Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Die wiesen außerhalb

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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Sa März 07, 2015 11:06 pm

Oh es traf Barlow wie ein Blitz. Die Worte "Ich liebe dich" die aus dem Munde seines Bruders kam, sie rissen an seinem blutenden Herzen und der hellhaarige sah zu Boden. Er spürte ein Brennen hinter seinen Augen und fiel seinem Bruder um den Hals. Seinen Kopf fand seinen Weg auf die Schulter seines Bruders und er schloss die Augen.

Sein Bruder roch einmalig. Nach Blättern und Wind. Er wandte seinen Kopf um, um direkt in das Ohr seines Bruders zu flüstern: "Soll ich lächeln, weil ich die Ehre habe, dich meinen Bruder nennen zu dürfen, oder soll ich weinen, weil ich weiß, dass das alles ist was wir jemals seien werden?"


Folgend löste er sich aus der Umarmung wischte sich über die Tränenfeuchten Augen und wartete auf die Reaktion seines älteren Bruders.

"Du sagtest, du liebst mich. Nicht als deinen Bruder. Als mehr. Und du hast mich geküsst. Dann bist du ohnmächtig geworden.", fasste Barlow mit schwacher Stimme zusammen und verschränkte die Arme hinter seinem Rücken, auf alles vorbereitet.
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Audric
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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   So März 08, 2015 8:08 pm

Als sein Bruder ihn umarmte sah Audric ihn erst verwirrt an, aber er merkte, dass Barlow das grade brauchte und ließ ihn sich einfach an ihn schmiegen. Barlow sagte, dass er nicht wüsste ob er lächeln sollte weil Audric sein Bruder war, oder ob er weinen sollte, weil er wüsste, dass das alles wäre was sie je seien würden. Audric zog eine Augenbraue hoch. "Was...?", wollte er fragen, doch als er die feuchten Augen seines Bruders sah wurde er stumm und sah seinen Bruder mitleidig an. Er hörte sich die Zusammenfassung seines Bruders an und fuhr sich dann überfordert durch die Haare. Das sollte er getan haben? Er sollte Barlow geküsst haben? Okay, er war noch nie wirklich hetero gewesen, aber er würde doch nie mit Barlow...!
Er räusperte sich und sagte dann: "Ich brauch kurz einen Moment... geh nicht ohne mich in die Stadt."
Er ging mit schnellen Schritten zu seinem Pferd und sprang auf, dann riss er die Zügel herum und ließ das Tier laufen.
Tbc. Estelle

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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Mi März 18, 2015 9:11 pm

cf: Osgiliath

In langsamen Trab ritt Killian parallel zu der weißen Stadt Minas Tirith. Der Wind strich ihm durch die Haare und er genoss das Gefühl alle Probleme los zu sein. Eigentlich war er nicht so sentimental, aber gerade tat das wirklich gut. Nach einer kleinen Weile zügelte er Liwanu und sprang vom Rücken des Tieres, dass sich sofort ans Grasen machte. Killian hingegen lief zu einem kleinen See, wo er in die Knie ging und mit den Händen etwas kaltes Wasser schöpfte und trank. Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln und er wischte den Schnee von einem kleinen Stein, auf den er sich setzte und das Wasser beobachtete.  Das Licht spiegelte sich auf den sanften Wellen und erinnerten Killian ans Meer. Gleichzeitig wuchs auch der Wunsch nach Rache in ihm,  aber hatte sich schnell wieder im Griff.
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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Mi März 18, 2015 9:25 pm

