Moment etwas dort lang huschen, konnte es so schnell aber gar nicht erkennen. Sie ging zu der Stelle hin, ohne den Hintergedanken, dass es ein Räuber oder eine ähnliche gefährliche Kreatur sein könnte. " Hallo? Ist da jemand? " fragte die Elbin mit einer sanften Stimme und ging ein bisschen weiter. Dann entdeckte sie eine Gestalt hinter einen Baum, wollte aber nicht bedrohlich wirken, wenn sie hinging und nachsah.

" Mae Govannen. Was sucht Ihr dort hinter dem Baum? Ich werde Euch nichts tuen.. " sprach sie auf die Person ein und legte ihren Kopf fragend schief. Hatte sich die Person vor ihr versteckt? Elaiya verstand nicht genau warum sie soetwas tuen sollte. " Mein Name lautet Elensar. Wer seid Ihr, Fremder? " stellte sie sich auch schon unter ihren Decknamen vor und spürte wieder den Kloß in ihrem Magen, den sie durch das falsche angeben ihres Namens oft bekam. Sie mochte Lügen nun einmal nicht. Weiter sprach sie nun aber nicht mehr auf die Person ein und wartete auf eine Antwort ab. Ihr kam es nicht einmal in den Sinn, dass dort etwas gefährliches lauern könnte. Aber so war sie nun einmal..
Nach oben Nach unten
Caladir
Administrator
Administrator
avatar

Anzahl der Beiträge : 3136
Anmeldedatum : 30.12.11
Ort : Thranduils Hallen

BeitragThema: Re: Der Wald   So Jan 25, 2015 10:40 pm

Deena rollte mit den Augen, als sie hörte, dass sie bemerkt wurde. Zu ihrer Überraschung klang die Fremde relativ freundlich und sie fragte sich, wieso sie versucht hatte sich vor ihr zu verstecken. Sie drehte sich nun um, so dass die Elbin ihr Gesicht sehen konnte. "Mae Govannen",  begrüsste sie sie ebenfalls, obwohl man ihr selbst bei dieser einfachen Begrüssung anhören konnte, dass sie keine Muttersprachlerin war. Was sollte sie schon als Antwort geben, was sie hinter dem Baum suchte? "Ich ... ich .. ich", stammelte sie, wobei ihr bewusst wurde, dass die Elbin wohl erkannt hatte, dass sie den Kontankt vermeiden wollte, weshalb sie ihr einfach ein entschuldigendes Lächeln zuwarf. Deena atmete tief durch, bevor sie der Elbin antwortete. "Es freut mich euch kennenzulernen, Elensar. Mein Name ist Deena" stellte sie sich ebenfalls vor. Von Elensar schien keine Gefahr auszugehen, was Deena beruhigte, allerdings fragte sie sich, was die Elbin wohl hier draussen im Wald tat.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://herrderringe-rpg.forumfrei.com
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der Wald   So Jan 25, 2015 10:54 pm

Die Person hatte sich umgedreht, doch wie eine Elbin sah sie ganz und gar nicht aus. Wahrscheinlich war sie ein Mensch. Was sie wohl hier gesucht hatte? Doch Elaiya wollte nicht höflich sein, deshalb sprang sie nicht sofort darauf an. Sanft lächelnd beobachtete sie, wie die Frau etwas vor sich her stammelte und anscheinend keine Antwort auf ihre Frage geben wollte. " Ist schon in Ordnung. Es freut mich ebenso, Deena. ", gab sie nickend von sich und schmunzelte kurz. " Kann ich Euch vielleicht irgendwie behilflich sein? " Sie selbst wusste auch nicht, warum sie das nun fragte, aber vielleicht brauchte die Frau ja irgend wobei Hilfe? Elaiya hatte im Moment nichts besonderes zu tun und vielleicht hatte die Frau ja auch etwas besonderes im Wald gesucht. Elaiya war oft im Wald, deswegen kannte sie sich schnell hier aus. " Ihr seid nicht aus Lothlórien, oder? Darf ich fragen, was Euch hierher geführt hat? " Dass sie eine neugierige Elbin war, konnte Elaiya selbst nicht abstreiten. Vielleicht war sie ja eine Abenteurerin oder soetwas? Vielleicht könnte Elaiya sie ja um ein bisschen Hilfe fragen?
Nach oben Nach unten
Caladir
Administrator
Administrator
avatar

