Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Königsgräber

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Thorinarada
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BeitragThema: Königsgräber   So März 03, 2013 12:43 am

Eine größere Halle erstreckt sich hier in der die Steingräber der Könige stehen.
Diese Halle ist stehts bewacht und nur wenige werden alleine in die Halle gelassen.

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BeitragThema: Re: Königsgräber   So März 03, 2013 2:57 am

<< Halle
Thorinarada war die Treppe hinuntergegangen und durchschritt nun einen weiteren Gang der an einer Tür endete.
Vor der Tür stand eine Wache, dies fand sie etwas seltsam da sie eigentlich allen Zwergen gesagt hatte sie sollen sich ausruhen.
Dieser Zwerg war älter und war von Kämpfen gezeichnet.
Eine einzige Fackel erhellte den Gang und als Thorinarada an der Tür ankam trat der Wächter zurück und ließ sie passieren, er schloss hinter ihr die Türe und sie blieb stehen.
Zwei Fackeln erhellten die Halle doch es war nicht hell... sie ging zu dem Grab und ließ sich daneben auf dem Boden nieder.
Sie sah zu dem Grab und lass dessen Inschrift die sie eigentlich auswendig kannte.
"Hurun ganat, Thorin II. Sul Thráin II." flüsterte sie die Worte auf Khuzdul die bedeuteten >Ruhe in Frieden, Thorin II. Sohn des Thráin II.<
Sie wusste nicht wieso aber hier unten konnte sie klarer denken.
"Ich weiß das du mich nicht hören kannst und ich weiß auch das du, wäre Elen nicht, gar nichts von mir wissen würdest aber mir hilft es mit dir zu reden und ich hoffe das du stolz währest würdest du mich kennen, Vater." sagte sie leise doch es hallte in der Halle wieder und klang lauter als beabsichtigt wieder.
Manche Leute würden es gewiss für verrückt halten wenn sie wüssen das sie mit Leuten sprach die Tod waren.
Doch für Thorinarada war dies die einzigste Möglichkeit mit ihrem Vater zu sprechen, schließlich war sie acht Jahre alt als er starb.
"Ich habe mich entschlossen deinen Platz einzunehmen... meinen Platz. Nur weiß ich nicht ob dies wirklich die richtige Entscheidung war... Fíli meint es und Kíli auch und einige andere scheinen der selben Meinung zu sein nur.... nur ich bin mir nicht sicher. Also ich bin mir schon sicher das dies das ist was von mir verlangt wird was von erwartet wird aber ob ich dem gewachsen bin weiß ich nicht. Ob dies wirklich meine Zukunft seien soll..." sagte sie und blickte weiterhin zum Grab.
Mit der Hand fuhr sie über den Stein und seufzte.
Wäre Thorin in der Schlacht der fünf Heere nicht gefallen so wäre es jetzt zwar wahrscheinlich ebenfalls schon tod aber sie hätte die Chance gehabt ihn kennenzulernen, herauszufinden ob sie ihm wirklich so ähnlich war wie alle behaubten, sie hätte eine Chance gehabt einen Vater zu haben der all die Dinge getan hätte die ein Vater tun könnte.
Die Vorstellung daran das sie niemals einen Vater hatte der ihr das Schwertkämpfen, das Bogenschießen, das richtige Verhalten und alle anderen Dinge beibringen konnte brachte sie beinahe dazu die Kontrolle über ihre Gefühle zu kontrollieren aber grade hier wollte sie zeigen das sie stark seien konnte, das sie stark war.
Leise und sanft begann sie ein Lied zu singen das sie einst selbst geschrieben hatte, es war im Khuzdul weshalb es das einzigste war das sie je in diesen Hallen singen würde.
Das Echo des Liedes breitete sich in der ganzen Halle aus und im Westron bedueteten die Verse:

"Die Welt scheint nicht dieselbe,
dennoch weiß ich, nichts hat sich verändert.
Es ist alles ein Zustand meines Verstands,
ich kann nicht alles hinter mir lassen.
Ich muss aufstehn um stärker zu werden.

Ich muss versuchen mich von den Gedanken in meinem Kopf freizubrechen.
Benutze die Zeit, welche ich habe,
ich kann nicht auf Wiedersehen sagen,
muss es richtig machen.
Muss kämpfen,
da ich weiß,dass es sich am Ende lohnen wird,
dass der Schmerz, welchen ich fühle, langsam davon schwindet.
Es wird alles gut.