cf. Gegend um Osgiliath

Andra streifte nun schon seit Tagen durch die Gegend und wusste nicht so recht was sie mit sich selbst anfangen sollte. Noch vor kurzem hatte alles anders ausgesehen, da hatte sie eine Aufgabe gehabt und jemanden an ihrer Seite. Nun war ihr nur noch die Aufgabe geblieben.
Reiß dich zusammen! Ermahnte sie sich selbst in Gedanken. In letzter Zeit fiehl es ihr schwer ihre Gedanken zu lenken, zu oft tauchten alte Bilder vor ihrem inneren Auge auf. Was sie jetzt brauchte war Ablenkung.
Sie saß auf einem Baum nahe einem kleinen See, Fia suchte unter ihr zufrieden nach Grasüberbleibseln. Andra war vor etwa einer guten Stunde hier hoch geklettert. Sie wusste selbst nicht so recht wieso, vielleicht weil es sich um einen Nadelbaum handelte und die Äste einigermaßen trocken waren. Vielleicht aber auch nur aus alter Gewohnheit auf der Pirsch zu sein.
Sie hatte sich gerade dazu entschlossen sich etwas zu bewegen, sie spürte trotz ihres Pelzumhanges ihre Finger nicht mehr so recht, als sie ein Knirschen im Schnee hörte. Kurz darauf kam ein Mann an den See gelaufen, wo er sich niederlies.
Andra verharrte auf ihrem Platz und legte den Kopf leicht schief, während sie den Fremden musterte. Er war bewaffnet, sah aber nicht wie ein typischer Soldat oder ähnliches aus. Auf wessen Seite er wohl stand? Für was er kämpfte?
Noch vor ein paar Wochen hätte sie sich jetzt ohne ein Wort aus dem Staub gemacht, aber in der letzten Zeit war sie Risikofreudiger geworden. Also sprang sie nun leichtfüßig von dem Baum und rief leicht herausfordernd. "Wäre ich ein Räuber, so wärt ihr nun tot mein werter Herr."

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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Mi März 18, 2015 9:39 pm

Plötzlich ertönte eine weibliche Stimme hinter Killian und er drehte sich abrupt um. Dort stand eine junge Frau, die meinte, wenn sie ein Räuber seie, wäre er nun tot. Das ließ seine Mundwinkel leicht nach oben wandern, während er sie kurz musterte. Sie war schlank, relativ groß und braunhaarig und war allem Anschein nach aus dem Baum gesprungen, da er keine Spuren hinter ihr erkannte. Er stand auf, denn er wollte jetzt nicht der Kleinere sein, was er aber für gewöhnlich nie war. 
"Ich bin sicher, das wäre ich nicht." Sein Ausdruck war etwas trocken,  aber nich mit einem gewissen Maß Freundlichkeit.  So leicht brachte man ihn, einen Piraten, schließlich nicht um. 
"Abgesehen davon,  seht ihr nicht aus wie ein Räuber, der mir an den Kragen wollte. Ihr solltet lieber euch vor Räubern in Acht nehmen.  " Ein provokanter Ausdruck machte sich auf seinem Gesicht breit und er legte den Kopf leicht schief.
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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Mi März 18, 2015 9:53 pm

Auf ihre Worte hin hatte sich der Mann umgedreht, sodass Andra nun imstande war ihn besser zu mustern. Er hatte ein markantes Gesicht, auf welches sich bei seiner Antwort ein leicht provokanter Ausdruck legte. "Nun ich denke, dass ein Pfeil in eurem Nacken durchaus tödlich hätte änden können, aber nun gut.", antwortete sie schlicht und rückte zum Zeichen den Bogen, den sie geschultert hatte, völlig unnötigerweise zurecht.
Der Fremde war der Meinung, dass sie selbst diejenige sein sollte, die sich vor Räubern in acht nehmen sollte. Auf diese Aussage hin schnaubte Andra leicht, ehe sie verschmizt entgegnete. "Achtsamer als ihr bin ich allemale, sobei dies anscheinend auch keine Kunst ist." Sie machte einige Schritte auf den Mann zu, blieb jedoch außer seiner Reichweite. Provoziertend langsam lies sie ihren Blick über ihn gleiten und erst jetzt viel ihr auf, dass ihm eine Hand fehlte. Anstelle der Hand hatte er einen Haken der aus seinem Handgelenk kam. Soetwas hatte Andra noch nicht gesehen, interessiert musterte sie diesen nun. Ob er damit überhaupt kämpfen kann?

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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Mi März 18, 2015 10:06 pm

Bei dem Kommentar der Frau zum Pfeil in seinem Nacken zuckte er nur mit den Schultern. Vor einer Fremden musste er sich keines Falls rechtfertigen. Als sie weiterredete zog er die Augenbrauen zusammen und machte ein leicht beleidigtes Gesicht bevor er meinte: "Nur weil ich keine Augen am Hinterkopf habe, heißt das nicht, dass ich nicht alles um mich herum mitkriege" Er verschränkte die Arme vor der Brust und musterte die Frau abermals skeptisch. Sie wirkte nicht wie jemand, die sich gerne im Haus an ein Spinnrad setzte und ihr Kinder hütete. Wahrscheinlich hatte sie gar keine Kinder,  aber warum interessierte ihn das überhaupt? 
Ihr Blick blieb an seinem Haken hängen und Killian schmunzelte in sich hinein.  So ein Anhängsel machte ihn anscheinend ziemlich interessant,  aber oft dachte man auch er sei ein Krüppel auf Grund der Verletzung.  Solche Behauptungen wurden von ihm nicht geduldet.  "Der ist nützlicher als ihr es euch vorstellen könnt, mein Liebe." Mit den Fingern strich er über das eiskalte Metall, dass ihm schon aus so mancher Klemme geholfen hatte und viele Leute schon vom Ansehen abschreckte.
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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Mi März 18, 2015 10:20 pm