Anzahl der Beiträge : 3136
Anmeldedatum : 30.12.11
Ort : Thranduils Hallen

BeitragThema: Re: Der Wald   Mo Jan 26, 2015 6:49 pm

Deena war erleichtert darüber, dass Elensar nicht weiter auf das Thema, was sie hinter dem Baum gemacht hatte, einging. Ihr war es nämlich ziemlich peinlich, denn gerade höflich war es wirklich nicht gewesen und Elensar war auch nicht unbedingt jemand, von dem man sofort dachte, dass von ihm gefahr ausging. Im Gegenteil, die Elbin fragte sie sogar, ob sie ihr irgendwie helfen konnte. "Nein, nein, eigentlich nicht, ich bin hier nur um nachzudenken", erwiderte sie überrascht darüber, dass sie ihr sogar helfen wollte. "Ausser ihr vermietet oder verkauft zufällig Pferde", fuhr sie dann mit einem Lachen fort. Zwar bezweifelte Deena, dass es so wäre, aber einen Versuch wäre es immerhin wert. "Da liegt ihr richtig", antwortete sie ihr. Wie oft bekam sie solche Fragen zu hören, wenn sie in Elbenreichen unterwegs war. Irgendwie fanden es viele Elben ziemlich interessant, was sie denn in den Elbenreichen tat. "Ich bin aus Minas Tirith und eine Händlerin auf Handelsreise", begann sie wie immer, bevor sie jedoch mit etwas fortfuhr, was sie ansonsten nicht zu erzählen hatte. "Ich habe es einer Aneinanderreihung unglücklicher Zufälle zu verdanken hier zu sein. Angefangen mit diesem Dolch, der zu einer dunklen Macht gehört, bis zu dieser dunklen Hexe oder den Spinnen im Düsterwald." Wenn man so die Kurzfassung der vergangenen Wochen hörte, klang das alles ganz schön spannend und interessant, aber Deena empfand es eher als mühsam. Sie fragte sich, ob sie die Neugier der Elbin geweckt hatte und ob sie weitere Fragen erwarten würde. "Und was ist mit euch? Was macht ihr hier im Wald?" Normalerweise hätte sie diese Frage vielleicht nicht so gestellt, da man es auch unhöflich verstehen konnte, aber da die Elbin sie auch gefragt hatte, beschloss sie trotzdem zu fragen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://herrderringe-rpg.forumfrei.com
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der Wald   Mo Jan 26, 2015 10:43 pm

" Um nachzudenken, hm? " wiederholte Elaiya in Gedanken und schmunzelte. Ja, das hatte sie eine Zeit lang hier auch getan, aber dann hatte sie nur noch versucht sich irgendwie abzulenken von den schlechten Gedanken. " Nein, ich verkaufe leider kein Pferd, auch wenn ich eins besitze. Werden Euch in der Stadt keine Pferde verkauft? " Sicher, Elaiya hatte sich nicht direkt nach einem Pferdeverkäufer umgeschaut, aber sicherlich gab es doch so eine Person in Lothlórien, oder? Würde sie zumindest wundern. Irgendwo konnte man doch sicher immer ein Pferd auftreiben. Nun erzählte Deena aber davon, dass sie auf Handelsreise war. " Oh, wirklich? Das ist sehr interessant. Ihr wisst euch sicher gut zu beschützen, oder? Ich bin mir sicher, dass viele Orte Mittelerdes genauso wunderschön sind, wie die, die ich schon kenne. Ich würde auch gerne auf Reise gehen. " antwortete sie und blickte mit einem verträumten Lächeln in Richtung Wald. Dunkle Magie? Hexer? Spinnen? Die Elbin schaute die Frau geschockt an. " ... Was? Das klingt schrecklich! Ihr seid hoffe ich jedoch unversehrt, oder? Das klingt gar nicht gut.. " Es klang beinahe, als würde etwas dunkles in Mittelerde Pläne schmieden, doch sie wagte nicht, soetwas überhaupt zu denken. Das es Spinnen im Düsterwald gibt, hatte sie noch gar nicht wirklich mitbekommen, was wohl ein ziemlicher Zufall war. Aber so alle Tage sprach sowieso nicht jemand darüber. Ein Grund mehr wohl ihre Kampfkünste weiterhin auszubessern. " Was ich hier im Wald suche? Wirklich nichts besonderes. Ich habe jediglich versucht, mich auf andere Gedanken zu bringen. Ich bin einer der Flüchtlinge aus Bruchtal.. "
Nach oben Nach unten
Caladir
Administrator
Administrator
avatar

Anzahl der Beiträge : 3136
Anmeldedatum : 30.12.11
Ort : Thranduils Hallen

BeitragThema: Re: Der Wald   Mi Jan 28, 2015 2:41 pm

Deena wägte zuerst ab, ob sie Elaiya von dem Problem erzählen konnte, beschloss dann aber es trotzdem zu tun, denn einerseits wusste eh schon halb Caras Galadhon davon und andererseits wüsste sie nicht, was Elaiya mit den Informationen auch anstellen sollte. "Nun, in geistiger Verwirrung, wohl durch das Gift und durch die Heilmittel der Heiler bin ich etwas überstürzt mit einem gemieteten Pferd aufgebrochen, was kurz nach den Stadttoren allerdings das Weite gesucht hat." Ihr war diese ganze Geschichte ziemlich peinlich, weshalb ihr die Röte ins Gesicht schoss. Deshalb war es ihr auch ziemlich Recht, dass sich das Gespräch ziemlich schnell einer anderen Richtung zuwandte.
 