Ich weiß, sollte begreifen
Zeit ist wertvoll, es ist lohnenswert.
Trotz wie ich mich innerlich fühle,
muss ich darauf vertrauen, dass alles gut wird.
Muss aufstehen um stärker zu werden."


sie liebte es zu singen vorallen in den Hallen und Räumen des Erebors da dort alle Lieder wiederhallten und einfach wunderbar klangen.
Immernoch ruhte ihre Hand auf dem Steinerndem Grab und sie überlegte eine Weile ehe sie das nächste sagte:
"Du starbst nicht umsonst, ich werde auf dafür Sorgen das du nie vergessen wirst, das unser Reich niemals vergessen wird!" sagte sie entschlossen und schwieg dann eine Weile.
Ihre Entscheidung war die einzigste die sie hätte treffen können.
Sie stand auf und ging ein paar Schritte zurück.
Doch bevor sie ging sagte sie noch leise:
"Irgendwann werden auch ich in die Hallen Mandos´s kommen , wie es Mahal uns eins versprach, und dann werden wir zusammen sein, dann werd ich dir zeigen wer ich bin, Vater." sie wand sich von dem Steingrab ab und schritt zur Tür.
Diese öffnete sie und trat aus heraus. Der Wächter der hier stand hatte sich an die Wang gelehnt doch jetzt stand er grade und blickte sie demütig an.
Kurz nickte sie dem Zwerg zu und ging mit schnellen Schritten den dunklen Gang entlang.
Schnell stieg sie die die Treppen hinauf.
Wie lange war sie unten gewesen?
>> Halle

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BeitragThema: Re: Königsgräber   Fr Apr 12, 2013 7:05 pm

Thorinarada war wieder die langen Treppen hinuntergegangen doch wie bei
allen Treppen die es hier gab war es nicht unangenehm sie hinauf und
hinab zu gehen, obgleich Menschen und Elben es wohl als umständlich
empfanden da die Treppen nicht für sie geeigent waren und Hobbits hätten
es wohl sehr schwer diese Stufen zu erklimmen da sie für die Halblinge
zu hoch wären, doch Thorinarada, die nur wenige Centimeter größer war
als ihr Vater, fand es sehr leicht die Treppen zu laufen und
dementsprechend kamen ihr diese Stufen auch nicht weit vor. Im Gang
verharrte sie kurz und blickte zu der Tür. Diesmal standen zwei Zwerge
dort. Der eine war der der letztes mal auch schon da gewesen war, der
anderere sah ungefähr 70 oder 80 Jahre jünger aus. Sie schritt durch den
Gang und die Fackel die alles erhellte warf ein düsternes Licht auf
sie. Die beiden Zwerge verneigten sich und öffneten die Tür als sie
angekommen war. Dieses Respektvolle verhalten war sie noch nicht gewohnt
aber sie würde es bald sein, dessen war sie sich sicher. Die Tür wurde
hinter ihr geschlossen und sie blieb einige Sekunden in regungslos
stehen. Es sah alles noch so aus wie sie es verlassen hatte. Nur etwas
staubiger. Und die Errinerungen des Tages als sie hier war um mit ihrem
Vater zu "sprechen" kamen wieder in ihr hervor und es kam ihr vor als
wäre dies ewigkeiten her obwohl es grade mal zwei Tage gewesen waren.
Sie trat weiter in den Raum ein und je näher sie dem Grab ihres Vaters
kam desto mehr wuchs ihre Durst nach Rache. Sie wollte Vergeltung für
ihren Vater, für alle denen sie zuneigung geschenkt hatte und die
getötet worden waren. Nicht nur Orks waren die schuldigen gewesen, auch
Warge und Urukais. Sie ließ sich wieder neben dem Grab nieder, wie sie es immer tat wenn sie hier war. Sie befreite die Aufschrift des Grabes wieder von Staub und laß erneut die Zeilen. "Hurun Ganat, Thorin II Sul Thráin II", erklang ihre Stimme in der großen Halle und hallte wieder. Diesen Klang hatte sie vermisst. Ihre Hand ruhte auf dem Steingrab und auch ihr Blick war darauf fukusiert. Wäre jetzt irgendjemand von der Seite auf sie zugekommen hätte sie es nicht mal bemerkt. Auf diese Weise spürte sie die Nähe ihres Vaters auch wenn es nicht wirklich so war. Das einzigste was sie sich wünschte war ihn einmal kennenzulernen. Wenn auch nur für einen Tag, oder eine Stunde, eine Minute. Sie wusste nicht was sie sagen sollte aber dann entschied sie sich einfach dafür das zu sagen was sie spürte, was sie sich wünschte. "Es ist, als wäre es gestern gewesen, als ich davon erfuhr wer du bist. Meine Mutter sagte sie wäre so stolz darauf das ich dir ähnle
aber ich ging weg. Wenn ich nur gewusst hätte, was ich heute weiß?
Es gibt nichts was ich nicht tun würde, um deine Stimme einmal zu hören
Manchmal will denke ich daran ob ich dich nach meinem Tod sehen würde, doch ich weiß es nicht, ich weiß nicht welchen Platz Mandos in seinen Hallen für mich hat. Es tut mir leid wenn ich dich enttäuscht habe, wenn ich dich enttäuschen würde mit dem was ich tue. An manchen Tagen fühle ich mich innerlich zerbrochen, Aber ich werde es nicht eingestehen! Manchmal will ich es nicht zeigen... Weil du es bist, den ich vermisse! Es war unmöglich auf Wiedersehen zu sagen
Da ich dich nicht einmal kannte. Würdest du es mir sagen wenn ich dich enttäusche? Würdest du mir verstehen helfen? Schaust du zu mir herab?
Bist du stolz darauf wer ich bin? Es gibt nichts was ich nicht tun würde um
Nur eine Chance zu haben! In deine Augen zu schauen und zu sehen, wie du zurückschaust. Wenn ich nur einen Tag hätte, Ich würde dir erzählen wie sehr ich dich vermisse und wie sehr ich leide, ohne dich. Es ist gefährlich.Es ist so falsch sich etwas zu ersehnen was man sich nicht ersehnen kann, da es nie der fall seien wird."
sagte sie und ihre Worte waren alle war. Sie seufzte zitternd und saß schweigend da. "Ich schwöre dir, bei meinem Leben, da sich dich rächen werde, und wenn ich dabei mein Leben oder meine Ehre verlieren sollte." schwor sie und blickte das Grab lange an. War es nicht verrückt? Verrückt einem Toten etwas zu schwören was das eigene Leben so exesiv betraf? Für Thorinarada war es dies nicht, sie musste dies tun, für sich selbst. Sie hatte schon immer eine Neigung zu Selbstgespächen gehabt... sie kramte in ihrer Tasche und zog ihr Buch hervor. Sie tunkte die Federspitze in die Tinte und starrte auf das Blatt. Sie war sich nicht mal sicher was sie überhaupt als überschrift nehmen sollte. Sie hatte keine Ahnung wie sie dies tun sollte also zeichnete sie kurzerhand einen Abgrund der am Boden lange Steinspitzen hatte und sie zeichnete einen Körper der hinab fiel. Direkt auf die Steine zu...