Als er sich rechtfertigte machte Andra eine kurze Kopfbewegung. "Mag sein." Sie lies das Thema fallen und widmete sich dem viel Interessanteren. Seiner Quasi-Hand.
Auch er hatte ihren Blick bemerkt, was kein Wunder war, sie versteckte ihre Neugierde keineswegs. Er meinte nun, dass der Haken bei weitem nützlicher war, als es den Anschein haben mochte. Daraufhin hob Andra skeptisch eine Augenbraue und sah ihn an. "Ach tatsächlich?", meinte sie und machte eine kurze Pause, ehe sie grinsend hinzufügte. "Na ja, ihr könnt Fleisch daran aufspießen und es direkt ins Feuer halten.", entgegnete sie amüsiert bei dieser Vorstellung. "Und euch damit vermutlich gut am Rücken kratzen ... aber sonst?" Sie legte den Kopf schief und hob nicht sonderlich überzeugt eine Augenbraue.
Insgeheim fragte sie sich, wie er seine Hand wohl verloren hatte, oder ob er gar so zur Welt gekommen war. Wobei er eher wie einer der Sorte Männer wirkte, die sie im Kampf oder bei einer dummen Wirtshausschlägerei verloren hatten.
Trotz dieses Makels wirkte er jedoch nicht eingeschüchtert, er stand aufrecht da, mit straffen Schultern und selbstsicherem vielleicht sogar arrogantem Blick. Als Andra ihn dort so stehen sah konnte sie sich gut vorstellen, wie ihm die Frauen in Gondor vermutlich zu Füßen lagen, denn trotz der Hand konnte Andra nicht abstreiten, dass der Fremde recht gut aussah. Pah, wenn man auf soetwas steht.

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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Do März 19, 2015 6:05 am

Sein Gegenüber hatte anscheinend lebhaftes Interesse an seiner Hakenhand und als sie so aufzählte, was man so alles mit seinem Haken tun könnte, brach Killian in Gelächter aus. Das wat bei weitem noch nicht alles, was er damit konnte. "Glaub mir, damit kann ich viel mehr.  Zum Beispiel Schwerter mit ihm anfangen,  ihn als Waffe benutzen, schwere Gegenstände abfangen oder irgendwo rumhängen ohne das mir die Finger weh tun!" Er grinste leicht,  da sie anscheinend noch nicht allzu überzeugt wirkte. Aber das konnte man ihr wohl gerade nicht verdenken.
Also zog er seinen Säbel aus der Scheide und reichte ihn der Frau. Auffordernd sagte er:"Schlag zu und ich zeig dir, was ich damit alles machen kann!" 
Aufmersam wartete er auf ihre Reaktion. Ob sie es wohl macht? Er glaubte es, da sie für ihn ziemlich mutig wirkte und es gehörte Mut dazu sich auf einen Kampf mit ihm einzulassen. Es war aber auch kein richtiger Kampf, mehr ein Beweis.
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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Do März 19, 2015 8:19 pm