"Wenn ihr damit meint, dass ich eine gute Kämpferin bin, dann kann ich euch da nicht ganz zustimmen, aber ich weiss mich zu wehren und in der Wildnis zu überleben." Besonders der Nahkampf gehörte nicht besonders zu ihren Stärken, weshalb sie es normalerweise versuchte zu vermeiden in einen direkten Kampf zu geraten. "Das Reisen hat wirklich seine schöne Seiten, aber leider lauern auch einige Gefahren, wie ich wieder einmal erfahren durfte. Erstaunlicherweise geht es mir ziemlich gut, wenn man bedenkt, was mir in den vergangenen Wochen alles passiert ist. Einzig eine kleine Verletzung aus dem Kampf mit den Spinnen bereitet mir Sorgen." 'Kleine Verletzung' war wohl eine ziemliche Untertreibung, denn auch wenn es sich bei der Wunde eigentlich nur um einen Kratzer handelt, so handelte es sich bei den Auswirkungen des Giftes um keine Kleinigkeiten. Deshalb war es eigentlich auch erst recht irrsinnig in diesem Zustand in den Wald hinauszugehen, wie Deena erneut bewusst wurde. Aber einfach untätig in einem Bett in den Heilenden Häusern Caras Galadhons zu liegen war einfach nicht Deenas Art. 

Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Elaiya Bruchtal erwähnte. "Ihr wart also dabei? Habt ihr dort gelebt?", fragte sie interessiert, aber auch in einem traurigen Ton. Auf ihren Reisen war sie des Öfteren in Bruchtal gewesen und hatte dabei Bruchtal und seine Bewohner kennen und schätzen gelernt. Beim Gedanken daran, dass Bruchtal in Schutt und Asche stand, und dessen Bewohner zum Teil umgekommen sind, drehte sich ihr der Magen um.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://herrderringe-rpg.forumfrei.com
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der Wald   So Feb 01, 2015 1:02 am

Elaiya schüttelte ihren Kopf ungläubig bei dem, was Deena da erzählte. " Oh nein, das klingt ja schrecklich, was Euch alles geschehen ist! " Sie sah nun auch die Röte der Frau, aber lächelte sie nur sanft und beruhigend daraufhin an. Weiterhin blieb sie jedoch kommentarlos darauf. " Das klingt irgendwie sehr gefährlich. Habt Ihr nicht Angst, dass Ihr irgendwann einmal überfallen oder angegriffen werdet und Euch etwas geschehen könnte? Ist es Euch das wert? ", sagte die Elbin schmunzelnd. Elaiya wusste sich zwar auch zu wehren, aber zu den Stärksten gehörte sie nicht immer, vielleicht sollte sie gerade das trainieren. Und außerdem hätte sie zu sehr Angst, vor einem Überfall. Wenn man ganz alleine auf Reisen war, war immerhin die Chance größer, dass der Gegner deutlich in der Überzahl war, was dazu führen würde, dass man ihnen so ziemlich ausgeliefert wäre, wenn man kein grandioser Kämpfer ist oder zumindest sehr untrainiert oder unerfahren.

" Gift? Eine Verletzung? Ich hoffe mal, dass das Problem mit dem Gift schon gelöst wurde. Ansonsten wäre es seltsam, wenn Ihr hier im Wald herumlaufen würdet. " Die silberhaarige lachte freundlich, fuhr aber schnell wieder fort. " Kann ich Euch vielleicht bei Eurer Verletzung behilflich sein? Zufälligerweise bin ich eine Heilerin in Imladris gewesen. Sicherlich könnte ich irgendwie von Nutzen sein...? " Sie hatte es zwar noch nicht wirklich sehr gelernt, aber dafür hatte sie schon einiges an Erfahrung und viel schiefgehen konnte dort auch nicht. Außerdem war sie für ihre Verhältnisse ziemlich gut darin und war ja auch einige Zeit heimlich als Heilerin in Ithhin unterwegs. So wirklich wurde sie eine Zeit lang nicht erkannt, obwohl einigen Elben ihre geringe Größe skurril vorkam.