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BeitragThema: Re: Königsgräber   Fr Apr 12, 2013 7:57 pm

Kíli hatte lange im dunklen Schatten gesessen, die Knie angezogen, den Kopf darauf gestützt. Hätte man ihn gesehen, man hätte denken können er schliefe. Das tat der Zwerg aber nicht.
Was er hier unten in den Königsgräbern tat, war seinen Frieden zu finden. Es gab ihm Frieden, hier zu sein, bei den Gräbern seiner Vorväter.
Und auch wenn ihn die Erinnerung an sie, vor allem an Thorin, den er mehr geliebt und bewundert hatte als es normalerweise zwischen Onkel und Neffe der Fall war. Er war sein Vaterersatz gewesen, er hatte ihn ausgebildet, hatte ihn unterstützt, wo er nur konnte.
Kíli unterdrückte ein Schaudern als er daran dachte, wie er gestorben war.
Seine letzten Worte würde er wohl nie vergessen. "Finde sie. Beschütz sie. Versprich es mir.", hatte er gesagt, hatte Kílis Hand in seiner gehalten und ihn bittend angesehen und danach war der Glanz in seinen Augen verschwunden, der Griff um seine Hand hatte sich gelockert und Kíli war neben ihm auf die Knie gefallen und hatte versucht, seine Tränen zurückzuhalten und versucht all diese Weisheit, diesen unglaublichen Mut in sich aufzunehmen, auch wenn er wusste, es würde ihm nie gelingen.
Jetzt wusste er wieso...all diese Dinge, die er so an Thorin bewundert hatte, hatte er in Thori wiedergefunden, alles, was er sich je gewünscht hatte zu sein.
Kíli schloss die Augen und erstarrte als er die Torflügel hörte und er wusste, noch ehe die Gestalt in sein Sichtfeld geriet, dass es Thori war.
Und er hörte ihren Worten zu, obwohl es respektlos war und er sich dessen schämte, aber ihre Worte fesselten ihn und machten ihn bewegungsunfähig.
Also starrte er nur aus der dunklen Ecke heraus zu seine Cousine und wünschte sich, er könnte ihr die Erinnerung an Thorin geben, er würde ihr sie schenken, wenn es in seiner Macht stände, weil sie es dringender brauchte, weil sie es verdiente, weil sie ihn nie kennengelernt hatte.
Tränen stiegen in seine Augen als er sich dessen klar wurde, dass Thori nie, nie Thorin von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen würde und als er sich entsann wie oft er ihm gegenüber gestanden hatte. Es war so grausam, dass er soviel Zeit mit ihm gehabt hatte und sie so wenig.
Kíli atmete tief durch und richtete sich leise auf als Thori geendet hatte und trat von hinten an sie heran.
"Thori, du sollst wissen, dass er stolz auf dich ist. Er war es immer, ist es und wird es immer sein. Zu jeder Stunde des Tages schaut er auf dich und ist stolz.
Und das fühlst du...hier drin
." Er deutete auf Thoris Herz und suchte ihren Blick.
"Die Liebe eines Vaters ist für immer, Thori. Und er hat dich nie verlassen, er ist immer bei dir. Und nur bei dir, denn du verdienst es."
Kílis Augen huschten zu der Zeichnung auf Thoris Knien, doch er hielt seine Frage zurück und suchte wieder den Blick ihrer dunklen Augen. Thorins Augen.