Andra war kurz überrascht, als der Mann auf ihr Kommentar hin in lautes Gelächter ausbrach, damit hatte sie nun wirklich nicht gerechnet.
Nachdem er sich wieer gefangen hatte, erzählte er ihr, dass seine Hand auch im Kampf recht nützlich war. Sorecht konnte Andra sich das aber nicht vorstellen und als hätte man ihr ihre Zweifel angesehen zog der Fremde seinen Säbel. Nicht jedoch aber um ihr etwas zu tun, vielmehr hielt er ihn ihr nun mit einer Aufforderung entgegen. Sie sollte ihn angreifen, damit er den Nutzen seines Hakes demonstrieren konnte.
Immernoch skeptisch hob die junge Frau abermals eine Augenbraue in die Höhe, ehe sie letzendlich mit den Schultern zuckte. "Was soll's." Sie fand es recht wagemutig von ihm ihr einfach so seine Waffe auszuhändigen. Nein, wagemutig war falsch, sie fand es leichtsinning. Doch sie selbst war nicht besser, da sie auf den Vorschlag einging. Sie schob die Zweifel an ihrem Handeln shcnell beiseite, ihr war danach etwas verrücktes zu tun, zu lange war sie nun shcon vernünftig gewesen.
Andra betrachtete die Waffe in seiner Hand und kniff die Augen leicht zusammen. "Wenn es dich nicht stört ..." Mit einer schwungvollen Bewegung zog sie einen ihrer Dolche, aus dessen Halterung an ihrem Gürtel und lies ihn in der Hand kreisen. " ... so würde ich gerne meine eigene Klinge verwenden." Sie sah den Mann herausfordernd grinsend an und wartete dann aber nicht mehr auf sein Einverständnis.
Sie machte einen großen Schritt auf den Fremden zu und stach mit ihrem Dolch nach seiner Magengegend. Sie führte den Schlag nicht fest oder sonderlich schnell aus, immerhin war es ein Test. Sie wusste nicht was ihr Gegenüber vielleicht alles an Können besaß. Dies galt es nun heraus zu finden.

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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Do März 19, 2015 10:47 pm

Die Frau schien zwar leicht überrascht, aber das störte Killian keines Wegs. Es gefiel ihm vielmehr und es machte ihm auch nichts aus als sie seinen Säbel ablehnte und stattdessen einen Dolch aus dem Gürtel zog und auch gleich demonstrierte, dass sie ihre Waffe verstand. Als sie dann zustach, blockierte er den Schlag blitzschnell mit dem Säbel und packte anschließend mit seiner Hakenhand die scharfe Waffe der Fremden. Er stemmte sie mit dem Haken nach hinten und hielt sie gleichzeitig fest und nutzte doe Gelegenheit,  um selbst mit seiner Waffe auf ihre Kehle zu deuten. 
"Wie ihr seht, kann ich mehr mit einer Hakenhand als ihr wohl erahnt." Ein leicht verschmitzter Ausdruck machte sich auf seinem Gesicht breit und er nahm den Säbel weg und ließ ihren Dolch los. Vorsichtshalber behielt er den Säbel aber in der Hand, um abblocken zu können, wenn die Fremde erneut ihr Glück herausfordern wollte. 
"Seid ihr überzeugt?" Er trat einen kleinen Schritt näher an sie heran und hatte so seinen Spaß an der ganzen Situation,  zumal sein Gegenüber ziemlich attraktiv war und zugleich interessanter für ihn als viele andere Frauen,  die er bisher gekannt hatte.
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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Do März 19, 2015 11:09 pm

Andra war kaum überrascht, als der Mann sie mit Leichtigkeit von ihrem Angriff abhalten konnte. Er hielt ihr kurz seine Klinge entgegen, lies aber schnell wieder von ihr ab. Kein Wunder, ich hab mich ja auch nicht angestrengt. Dachte sie sich und nickte nur leicht schmunzelnd, als der Fremde sie nun fragte, ob sie überzeugt sei. "Für's erste."
Er machte einen Schritt auf sie zu und sah sie amüsiert an, woraufhin Andra mit der Zunge schnalzte. "Nun sagt mir, was macht ein Mann mit Hakenhand alleine hier in der Gegend?", fragte sie und ging einige Schritte von ihm weg, sah ihn aber über die Schulter hinweg neigierig an. Sie behielt ihren Dolch in der Hand und lies ihn geistesabwesend zwischen den Fingern kreisen. "Ich rate mal und sage, ihr flieht vor jemandem dem ihr Geld schuldet?", meinte sie schmunzelnd.

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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Fr März 20, 2015 6:23 am

Sie schien nicht wirklich überzeugt von seinem Haken, aber er beließ es dabei und ging einige Schritte zurück zum See als sie sich entfernte. Sie wollte wissen, warum er hier war, aber das würde er ihr nicht sagen.  Zumindest jetzt nicht. Darum meinte er: "Die Frage ist doch eher, was ein schwer bewaffnete Frau hier draußen macht?" Er erwartete keine ehrliche Antwort und dachte auch dass ihre Antwort wohl relativ schnippisch ausfallen würde. 
Sie riet anschließend,  dass er jemandem etwas schuldete. Das ist eigentlich schon eine Beleidigung!  Er drehte sich nicht um sondern betrachtete das klare Wasserund die kleinen Wellen. Das Meer fehlte ihm wirklich sehr, aber Elben lebten nunmal nicht am Meer. "Ich schulde nie Leuten Geld." Seine Antwort war sehr knapp gehalten und stimmte aber auch. Er nahm sich das Geld zwar oft von anderen Leuten, aber er dachte nie daran etwas zurück zu zahlen. Sie bekamen immerhin ihr Leben und das genügte in seinen Augen voll und ganz.
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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Fr März 20, 2015 2:04 pm

Er ging ihrer Frage aus dem Weg, was sie nicht wirklich verwunderte. Sie waren beide Fremde, wieso sollten sie solche Informationen herausrücken. Statt ihr zu Anworten engegenete er ihr mit einer Frage. Was sie hier tat? Das war in der Tat eine gute Frage, nicht aus seiner Sicht, eher aus ihrer eigenen. Ja, was tat sie hier eigentlich? Sie wusste es selbst nicht so recht.
"Schwer bewaffnet, dass ist schon etwas übertrieben, findet ihr nicht?", wich sie ihm nun ebenfalls aus und sah grinsend ihre Waffen an. In der Tat war sie gar nicht so schwer bewaffnet, sie hatte ihren Bogen geschultert und ihre beiden Langdolche dabei. Das Jadgmesser in ihrem Stiefel konnte er nicht sehen. Vermutlich war es imm Allgemeinen einfach komisch eine Frau zu sehen die mit Waffen umgehen konnte. Die meisten waren nicht einmal in der Lage ein Schwert richtig in der Hand zu halten. Bei diesem Gedanken musste Andra in sich hinein grinsen. Nein, was das anbelangte tanzte sie definitiv aus der Reihe.
Auf ihre Vermutung mit den Geldschulden hin, antwortete der Mann ihr, dass er nie Leuten Geld schuldig war. Seine Aussage lies Andra die Augenbrauen heben, seine Formulierung lies einiges an Interpretationsfreiraum.
Der Fremde hatte sich inzwischen zurück zum See begeben und starrte auf die Oberfläche des Wassers. Mit einer schnellen Drehbewegung warf Andra den Dolch in ihren Händen nach ihm. Nicht so das er sie treffen würde, nein, er würde knapp an seinem Kopf vorbei fliegen und schräg neben ihm in Schnee landen. Vorausgesetzt er würde nicht in irgendeiner Weise reagieren. Dies war nun ein besserer Test. Andra sah der Waffe gespannt in ihrem Flug auf den Mann zu und wartete ab was passieren würde.

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BeitragThema: Re: Die wiesen außerhalb   Fr März 20, 2015 6:38 pm

Auch die Fremde wich der Frage, was sie hier tat geschickt aus indem sie meinte, dass schwer bewaffnet wohl übertrieben sei. Killian fand aber, dass sie für eine Frau viele Waffen mit sich trug und anscheinend auch wuste wie sie damit umgehen sollte. Er selbst hatte zwar nur einen Säbel, aber dieser war durchaus sehr nützlich und auch wirksam. "Mehr Waffen als ich habt ihr immerhin schon mal. " Genauer ging er aber nicht darauf ein sondern verlor sich unabsichtlich im klaren Wasser vor seinen Stiefeln.
Plötzlich vernahm er ein leises Pfeifen wie von einer Klinge, die durch die Luft zischte und duckte sich instinktiv zu Boden. Der Dolch der Frau landete neben ihm im Schnee und er packte ihn mit der rechten Hand.  Sie wollte mich nicht töten. Dessen war er sich sicher. Denn wenn, dann hätte sie besser gezielt, aber trotzdem wohl nicht getroffen.  Er wäre wieder ausgewichen und darin war er gut, weil ihm so einige Leute ans Leder wollten und jemand wie er nunmal gefährlich lebt. 
Erst jetzt drehte er sich zu der Frau und legte den Kopf leicht schief.  Jetzt war er dran.
"Also wenn ihr mich töten wollt gibt es bessere Wege." Er sah sie frech und etwas virwurfsvoll an während er den Dolch in der Hand drehte. Da kam ihm ein Gedanke. Er wollte sie jetzt auch testen und hielt ihr den Dolch hin. "Wollt ihr den hier wieder? " Blitzschnell zog er ihn zurück und hielt ihn hoch über seinen Kopf. Grinsend sagte er: "Dann holt ihn euch!" So leicht würde er den Dolch nicht herausrücken und er war schon gespannt wie die Fremde auf sein Spiel reagierte.
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