Nun kam die Menschenfrau auf ihren Kommentar zu Imladris zu sprechen und mit einem traurigen Blick musste Elaiya schwer schlucken. " Ja, ich war dabei und habe dort seit einiger Zeit gelebt. Es war schrecklich, was ich dort gesehen habe. Irgendwie war es sehr verstörend, ich versuche es zu verarbeiten oder sogar zu vergessen. Aber ich denke, dass ich mit der Zeit damit klar kommen werde. Es ist nur schrecklich zu sehen, wie einige Elben, mit denen man vor einigen Momenten gesprochen hat, oder mit denen man sogar befreundet waren, einfach so... " Sie konnte nicht weiter sprechen und spürte schon die Tränen in ihren Augen, die sie zurückhielt. Sie wollte keine weitere Schwäche zeigen. Sie fühlte sich schon meist so schwach. Sie wollte doch stärker werden!

Sie versuchte nun wieder ein bisschen vom Thema abzulenken. " Oh, also, wie ist es nun mit Eurer Verletzung? Wie schlimm ist es? Kann ich sie vielleicht sehen? Ich glaube sogar, dass ich einige Kräuter dabei habe.. " Dann wendete sie sich ihrer Tasche zu und entdeckte wirklich einige verschiedene Kräuter, die sie noch dabei hatte. Einige waren sogar frisch vor erst wenigen Tagen gepflückt, einige andere sogar von heute Morgen. Elaiya war schon immer eine Elbin, die sehr früh aufwachte und fleißig war.
Nach oben Nach unten
Caladir
Administrator
Administrator
avatar

Anzahl der Beiträge : 3136
Anmeldedatum : 30.12.11
Ort : Thranduils Hallen

BeitragThema: Re: Der Wald   Do Feb 05, 2015 3:36 pm

Deena zuckte nur ratlos mit den Schultern, als Elaiya meinte, wie schrecklich das alles klänge. "Berufsrisiko", fügte sie dann zu ihrem Schulternzucken hinzu. Wenn man viel durch die Weiten Mittelerdes reiste, musste man mit solchen Ereignissen rechnen. Das beste hoffen, auf das schlechteste vorbereitet sein, wie es immer so schön hiess. "Ja, das ist es mir. Lange am gleichen Ort verweilen, während es da draussen soviel zu sehen gibt, nein, das ist nicht mein Ding. Auch wenn es im Vergleich zu einem Elbenleben wie ein Wimpernschlag sein muss, so habe ich in meiner Zeit als Händlerin doch einiges an Erfahrung gesammelt und weiss mich durchzuschlagen, auch wenn mir andere körperlich und im Kampf überlegen sind. Ausserdem habe ich auf meinen Reisen viele Freunde gefunden, die mir helfen, wenn es nötig ist." Zwar konnten die sie nicht direkt verteidigen, doch wenn sie einmal etwas brauchte oder ansonsten Hilfe benötigte, so war es doch hilfreich, wenn man an den meisten Orten jemanden kannte, an den man sich wenden konnte. "Ich versuche einfach immer meine Stärken zu nutzen und die Schwächen meine Feindes auszunutzen, wenn es geht." Und da Deena im Kampfe nicht allzu stark war, versuchte sie diesen auch so oft wie es ging zu vermeiden.

Einen Moment lange wägte Deena ab, was und wieviel sie der Elbin erzählen sollte, entschied sich dann aber dazu, ihr alles zu erzählen, da sie ihr vielleicht sogar helfen konnte. "Das Problem mit dem Gift konnte leider noch nicht wirklich gelöst werden. Allerdings geht es mir wieder besser und ich spüre von dem Gift nicht mehr allzu viel, aber ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist, weiss ich nicht. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch die Wunde gerne einmal ansehen." Dass es ziemlich seltsam war, dass sie trotz ihrer Verletzung im Wald herumwanderte, da hatte Elaiya Recht. Aber nun war es seit dem letzten Mal, als sie die Auswirkungen des Giftes gespürt hatte, ziemlich lange her. Einerseits konnte das zwar ein gutes Zeichen sein, aber so ganz traute Deena der Sache nicht, denn bei den anderen Verletzten standen die Heiler zum Teil auch ziemlich ratlos da. Aber jetzt würde sie erst einmal sehen, was Elaiya dazu meinte, vielleicht könnte sie ihr ja helfen.