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Zuletzt von Thilia am Fr Apr 12, 2013 8:38 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Königsgräber   Fr Apr 12, 2013 8:28 pm

Thorinarada saß noch eine Zeit weiter da und bearbeitete die feinen Linien des Bildes. Ansich hatte sie keine Ahnung wieso sie das gezeichnet hatte, vorallem hier? Plötzlich ertönte hinter ihr eine Stimme und sie zuckte zusammen, ihre Hand glitt aus Reflex zu ihrem Schwert - Nein zu Thorins Schwert - Nein zu dem Schwert das von den Trollen geplündert wurde - Nein, Nein es war das Schwert aus Gondolin, jedenfalls: glitt aus Reflex zu Orcrist das sie wie immer bei sich trug.Doch bereits nach dem zweiten Wort hatte sie die Stimme erkannt. Kíli. Ihr Cousin hatte wohl das mit angehört was sie gesagt hatte und sich ihr dann von hinten genähert, zumindest nahm sie das an. "Er wusste doch nicht mal etwas von mir, Kíli, wie kann er mich lieben wenn er... wenn er nichts von mir wusste?" sagte sie und versuchte ihre Stimme so zu kontrolieren das sie nicht begann zu zittern denn sie konnte einfach nicht glauben das Thorin stolz auf sie wäre, geschweige denn das er sie liebte. Ihr standen Tränen in die Augen geschrieben und sie blickte zu Kíli auf. Oft hatte er ihr schon Kraft gegeben, und immer hatte er sie verstanden. Dies unterscheidetete ihm, wie in vielen Dingen, von Fíli der meistens nicht so feinfühlig war. An was das lag konnte sie sich nicht denken aber irgendeinen Grund würde es sicher geben allerdings wollte sie den gar nicht wissen, oder vielleicht doch? Im Moment war es ihr momentan egal. Ihre grauegrüne Augen brannten sich direkt in ihre. Hatte er ihr etwa noch etwas über das was damals geschehen war verschwiegen? Damals als sie noch ein glückliches Kind in Lothlórien gewesen war und weit weg ihr Vater sein Leben verlor?

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BeitragThema: Re: Königsgräber   Fr Apr 12, 2013 8:38 pm

Kíli wich Thoris Blick aus, es war wahr, er hatte ihr nie von dem letzten Wunsch Thorin Eichenschilds erzählt, dem Wunsch, der, dessen war sich Kíli sicher, seine Tochter betraf.
Wieso hatte er es ihr eigentlich all die Jahre verschwiegen? Vielleicht...vielleicht weil Thorin diesen Wunsch nur ihm gegenüber geäußert hatte. Vielleicht weil es seine persönliche, seine eigene Erinnerung an seinen Onkel war. Weil er sie mit niemandem teilen wollte.
Kíli biss sich auf die Lippe. Die Zeit war gekommen, da Thori es wissen sollte, da Thori diese Erinnerung erhalten sollte.
"Ich bin kein Vater, Thori. Bin ich nie gewesen und werde ich nie sein. Aber glaub mir, er liebt dich. Und er weiß, dass du lebst. Dass es jemanden so Wundervollen wie dich gibt."
Kíli hob seinen Blick wieder und hielt tapfer dem Blick stand, mit dem Thorin ihn so oft durchbohrt hatte.
"Jeder Mann weiß es, spürt es, wenn er Vater ist. Und Thorin wusste es. Er sagte es zu mir, bevor er starb. Er sagte..."
Kíli schluckte kurz und unterdrückte seine Tränen. Wenn er jetzt weinte, würde es aus sein. Er durfte nicht weinen. Nicht vor Thori, nicht vor Thorins Grab, nicht, wenn Thorin so große Hoffnungen in ihn setzte, gerade in diesem Moment.
"Er sagte zu mir, dass ich sie finden soll, dass ich sie beschützen soll und dass ich es ihm versprechen muss. Finde sie. Beschütz sie. Versprich es mir. ", presste er hervor und seine Hand ballte sich kurz zur Faust, in der Anstrengung, sich nicht von seinen Gefühlen überwältigen zu lassen und die Tränen zuzulassen.
"Er kann nur dich gemeint haben, Thori. "

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BeitragThema: Re: Königsgräber   Fr Apr 12, 2013 9:08 pm

Kíli schwieg eine kurz Zeit und Thorinarada sah ihn misstrauisch an, wieso wich er ihrem Blick aus? Wieso erzählte er ihr nicht einfach das was er wusste? Sie hatte ihm noch nie - na gut fast noch nie - etwas verschwiegen und wollte einfach wissen was er wusste. Dann sprach Kíli jedoch und sie spürte wie schwer es ihm fiel. Sie stand auf und packte ihr Buch wieder ein. Finde sie. Beschütz sie. Versprich es mir.waren Thorins letzte Worte an Kíli gewesen...über seine Tochter waren sie gewesen. Und ebendieser fiel im Moment nicht ansatzweise ein was sie sagen, tun oder wie sie sonst irgendwie reagieren sollte. Sie war wie erstarrt als sie das hörte und blickte zu Boden. "Das..." sagte sie brach dann jedoch ab um sich wieder zu beruhigen. Nicht hier... hier drehst du nicht auf, überall nur nicht hier! sprach sie sich selbst gut zu ehe sie wieder in der Lage war mit Kíli zu sprechen. "Wieso," begann sie und biss sich kurz auf die Unterlippe. "Wieso hast du mir das nicht schon früher erzählt, Kíli? Ich... ich.... " stammelte sie und seufzte. Finde sie. Beschütz sie... ihr gingen die Worte nicht mehr aus dem Kopf. Thorin wollte das Kíli sie beschützte? Wieso hatte er es Kíli als Aufgabe gegeben? Wieso nicht irgendwem anders... beispielsweise Fíli? Der mischte sich eh immer zu viel in ihr Privatleben ein, dann würde diese Aufgabe sein Verlangen danach sie auszufragen noch verstärken... sie verwarf diesen Gedanken jedoch sie sollte aufhören schlecht über Fíli zu denken und so wand sie sich wieder voll Kíli zu. Wieder sah sie ihm fest in die Augen. Wieso hatte er es ihr nicht früher gesagt?

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BeitragThema: Re: Königsgräber   Fr Apr 12, 2013 9:19 pm

Kíli biss die Zähne zusammen, er konnte unmöglich zugeben, dass er diese Erinnerung für sich behalten wollte, dass er sich besonders gefühlt hatte, dass er von Thorin die Anerkennung bekommen hatte, die er so lange gesucht hatte.
Er blickte wieder zu Thori, die wütend zu sein schien, gut, verdenken konnte er es ihr nicht, immerhin hatte er ihr ihr die wohl wichtigsten Worte Thorins verschwiegen.
Kíli verschränkte seine Arme hinter dem Rücken und wählte sich seine Worte aus.
"Ich habe...lange darum gekämpft, von deinem Vater angesehen zu werden, als Krieger anerkannt zu werden, von ihm gelobt zu werden. Und dieses eine Mal habe ich mich gefühlt, als sei ich etwas besonderes. Als wären diese Worte nur für mich bestimmt gewesen."
Er schaute Thori offen in die Augen und es tat ihm auch nur in einem gewissen Maße leid.
"Ich fühlte mich als hätte Thorin mich besser zu schätzen gewusst, in diesem Augenblick und ich wollte diesen Moment nicht gehen lassen, ihn mit anderen teilen."
Kíli verstummte. Es war ein Fehler gewesen, das wusste er, aber reute er ihn?
Eigentlich nicht,..

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BeitragThema: Re: Königsgräber   Fr Apr 12, 2013 9:35 pm

Thorinarada schwieg. Sie sah Kíli an und dann überkam sie etwas das sie in ihrem Leben erst wenige male gemacht hatte. Sie ging zu ihm und umarmte ihn. Irgendetwas hatte sie dazu getrieben. Tat sie das weil sie mitleid mit ihm hatte? Kíli hatte Thorin sterben sehen... seinen Onkel. Und ansich war Thorin auch eine art Vater für ihn gewesen. "Kíli, du bist etwas besonderes, das wusste er auch (denke ich) und für mich bist du auch etwas besonderes, du bist mein Cousin... und du bist mir sehr wichtig, weißt du das?" sagte sie da sie wusste das auch ihn alleine das dasein an diesem Platz traurig machte, wie es sie auch machte. Sie wusste nicht ob er sie jetzt wegstoßen und alleine lassen würde oder was er tun würde. Sie wusste einfach nur das sie dies im Moment tat, warum, wesshalb oder was sie dazu gebracht hatte wusste sie einfach nicht. Doch dann ließ sie wieder von ihm ab. "Es ist spät geworden, Kíli, die Nacht ist schon hereingebrochen, die Zeit in Bruchtal war anstrengend. Tak yemu." (Bis morgen) verabschiedete sich und lächelte ihm nochmal kurz und ehrlich zu ehe sie sich abwand jedoch nicht ohne dem Grab ihres Vaters noch einen langen und schmerzlichen Blick zuzuwerfen. Sie öffnete selbst die Türen und schritt durch den gang und anschließend die Treppen hoch.
>> Thorinaradas Gemach