Deena war sich nicht mehr sicher, ob das eine gute Idee gewesen war, über Bruchtal zu sprechen. denn Elaiya stand wohl den Tränen nah. Deena hätte gerne etwas Tröstendes gesagt, doch gerade in dem Moment fiel ihr nichts ein, was sie sagen konnte, obwohl ihr doch sonst meist passende Worte einfielen. "Vergessen kann man nichts, zumindest nicht längerfristig. Irgendwann wird einem die Vergangenheit einholen und man muss sich ihr stellen, ob man will oder nicht." Einen Moment lang konnte man einen bekümmerten Ausdruck auf Deenas Gesicht entdecken, der allerdings sogleich wieder von einem Lächeln abgelöst wurde."Entschuldigt mich, das war wohl etwas überdramatisch. Wenn ihr wollt, könnt ihr meine Wunde gerne ansehen", ging sie auf den Themenwechseln ein zog ihren Ärmel hoch, so dass die Wunde zum Vorschein kam. Sie war zwar nicht gross und unter normalen Umständen hätte man sie verbunden und dann weiter gemacht, aber aufgrund des Giftes, sah das ganze ganz anders aus.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://herrderringe-rpg.forumfrei.com
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der Wald   So Feb 15, 2015 7:56 pm

Sehr gespannt hörte Elaiya der Frau zu und musste schmunzeln. Sie schien einige ähnliche Ansichten wie Elaiya zu haben, doch nahm trotzdem das Risiko eines Todes in Kauf. Deena schien Elaiya mit ihren Worten Mut und Kraft zu geben ihr Ziel mehr ins Visier zu nehmen und zu erfüllen. Ein leichtes Lächeln machte sich auf ihren Lippen bemerkbar als die Elbin sprach. " Ihr seid sehr mutig. Sicherlich ist soetwas für einen Menschen viel schwieriger als zum Beispiel für einen Elb. Elben bekommen keine Krankheiten und sind immun gegen Gift. Doch nun überlegt und schaut euch an. Ihr wurdet angegriffen und von Gift befallen. Es besteht auch das Risiko von Armut und Hungersnot, was für einen wandernden Menschen sehr viele Nachteile und Tode bringen kann. " Die silberhaarige Elbin fand ihre Denkweise wirklich faszinierend und sollte sich an Beispiel an Deena nehmen. Im Gegensatz zu ihr fühlte sie sich so schwach, fast schon naiv und töricht, obwohl sie viel älter als die Menschin war. Sie erzählte auch, dass sie viele hilfsbereite Freunde kennengelernt hatte. " Das freut mich sehr für Euch. Es ist sicherlich schön viele gute Freunde zu haben, oder Leute denen man wirklich vertrauen kann. " Bei Deenas nächsten Worten nickte sie. " Ja. Das ist wahrscheinlich auch das schlauste. Es ist aber gewiss nicht immer sehr leicht die Schwächen seines Feindes herauszufinden. Man muss wohl sehr wachsam dabei sein, um sie herauszufinden. "

Als die Frau nun ihren Arm entblößte schaute Elaiya sich die Stelle ganz genau an und schmunzelte nachdenklich. " Konnten die anderen Heiler euch wirklich nicht helfen oder wie soll ich das verstehen? " fragte sie nun vorsichtig nach. Die anderen Heiler waren in einigen Bereichen sicherlich viel erfahrener als Elaiya. Besonders wenn es um Gift ging, da sie sicherlich in einigen Umgebungen waren, wo es Rassen gab, die von Gift befallen werden konnten. So etwas gab es zu Hause bei Elaiya natürlich nicht. " Wenn ihr nichts mehr davon spürt bin ich zuversichtlich, dass das nichts schlechtes heißen kann. " versuchte sie Deena nun ein bisschen aufzumuntern und  blieb dabei auch ehrlich. " Sagt Bescheid, wenn es Euch wehtut. " warnte die Elbin nun vor, als sie den Arm sanft anfasste, um die Wunde am Arm genauer zu betrachten. " Ich weiß nicht, ob ich euch sonderlich helfen kann. Wirklich schlimm sieht es jedoch nicht aus. Ich habe aber sicherlich ein paar Kräuter dabei, die etwas beim entgiften und heilen helfen können. " Sie ließ den Arm los, und wühlte ein bisschen in ihrer Tasche herum. Schliesslich fand sie dann auch das gesuchte Kraut. " Darf ich? " fragte sie nun noch höflich, wartete aber nicht auf eine Antwort und begann schon die Wunde mit den Kräutern zu behandeln.  Begleitend dazu sprach sie auch einige heilende Wörter auf Sindarin.