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BeitragThema: Re: Königsgräber   Sa Apr 13, 2013 11:49 am

Kíli nickte nur bei ihren Worten, es war als würde Thorin in diesem Moment aus seiner Tochter raussprechen und ihm sagen, wie wichtig er ihm war, doch vielleicht war es auch nur eine Illusion und er bildete sich alles ein, durch die Sehnsucht und den Schmerz, den er empfand, wenn er hier unten war, obwohl er sich gerne bei den Gräbern aufhielt.
Es gab ihm seinen Frieden, aber worauf er wartete in diesen dunklen Kammern.....wer wusste das schon?
Vielleicht darauf, dass man ihm einen Ratschlag gab, dass die alten Könige ihn erhörten, seine Verzweiflung spürten und ihm halfen. Kíli sah Thori hinterher wie sie die Kammer verließ und er ließ sich rücklings gegen das Grab von Thorin sinken, er konnte nicht darauf sehen, er schämte sich in diesen Moment doch, es Thori nie gesagt zu haben und heiße Tränen schossen in seine Augen, der Zwerg weinte seit langem wieder richtig und ließ es zu, dass seine Tränen sich ihren Weg über seine Wangen suchten.
Der Zwerg gab sich große Mühe nicht zu schluchzen und er lehnte den Kopf gegen das steinerne Grab und wünschte sich, bei ihnen zu liegen. Bei seinen Vorfahren. In Frieden.
"Vergib mir.", flüsterte er. "Vergib mir, Thorin."

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BeitragThema: Re: Königsgräber   Fr Aug 09, 2013 9:40 pm

 Große halle kommend mit haldir.


in einen Mantel aus Finsternis gehüllt betrat sie die Königsgräber. und ihr blutete das Herz nichts unternehmen zu können sie führte den Schmerz ihres Gemahls doch wusste sie nicht wie sie in Llindern sollte zu lange Zeit war vergangen als dass sie hätte den Geist ihrer Nichte zurückrufen können trotzdem wollte sie es versuchen auch wenn sie wusste das es nichts bringen würde sie nahm beide Hände ihrer nichte begann ein Lied zu singen welches in einer fremden Sprache die vielleicht ihr gemahl bruchstückhaft Verstand. Es handelte von Thoris leben von den Höhen und den tiefen welches sie erlebt hatte und von ihren Taten... und endete so

... Ruhe in Frieden Tochter der 3. Völker  zu früh wardst du geschickt in die lande der meinigen . zu früh verblühte die Blume im Garten Erus . was würde ich dafür geben dich hier in diesen landen wieder laufen und leben zu sehen  doch  nun bist du fern all jenen die dich Lieben  siehst du nicht das  sie um dich trauern könnte ich die zeit zurück drehen ich würde es tun  um  dich noch einmal lachen zusehen. währe mir doch diese gnade gegeben dich zurück unter jene zurufen die dir nahe sind. warum musstest du gehen . 

dabei lies sie all ihre trauer und ihren schmerz in dieses Lied fliesen und beweinte den Leichnam  der köniin mit ihren Tränen sie konnte nicht aufhören zu weinen  und dort wo die Tränen  das Leinentuch berührte erwuchsen kleine Blumen in deren Mitte es wie Glasperlen strahlte. dies war das Abschiedsgeschenk  das sie ihr machen konnte. bevor sie es vor zog  den blicken der anwesenden zuentschwinden  denn niemand sollte eine der Mächte Ardas so in Trauer sehen. alles was  von ihr nur noch zusehen war war ein nebel aus tiefer finsternis welchewenn man hineingriff  nur in Tränen greifen würden .

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BeitragThema: Re: Königsgräber   Fr Aug 09, 2013 10:19 pm