Als sie zum Schluss fertig war ließ sie den Arm vorsichtig wieder los und blickte zu Deena. " Ich hoffe, dass es Euch irgendwie helfen konnte. " Es wunderte Elaiya aber sehr, dass die anderen Heiler ihr wohl möglich nicht wirklich helfen konnte, sofern Deena bei Ihnen war. Sie waren eigentlich viel erfahrener als Elaiya und auch gelehrter.  Sie schüttelte leicht ihren Kopf in Gedanken und hatte wegen der Sache mit dem Gift das Thema mit Bruchtal vergessen. " Ihr solltet Euch nicht entschuldigen für etwas, was die Wahrheit ist. Ihr habt recht, einiges wird man nicht vergessen können. Man kann aber sicherlich damit lernen zu leben - oder sogar es zu verdrängen. Das ist aber kein schöner Weg und wird nur schlechtes mit sich bringen. " Leicht seufzte die junge Elbin  und schaute im Wald herum. Zum Glück war es hier nicht so gefährlich, deshalb konnten sie ein bisschen bedachtlos sein. Auf der Hut war Elaiya jedoch alle mal. Und so dicht an Lothlórien wird sich wohl kaum eine böswillige Kreatur wagen. " Ihr meintet, dass Euer Pferd Euch kurz nach den Stadttoren verlassen hat. Dürfte ich fragen wohin ihr wollt? Vielleicht kann ich Euch irgendwie behilflich sein oder sogar irgendwie ein Pferd besorgen. " Vielleicht half sie einer Fremden zu sehr oder bot zu viel an, doch so war ihre Art nun einmal. Sie konnte niemanden, der Hilfe brauchte, die sie vielleicht geben könnte, einfach ignorieren,
Nach oben Nach unten
Caladir
Administrator
Administrator
avatar

Anzahl der Beiträge : 3136
Anmeldedatum : 30.12.11
Ort : Thranduils Hallen

BeitragThema: Re: Der Wald   So Feb 15, 2015 10:56 pm

Mutig? So würde sich Deena nie selbst bezeichnen. Sie wagte zwar vielleicht mehr, als der ein oder andere Mensch, der sein ganzes Leben im selben Ort verweilte, aber als mutig würde sie sich deswegen selbst nie bezeichnen. Schliesslich gab es doch auch einige Situationen, die Deena das Fürchten lehrten und in denen sie sich nicht ganz so mutig gab. "Mutig bin ich wirklich nicht. Auch ich kenne Momente der Furcht, auch wenn ich das vielleicht nicht allzu gerne nach aussen zeige. Es gibt wahrhaftig mehr Gefahren für uns Menschen, aber das Leben ist zu kurz um sich immer vor solchen Gefahren zu fürchten", fuhr sie fort. Und wenn es einmal soweit war und sie sterben würde, so konnte sie wenigstens von sich behaupten gelebt zu haben und es genossen zu haben. "Ehrlich gesagt frage ich mich, wieso ich mich noch lebe, wahrscheinlich weil es nur eine kleine Wunde war, aber dieses Gift, es ist kein normales Gift. Ich habe auch Elben gesehen, die sich nicht davor wehren konnten." Dass sie gehört hatte, dass sogar jemand daran gestorben war, liess sie aus, denn sie wollte Elaiya nicht irgendwie Angst vor diesen Spinnen machen.
"Es ist schön, allerdings ist es Schade, dass alle so weit weg leben und kaum treffe ich jemanden, bin ich meistens auch schon wieder auf der Abreise. Das ist wohl der Nachteil ständig auf Reisen zu sein", fuhr sie fort. Zwar hatte sie auch in Minas Tirith Freunde, doch die besten Freunde waren die, die weit weg lebten. "Einfach, das ist es gewiss nicht, weshalb ich immer versuche, mich über mögliche Gefahren zu informieren. Aber ich bin mir sicher als Elbin hat man einen gewissen Vorteil die Schwächen seines Feindes zu erkennen." Die Elben waren schliesslich für ihre geschärften Sinne bekannt.

Deena zuckte mit den Schultern, als Elaiya danach fragte, ob die anderen Heiler nichts daran ausrichten können hätten. "Ich habe mich zwar zwischendurch etwas mit den Heilmitteln der Menschen beschäftigt, doch ich muss gestehen, dass ich von den Heilmethoden der Elben nicht viel verstehe. Ich weiss weder, wie sie mich behandelt haben, noch ob es das war, was mir geholfen hat." Zwar zweifelte sie nicht an den Heilkünsten der Elben, doch ein wenig verwunderte es sie schon, dass das Ganze einfach so wieder weg war, da mit diesem Gift nun wirklich nicht zu Spassen war. "Ich danke euch", murmelte Deena, bevor die Elbin ihre Behandlung startete. Ob es etwas bringen würde, wusste sie nicht, aber schaden würde es auf keinen Fall. Es schmerzte zwar ein wenig, doch sie sagte nichts, schliesslich war dies auch Teil des Heilungsprozesses.

"Das hoffe ich auch. Vielen Dank noch einmal", erwiderte Deena, als Elaiya meinte, sie hoffe, dass es etwas nützen würde. Jetzt war sie in der Schuld der Elbin und Deena machte sich Gedanken darüber, womit sie der Elbin einen Gefallen machen konnte, doch in diesem Moment fiel ihr, obwohl sie lange nachdachte, nichts ein.
Sie brummte der Elbin zustimmend zu, als sie meinte, dass so etwas zu verdrängen keine gute Idee war. Deena vergass wegen der jugendlichen Gestalt ihres Gegenübers schnell, dass die Elbin eigentlich viel älter als sie selbst war.
Deena zuckte mit den Schultern, als Elaiya sie fragte, wohin sie eigentlich wollte. "Ursprünglich wollte ich einmal in den Düsterwald. Ich habe nämlich noch etwas mit einem alten Freund zu klären, allerdings weiss ich nicht, wo der ist. Und auch mit Thranduil hätte ich da noch etwas zu diskutieren, lange Geschichte. Im Moment weiss ich gar nicht mehr, was und wohin ich soll. Ob es vielleicht doch besser wäre hier zu bleiben und auf vollständige Heilung zu warten, oder ob ich der Sache mit diesem seltsamen Dolch nachgehen soll." Während sie so erzählte, wurde ihr bewusst, dass das ganze ziemlich wirr klingen musste. "Entschuldigt mich, aber ich bin gerade ein wenig durcheinander. Ich weiss selbst nicht, was ich genau will. Aber vielleicht wäre jetzt eine Tasse Tee nicht schlecht, was meint ihr?" Elaiya kam Deena ziemlich sympathisch vor und sie würde sich freuen, sich vielleicht noch etwas mehr mit der Elbin zu unterhalten. Vielleicht wusste sie ja auch mehr über die ganzen Ereignisse geschahen. Ausserdem kannte Deena kaum eine Person, die keinen Tee mochte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://herrderringe-rpg.forumfrei.com
Ceridwen
i súle taurion - des Waldes Atem
avatar

Anzahl der Beiträge : 3160
Anmeldedatum : 23.05.16
Alter : 22

Charakter der Figur
Alter: 3194 Jahre
Geschlecht: weiblich

BeitragThema: Re: Der Wald   Sa Apr 01, 2017 4:03 pm

--> Kaserne der Königlichen Garde // Edoras // Rohan

Zwei Wochen war es her seit die Elbe die Stadt der Pferdemenschen verlassen und die weiten Steppen zwischen Edoras und ihrem Ziel betreten hatte. Nun konnte sie den Wald bereit vor sich sehen, sie wusste sie würde ihn in wenigen Stunden erreichen.
Sie zog an dem Karren den sie mit sich führte und blickte auf die Dinge die dort lagen. Werkzeuge, Holz, ein Bild von Wulfgar, welches sie hatte zeichnen lassen und eine Figur, welche Wulfgar selbst geschnitzt hatte. Sie lächelte bei der Erinnerung als sie die Figuren des Hengstes das erste Mal sah. Frén., erinnerte sie sich an den Namen des schwarzen Tieres.
Ceridwen sah auf, lief weiter und konnte nun nicht mehr leugnen, dass sie sich freute den Goldenen Wald zu betreten und dort für eine Weile zu wohnen.

Es wurde bereits dunkler als sie den Waldrand erreichte und den Schatten der Bäume betrat. Fast sofort sof die Nando tief die Luft um sich ein und genoss den erfrischenden Geruch des Waldes. Wie auch beim letzten Mal da sie ihn betrat, freute sie sich sehr darüber und fühlte sich willkommen, wenn auch niemand die Elbe empfing.
Dies war jedoch auch nicht nötig, Ceridwen betrat den schmalen pfad der sich durch den Wald wand und den sie gut kannte. Lange Jahre war sie auf jenen Wegen gewandelt und später nocheinmal mit dem Schützling der sie verlassen hatte.
Ceridwen verschob den Gedanken und sah sich um, ihr Blick wanderte über die schimmernden Blätter der Bäume,die das letzte Licht des Tages einfingen.
Der Goldene Wald hatte sich verändert seit Lady Galadriel und Herr Celeborn nicht mehr hier lebten, doch es war dennoch eine Wiederkehr voller Freude für jeden Elb.
Auch Ceridwen fühlte die Magie dieses Ortes und genoss sie. Sie schritt weiter aus, auf dem Weg in die Stadt der Waldelben, die hier lebten. Sie freute sich auch auf ihre Arbeit hier, ein Auftrag den sie gerne übernahm. Es würde sie einige Wochen hier halten, das wusste sie.