>>>Halle

Als Kíli den ersten Schritt in die Halle trat kam ihm der ganze Ort noch trostloser, noch dunkler und noch weniger angemessen für Thori vor. Während die Zwerge auf das hergerichtete Grab zuschritten, er vorneweg trat die Elbin neben ihn, Thilia. Ihr Blick war auf den Grabstein gerichtet, von vollkommener Schönheit und doch ... es schien Kíli nicht genug. "Sie sollte in Lórien liegen, um sie herum die Schönheit des Reiches, Blätter der goldenen Mallornbäume, die ihr Grab beschatten. Müsst ihr Sie an einem solchen Ort begraben? ", fragte die Elbin und an ihrer Stimme konnte Kíli erkennen, dass sie mit den Tränen kämpfte. "Sie war eine von uns. Sie gehört zu ihrer Familie.", sagte Kíli und seine dunklen Augen streiften durch die unterirdische Halle. "Zu uns hat sie gehört.", gab Thilia zurück und ging an dem Zwergenherrscher vorbei zu dem Grab. Die Steinplatte lag ein wenig entfernt davon und als Kíli vor dem Grab zum Stehen kam, konnte er den Namen darauf lesen. "Hier ruht Thorinarada Nyla, Sohn des Thorin Eichenschild. Königin unter dem Berg." Kili spürte wie die erste heiße Träne über seine Wange lief und in seinen Bart tropfte. Er hätte nie gedacht, dass er eines Tages Thori zu Grabe tragen würde. Dass er derjenige sein würde, der ihren Trauerzug anführte. Den letzten Zug von Thori. Er hatte gedacht, er würde sie noch öfter bei sich haben. Und schmerzlich wurde ihm bewusst, wie viele Gelegenheiten er verpasst hatte, um mehr Zeit mit ihr zu verbringen. Er hatte sie gerade erst gefunden und nun hatte man sie ihm wieder genommen. Die zweite Träne entwich seinen Augen und Kíli ließ es geschehen. Er war auch nur ein Zwerg. Und hier, da er vor dem Grab von Thorins Tochter stand, konnte er seine Trauer nicht mehr im Zaum halten. Er konnte seine Würde nicht mehr tragen. Zu schwer lastete alles auf seinen Schultern. Und als er den Blick hob sah er in die grauen Augen von Thilia, die ihm gegenüber stand. Ihre Schultern unter den ledernen Schulterblättern bebten als sie auf die zwergischen Buchstaben und die elbischen darunter sah. Es war das erste Mal, dass eine Grabplatte sowohl mit elbischen als auch mit zwergischen Buchstaben graviert war, aber Thori war auch die erste Königin gewesen mit dieser Abstammung. Und das hatte Kíli damit bezweckt. Sie war etwas Besonderes. Und jeder soll es wissen. Jeder soll wissen, dass Thorinarada Nyla Eichenschild etwas ganz Besonderes gewesen war. 

~~

Thilia starrte hinunter auf die steinerne Platte. Sie hörte Elen singen, doch alle Geräusche drangen wie von fern zu ihr her, nur ein Echo ihrer selbst. Die Elbin hatte immer noch die Tränen zurückgehalten, sie hatte sich fest vorgenommen stark zu bleiben. Das war Thori auch geblieben. Bis zum Schluss. Sie war es ihr schuldig. Thilia sah zu den Zwergen die Thoris Leichnam in dem Sarg auf ihren Schultern trugen und als sie sie langsam in das Grab sinken ließen war es um Thilia geschehen und wieder begann sie zu weinen. Stumm und unauffällig. Und das war wahrscheinlich das Schlimmste. Das machte es alles nur noch schmerzhafter. Eine Träne nach der anderen suchte sich seinen Weg über ihr blasses Gesicht, tropfte von ihrem Kinn auf das Leder ihrer Rüstung. Und immer noch lag Thori da, wie in einem tiefen Schlaf, aus dem sie nie wieder erwachen würde.

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BeitragThema: Re: Königsgräber   Fr Aug 09, 2013 11:30 pm

---> Halle

Der junge Dúnedain hörte das Lied, was Jemand sang.
Es klang wunderschön und doch so traurig. Es zog sich alles in ihm zusammen.
Beinahe war er nicht mehr fähig zu gehen. So sehr lähmte ihn die Trauer.
Nicht mehr aufrecht. Nicht mehr stark. Gebrochen.
Da war nichts mehr was ihn noch aufrecht hielt.

Weitere Tränen liefen über sein Gesicht und tropften auf seine Tunika.
Der einst so fröhliche junge Mann war nicht mehr wieder zu erkennen.




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BeitragThema: Re: Königsgräber   Sa Aug 10, 2013 9:27 pm

Aragorn war dem Zug zusammen mit Arwen gefolgt. Er hatte versucht sich an jede Sekunde mit seiner Besten Freundin zu erinnern, jeden Satz den sie je gesagt hatte, jede Handlung. Doch es gelang ihm nicht, er spürte dass er Dinge vergaß, so oft hatte er mit ihr gesprochen, hatte mit ihr gekämpft, hatte mit ihr geweint und gelacht. Er nahm nichts um ihn herum war, es war so als wäre er vollkommen in seine Erinnerungen versunken. Als der Zug in einer dunklen Kammer zum stehen kam und Nyla zu ihrem letzten Ruheort getragen wurde sah er einfach nur zu. Elen trat an sie heran und ein leises Lied erklang, er lauschte jedem Wort dieser fremden Sprache, er verstand sie nicht aber er spürte das Klima des Liedes, es war traurig, sehr traurig. Dann verschwand Elen und Haldir trat kurz an Nylas Seite, Aragorn verstand seine Worte nicht aber nach nicht langer Zeit trat der Elb wieder zurück und Aragorn sah dass er sich kurz abwandte. Niemand war bei Nyla aber Aragorn wollte diese letzte Chance noch nutzen um sich zu verabschieden, endgültig. Er trat langsam nach vorne und sah kurz in Kílis Tränennasse Augen bevor er sich neben Nyla begab und sie einige Sekunden lang nur betrachtete. Schmerz lag in seinen Augen, purer Schmerz. Aragorn legte eine seiner Hände auf Nylas gefaltete Hand und schloss kurz die Augen. "Îdh di sîdh Nyla, Im al le vanwi. Namarie.", hauchte er leise als er die Augen wieder geöffnet hatte. Eine einzelne Träne bahnte sich den Weg über sein Gesicht und er ging mit dem Boden zugerichtetem Kopf wieder zurück. Er hatte sich verabschiedet. Es war sein Abschied gewesen. Sein Abschied für immer.

Haldir war mit Elen in die Grabhalle gegangen, er fühlte sich fehl am Platz. Dies war nicht der Ort an dem seine Nichte liegen sollte. Sie sollte in Lothlórien liegen, an einem hellem Ort, an einem freiem Ort der sie für ewig mit der Welt verbunden hatte. Hier war es trostlos, dunkel und kalt. Er sah zu Elen die sich in einen dunklen Mantel aus Schatten gehüllt hatte, aber er sagte nichts. Kein Wort. Auch nicht als Elen ging um zu Nyla zu gehen, er blickte ihr nur hinterher. Sie sang ein Lied, er verstand es kaum, aber den Schluß verstand er, allerdings wollte er nicht hinhören. Er wollte einfach nicht zuhören. Doch dann verschwand Elen in einem dunklem Nebel, Haldir trat an den noch offen Sarg heran und er sah sie an. Trauernd und verletzt. Er hätte am liebsten geweint und nie wieder aufgehört doch es war so als konnte er es nicht. "I veleth o mellyn lîn cen govaditha uireb.", sagte er leise und ging dann wieder zurück, doch er konnte nicht mehr an sich halten, seine Selbstdisziplin war fort. Er find an zu weinen, so wie er es seit Ewigkeiten nicht mehr getan hatte. Er trat neben den Schattennebel von Elen und hielt sich die Hand vor die Augen. Er konnte nicht mehr.

*Ruhe in Frieden Nyla, ich werde dich nie vergessen.
* Die Liebe deiner Freunde wird dich immer begleiten.

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All that is gold does not glitter,
Not all those who wander are lost;
The old that is strong does not wither,
Deep roots are not reached by the frost.


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BeitragThema: Re: Königsgräber   Sa Aug 10, 2013 10:11 pm

Nieliqui sah aus dem Schatten wie sehr ihr Gemahl litt und so hüllte sie ihn ebenfalls liebevoll in den Schatten-mantel so dass er nicht mehr zu sehen. und sie sprach zu ihn während sie ihn liebevoll in die Arme nahm dabei fühlte sie sich dennoch so hilflos sie konnte einfach nichts tun was ihren Gemahl oder vielleicht die anderen Anwesenden hier hätte aufheitern können selbst im ersten Zeitalter wo wirklich viele der geliebten Wesen ihr Leben in Kriegen ließen  hatte sie nicht solche Trauer welches jetzt  in sich trug sie bereute zum ersten mal Aman verlassen zu haben um unter den Kindern Iluvatars zu verweilen da ihr dies alles näher ging als sie zu verkraften schien. Doch sie musste ihre Frau stehen und die Hoffnung für die Kinder Ardas bewahren aber dies gelang ihr nur schwerlich. " das Leben wird weitergehen , es muss weitergehen und ich weiß wie du dich fühlst denn ich spüre das selbe  doch wir müssen stark sein für unsere Nichte. und es bricht mir jedes Mal aufs Neue das Herz dich wie auch die anderen so leiden zu sehen und ich wünschte mir es gäbe etwas was ich tun könnte um dieses Leid und Trauer zu lindern welche ihr empfinden. Und glaube mir . hätte ich noch all meine Kräfte und es würde es in meiner Macht stehen ich würde Thori ins Leben zurückrufen  und wenn ich selbst dadurch mein eigenes Leben hingeben müsste, nur um dich und die anderen wieder lachen zu sehen.es bricht mir meine Seele und mein Herz nichts für euch tun zu können.so hilflos der Trauer gegenüber zu sein welche ihr alle hier empfindet. ich weiß ich bin diejenige die euch Mut und Kraft sollte in dieser Situation doch vermag selbst nicht der zu nahe steht mir Thori und ich habe sie richtig ins Herz geschlossen gehabt" 

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