___________________________________________




Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Laurelin o Lorien
Soldat
Soldat
avatar

Anzahl der Beiträge : 17
Anmeldedatum : 11.12.14

Charakter der Figur
Alter: 4214
Geschlecht: weiblich

BeitragThema: Re: Der Wald   Mo Apr 03, 2017 6:27 pm

cf: off // davor Nebelgebirge
Laurelin hatte wieder ihren Dienst angetreten. In den Gewändern der Galadhrim  wandelte sie zwischen den Bäumen umher. So hörte sie das herannahen eines Eindringlings, Laurelin verharrte in den Ästen des Mallornbaumes und sah nach unten. Es war eine Elbin welche einen Karren hinter sich herzog und das Reich Loriens betrat, so gleich kletterte Laurelin nahezu lautlos die Rückseite des Baumes hinunter und trat schließlich zwischen den Bäumen hervor. Ihre Kapuze schob sie in den Nacken, so floss ihr das tiefschwarze Haar über die schultern und umrahmte ihr markantes Gesicht. "Mae govannen, Mylady." Grüßte sie die  Elbin. Aus goldenen Augen blickte sie ihr Gegenüber an. Laurelin fürchtete sich nicht vor der Dämmerung, nicht wenn sie in ihrer Heimat war. Es schien als würde der Zauber ihrer einstigen Herrin noch immer über dem Wald liegen. Für wenige Momente durchlebte Laurelin eine Flut von Erinnerungen, welche über sie hereinbrach. Viel hatte sie in ihren 1414 Jahren bereits erlebt. Die schwarzhaarige Sinda hatte die rechte Hand um den Knauf ihres Schwertes gelegt, welcher unter dem silbergrauen Mantel der Galadhrim verborgen war, Laurelin war nicht auf einen Kampf aus, jedoch hatte sie gelernt steht's wachsam zu sein. Sie hatte genügend Kämpfe erlebt und durchgemacht. Laurelin ertappte sich oft dabei sich zu wünschen gen Westen zu fahren um ihren inneren Frieden zu finden. Nur eines hielt sie noch in diesen Landen und dies war ein Versprechen, dass sie einst ihrer Herrin gegeben hatte.
Ihre Wache erst zu beenden, wenn ihr Lebensbaum der Herbst ereilte. Laurelin hielt an ihren Pflichten fest, so lange sie lebte und dazu fähig war, wollte sie ihren Dienst nicht niederlegen.


___________________________________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ceridwen
i súle taurion - des Waldes Atem
avatar

Anzahl der Beiträge : 3160
Anmeldedatum : 23.05.16
Alter : 22

Charakter der Figur
Alter: 3194 Jahre
Geschlecht: weiblich

BeitragThema: Re: Der Wald   Mo Apr 03, 2017 9:27 pm

Ceridwen sah die nahende Elbe kurz nachdem sie einen leisen, fast nicht wahrnehmbaren, Laut gehört hatte. Sie blickte der jüngeren Elbe entgegen. Als Erstes fielen ihr die Augen der Elbe auf, sie schienen goldgelb und beinahe zu leuchten. Ceridwen erinnerten sie an die Alten Erzählungen des ersten Lichtes der Welt, das Licht Laurelins, des Bruders Telperions.
Die Nando nickte ihrem Gegenüber zu und zeigte ein freundliches Lächeln.
"Mae govannen, híril nîn!", grüßte sie die Schwarzhaarige vor sich. Dabei legte sie eine Hand auf die Brust, nahe dem Herzen und nickte kurz.
Dann sah sie sich um, besah sich der Bäume die das letzte Licht einfingen und träumerisch leuchteten.
"Dieses Reich hat nichts von seiner wunderbaren Aura verloren.", sagte sie zufrieden und erinnerte der Zeit, da sie im Goldenen Wald gelebt und gearbeitet hatte.
Sie wandte sich wieder an die Elbe vor sich und erkundigte sich auf Sindarin, ob sie sie in die Elbenstadt geleiten wolle; sie werde dort erwartet.

___________________________________________




Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Der Wald   

Nach oben Nach unten
 
Der Wald
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 30 von 31Gehe zu Seite : Zurück  1 ... 16 ... 29, 30, 31  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» ALT2: Planung - Das Leben im Wald
» Der Hügel im Wald von Tyto
» Schulweg B - Durch den Wald
» Die Hütte im Wald (Kleine Horrorgeschichte)
» kleiner Wald

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Herr der Ringe - RPG :: Tiefen des Waldes...-
Gehe zu: