Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Nordgrenze

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Thorinarada
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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Sa Apr 27, 2013 7:34 pm

(Vermerk für Thils: Ich zieh Thilia einfach mit, Legolas ist noch im "nicht mehr ganz so schönem" Bruchtal, nehm ich an.)
Als Aragorn sah das auch die letzen der Elben von Bruchtal gegangen war fiel sein Blick auf Thilia die weit hinten ging und immernoch vor Hass auf Eanor zu kochen schien, schweigend lief er neben der Elbenkriegern und folgte den Fliehenden in den Wald. Die Sonne ging unter. Bruchtal war zerstört. Gilraens Grab hatte dort gelegen. Es war Arwens Heimat. Zerstört.... zerstört... er ging mit gesenktem Blick. Was würde Arwen sagen wenn sie heimkehren würde? Sie würde Bruchtal zerstört vorfinden, verbrannt und in der Hand von Eanor... oder gab es jemanden der über Eanor handhabte? Es müsste sein denn Eanor konnte diesen Angriff nicht schon lange geplant haben, zu viel war er mit seinen Pflichten beschäftigt gewesen und hätte Aragorn so einen Verrat nicht bemerkt? Es müsste jemanden geben.... jemanden der Eanor Macht gab... der ihm Männer gab... war er nur eine Marionette von jemanden der sich die Hände nicht schmutzig machen wollte?... oder konnte?

>> Wald

___________________________________________
Oh, misty eye of the mountain below
Keep careful watch of my brothers' souls
And should the sky be filled with fire and smoke
Keep watching over Durin's son


Loyalty. Honor. A willing heart... I can ask no more than that.

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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Sa Apr 27, 2013 8:08 pm

Ewen drückte Ama noch einmal. Er seufzte innerlich. Er wollte alles dafür geben, seine Liebste wieder glücklich zu sehen.

Ama musste an ihre letzte Reise hierher denken. Und damit schob sich auch die Erinnerung an ihre Freundin Saira in den Vordergrund.
Die dunkelblonde Elbin wollte ihre Trauer hinaus schreien, weinen, doch ihr Körper gehorchte ihr nicht. Keine weitere Träne bahnte sich den Weg über ihr Gesicht. Kein Schrei drang aus ihrem Mund.

Sie spürte, wie die Leere dem Schmerz Platz machte. Und sie wünschte sich fort. Weg. Sie wollte nicht mehr. Nicht hier sein.
Sie schloss ihre graugrünen Augen und sackte wie eine Marionette weg und wäre vom Pferd gefallen, wenn Ewen sie nicht festgehalten hätte.

Ewen merkte wie Ama plötzlich ohne Vorwarnung zusammenbrach. ,,Melamin! Was...?", doch die Worte blieben in der Luft hängen.
Er drehte sie vorsichtig, so gut es auf einem Pferd ging zu sich herum. Ihre Augen waren geschlossen.
,,Amarië, elin nîn.", sagte er leise und strich ihr einzelne Haarsträhnen aus dem Gesicht.
Ihre Brust hob und senkte sich. Doch mit Entsetzen stellte er fest das ihr Atem immer flacher wurde.




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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Sa Apr 27, 2013 9:36 pm

>>Bruchtal

Thilia war den ganzen Weg gelaufen, das schmerzende Pochen in ihrer Schulter gekonnt ignorierend. Ihre Hände bebten noch immer, ihr Atem war zittrig und ungleichmäßig.
Ein kleines Rinnsal Blut tropfte aus ihren Mundwinkeln, da hatte Eanor sie erwischt. Thilia verzog das Gesicht und rieb sich das Blut mit ihrem zerfetzten Ärmel weg. Ein Glück, dass sie all ihre Habseligkeiten, ihre Schätze stets bei sich trug. Nicht auszudenken, wenn Eanor oder einer dieser abscheulichen Menschen ihre wenigen Besitztümer in die Finger bekommen hätte.
Als sie Lórien erreicht hatten, ließ Thilia gegen den nächsten Baum sinken und schloss die Augen, ihre Klinge auf dem Schoß. Sie hätte Eanor töten sollen als sie die Gelegenheit dazu gehabt hatte. Die Noldo legte den Kopf in den Nacken und stöhnte leise auf, ihre Wunde an der Schulter war durch den Marsch wohl noch größer geworden.
Thilia öffnete die Augen wieder und sah Aragorn zwischen den Bäumen verschwinden, wie mochte das für ihn sein? Er hatte Bruchtal verloren, gewissermaßen seine Heimat.
Thilia fühlte sich einen Moment lang ungemein an den Fall von Gondolin erinnert und somit schoß ihr der Vergleich Maeglin- Eanor in den Kopf.
Unwillkürlich spannte sie die Finger an, dieser Bastard!
Er hatte sie verraten, sie allesamt. Wie hatte Thilia sich so in dem Dunadan täuschen können, ja er war impulsiv und das alles...aber ein Verräter?
Mit einem Mal fühlte Thilia sich mies, sie stellte sich vor, selber als Verräter angeklagt zu werden, weil sie Eanor nicht erschlagen hatte.
Aber Thilia hatte es nicht über sich gebracht, sie war zu schwach gewesen, zu schwach...zu schwach.
Zu schwach. Thilia stieß einen lauten Schrei aus und sprang auf die Beine, rasende Wut hatte sie gepackt und in ihrem Zorn löcherte sie den nächst stehenden Baum mit ihren zahllosen Wurfmessern, solang bis der ganze Stamm von den schärfsten Klingen Ardas durchstochen war.
Thilia stand einen Moment wie angewurzelt, ihre Brust hob und senkte sich rasch unter der blutbespritzen Lederrüstung, dann warf sie den Kopf in den Nacken und sank auf die Knie, sie begann wieder zu schreien, dabei rannen ihr einzelne Tränen aus den Augen. Es war so. Sie war schwach. Ein elender Feigling, das war sie.
Die Elbin ließ sich vornüber ins Gras fallen, der Boden, das war es wo sie hingehörte. Was hatte sie sich dabeigedacht? Zu denken, dass sie etwas besonderes war?
Sie war ein zweites Mal gescheitert, ein zweites Mal hatte sie mitansehen müssen, wie ihr Zuhause unterging. und wieder war es dasselbe. Verrat in den eigenen Reihen.
So lag Thilia also auf dem Boden, das Gesicht im Gras vergraben und es schüttelte sie von dem Leid, dass sie in den letzten Tagen erfahren hatte.

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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Sa Apr 27, 2013 10:47 pm

Ewen hielt seine Liebste fest in seinen Armen. Tindu schritt langsam und schnaubte ab und zu leise.
Die Müdigkeit überrollte Ewen. Er zwang sich die Augen offen zu halten. Doch nach einer Weile gab er den Kampf gegen den Schlaf auf.
Mit sanfter Stimme sagte er leise auf elbisch zu dem schwarzen Pferd:,, Halt an mein Freund."
Und Tindu blieb stehen. Vorsichtig schlang Ewen seine Arme fester um Amariës Oberkörper, dann lehnte er sich nach hinten bis er auf der Kuppe des Pferdes lag.
Dabei zog er seine Liebste zu sich nach hinten bis er sicher war, dass sie nun auf ihm lag und nicht mehr saß.
Danach richtete er sich mit Ama in den Armen wieder auf und schob seine rechte Hand unter ihren Kopf und die linke unter ihre Beine, dann machte er eine Mühle und rutschte von Tindus Rücken.

Ewen versuchte so sanft wie möglich aufzukommen, doch es klappte nicht so richtig.
Der Hellbraunhaarige riss sich zusammen und lief einpaar Meter zum nächsten Baum, dort ließ er sich mit der Elbin in seinen Armen nieder und lehnte sich gegen den Baum.. Angst stieg in ihm hoch ihr Atem war nun schon sehr flach.,,Melamin, wach bitte wieder auf. Geh nicht. Es wird alles gut werden.", flehte er leise und küsste seine Liebste auf die Stirn. Dann fielen ihm auch schon die Augen zu.
Tindu blieb stehen und wachte über das Paar.


Nach einer Weile wachte Ewen schweißgebadet auf.
Sein Herz klopfte wild vor Angst. Zitternd beugte er sich über die dunkelblonde Elbin.
Entsetzt stellte er fest, das ihr Atem kaum noch zu hören war. ,Nein!, dacht er Nein! Geh nicht!'

,,Nein...Nein..Nein...NEIN !,rief er verzweifelt, Bitte bleib hier!"





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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Mo Apr 29, 2013 8:24 pm

Cf: Lange Zeit abwesend ^^

Die Sonne stand bereits hoch am Himmel, als der braune Wallach über die weite grasbewachsene Ebene preschte. Aufgeregt warf er seinen hübschen Kopf zurück und wieherte flüchtig, die dunkle Mähne bewegte sich rhythmisch im Takt der einzelnen Sprünge. Auf seinem Rücken saß Lola, den Körper tief über den schlanken Hals des Pferdes gebeugt. Ihre Haare wurden durch den starken Gegenwind vollkommen zerzaust, der Bogen auf ihrem Rücken klapperte leise. Sie trug ihre übliche Garderobe, eine gewöhnliche Stoffhose, eine Bluse und flache Lederstiefel, den Farben der Natur angepasst. Zusätzlich einen langen Umhang wie ihn die Waldläufer des Nordens stets bei sich hatten.
Noch immer kamen ihr die Geschehnisse der vergangenen Tage lediglich wie ein böser Traum vor. Als der Ärger im Rat losging, war sie noch in den Heilenden Häusern gewesen, um ihre Wunden nach dem Kampf mit Goldor in Ruhe auszukurieren. Eben deshalb hatte sie vieles bloß am Rande mitbekommen und gar nicht wirklich realisieren können. Erst die lauten Schreie im Innenhof hatten die junge Frau nach draußen gelockt. Sie wollte nachsehen, was genau es damit auf sich hatte und schlug den Weg in Richtung des Haupthauses ein. Auf dem Gang jedoch wurde sie abgefangen. Ein unbekannter Elb mit Namen Erestor packte Lola bei der Hand und zog die Schwarzhaarige rechtzeitig von dem Gefahrenherd weg, ehe die Angreifer sie entdecken konnten. Es stellte sich heraus, dass der Heermeister, mit welchen sie sich zuvor noch unterhalten hatte, für das ganze Chaos verantwortlich sein sollte. Irgendetwas war im Rat vorgefallen, dass er die Beherrschung verlor und seinen Männern nun auftrug Bruchtal nieder zu brennen.
Aufgebracht eilten die Leute durcheinander, versuchten verzweifelt ihr Leben zu retten und flohen überstürzt aus dem Tal. Es herrschte eine solche Panik, dass einige von ihnen es nicht rechtzeitig schafften und den blutgetränkten Klingen der Soldaten zum Opfer fielen. Ein eisiger Schauer rann Lolas Rücken hinab, als sie sich erneut die Bilder dieses furchtbaren Grauens vor Augen führte. Erestor war mit ihr zu den Ställen gelaufen, dort angekommen nahmen sie zwei der Pferde und verließen Imladris, kurz bevor das in Flammen stehende Haupthaus gänzlich zusammen brach und das Schicksal des Zufluchtsortes damit besiegelt war. An der Furt des Bruinen trennten sich ihre Wege, Lola ritt weiter gen Norden, zurück zu den Waldläufern, um ihnen von den Vorfällen bei den Elben zu berichten. Ihr Retter wollte Schutz in Lothlórien suchen. Und genau dieser Ort war ihr nächstes Ziel.
Als es einen kleinen Hügel hinauf ging zügelte die junge Frau ihr Pferd ein wenig und tätschelte dem Wallach sanft den Hals, welcher daraufhin in einen langsameren Trab verfiel. Als Lyras von dem Niedergang Bruchtals erfahren hatte, beschloss er Lola sofort nach Lórien zu schicken. Sie musste Aragorn finden und ihm versichern, dass die Waldläufer des Nordens immer auf seiner Seite stehen würden. Schließlich war Imladris für sie alle eine Art Heimat gewesen, der Schmerz und die Trauer über den Verlust dementsprechend groß. Sollte es nun tatsächlich zum Krieg kommen, dann würden sie dafür kämpfen, wenigstens die Wälder oben im Norden vor dem herannahenden Feind zu retten.
Bäume begannen neben ihr in den Himmel aufzuragen, Lola hatte den Wald erreicht und lenkte das treue Tier nun zielsicher immer weiter durch das Unterholz. Erst ein lauter Schrei ließ sie hochfahren und die Richtung ändern, bisher hatte das schließlich noch nie etwas Gutes bedeutet. Entgegen ihrer Erwartungen fand sie jedoch keinerlei Anzeichen eines Gewaltaktes, stattdessen bloß einen reglosen aus dem Boden liegen. Die Schwarzhaarige sprang aus dem Sattel, sank neben der Gestalt ins Gras und legte ihr sanft eine Hand aus den Rücken. Es war Thilia. Die Elbin, der sie damals in Bruchtal begegnet war. Ihre Kleidung trug zahllose Blutflecken, vermutlich nicht nur ihr eigenes, und an ihrer Seite vermochte Lola einen Einschnitt zu erkennen. Wohl das Werk eines Schwertes. „Thilia“, sprach sie leise, in der Hoffnung die junge Frau würde ein Lebenszeichen von sich geben. „Thilia. Mach die Augen auf!“

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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Mo Apr 29, 2013 8:54 pm

Thilia kniff die Augen zusammen so fest sie konnte, einige Tränen tropften ins Gras.
Sie wollte nicht mehr, sie wollte einfach nicht mehr. Allein in den letzten Tagen hatte sie so viel durchmachen müssen, soviel durchgestanden, aber nun war der Punkt erreicht, da die Elbin gebrochen war. Und zwar endgültig.
Sie schluchzte auf und krallte die Hände in ihre braune angesengte Mähne. Sie schloss die Augen, Erinnerungen rasten an ihr vorbei.
Ihr Vater, den sie erschlagen hatte, Gondolin, das in Flammen aufging, Glorfindel, der über die Klippe stürzte, Thori, wie sich die Klinge durch ihren Körper fraß, Legolas, der sie drückte, Aranel, der ihr einen Antrag machte, Eonwe, der sie vor dem Drachen gerettet hatte, Elen, die immer zu ihr gehalten hatte und wieder Thori, totenbleich in ihrem Gemach im Erebor, Thilias Kette mit der Strahlensonne um den Hals.
Ein Beben lief durch ihren Körper, dann erstarrte Thilia jedoch. Schritte näherten sich und Thilia schickte ein Stoßgebet zum Himmel, dass es nicht Aranel war. Wie musste sie aussehen? Doch Thilia erkannte schnell, dass die Schritte nicht so leicht waren wie die des Prinzen, zwar auch leise und behutsam aber nicht elbisch.
Thilia presste die Lippen zusammen als die Person sich neben sie kniete und ihren Namen sagte. Lola. Thilia riss die Augen auf. Lola? Wo kam die Menschin her?
Bei der Aufforderung, die Augen aufzumachen, zögerte sie kurz, dann richtete sie sich auf, sah aber beschämt zur Seite. Noch immer glänzten die Tränen auf ihrer Wange, das blutige Rinnsal in ihrem Mundwinkel war immer noch nicht versiegt und auf ihrer rechten Gesichtshälfte klaffte ein tiefer Schnitt. Thilia senkte den Kopf und zuckte leicht. Ihre Schulter schmerzte. Sie griff nach der Wunde und biss sich auf die Zähne.
"Wie bist du aus Bruchtal entkommen? ", fragte sie leise. Ihre Stimme war brüchig, beinah zu leise, um sie zu vernehmen, doch Thilia wusste, Lola würde sie verstehen.

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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Mo Apr 29, 2013 9:01 pm

Malea war nach Lórien geritten.. Sie musste nachdenken.. Über so viel... Sie ritt wie ein Ringgeist auf schwarzem pferde und mit schwarzem, langem Umhang... Eine Kapuze war tief in ihr Gesicht gezogen, als sie schreie hörte. Sie ritt in die Richtung und sah einen Mann,. der über einer frau kniete.. Was geht hier vor? fragte sie vom pferd aus ohne die Kapuze ab zu nehmen...
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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Mo Apr 29, 2013 9:06 pm

Amarië lag scheinbar reglos da. Ihr Geist entfernte sich immer weiter.
Ewen sah auf. ,, Sie ist plötzlich zusammengebrochen und...nun ...sie...Sie...will ...gehen..für immer. Melamin bitte...tu das nicht...wach wieder auf.", flehte Ewen seine Geliebte an.
Und Tränen stiegen ihm in die Augen.
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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Mo Apr 29, 2013 9:11 pm

Malea sprang vom Rücken des Tieres.. Wir müssen sie zu einem Heiler bringen...Kennt Ihr Euch aus? Sie nahm die frau und stieg mit ihr wieder auf den großen, starken Rappen. Dann reichte sie dem mann die Hand, um ihn nach oben zu ziehen. Sie würden schnell reiten müssen...
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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Mo Apr 29, 2013 9:14 pm

,,Leider nein...nur Amarië...", er deutete dabei auf die dunkelblonde Elbin und ergriff die Hand der Frau und ließ sich von ihr hochziehen.
In Gedanken flehte er Ama an zu bleiben.
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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Mo Apr 29, 2013 9:24 pm

nun gut.. Dann müssen wir wohl nach Caras Gladhon Sie gab dem Pferd die Sporen und sie folgen durch den Wald.. Beinahe lautlos, ein dunkler Schatten, jedoch so schnell es nur ging.. Wieso malea den Beiden half wusste sie selbst nicht.. Vielleicht suchte sie verzweifelt nach einer Möglichkeit, sich abzulenken..


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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Mo Apr 29, 2013 9:27 pm

Ein erleichtertes Aufatmen glitt über die Lippen als der Braunhaarige, als sie registrierte, wie die Elbin zu ihren Füßen sich allmählich regte. Ein Glück. Das Leben war noch nicht aus ihrem Körper gewichen. Trotzdem, sie schien mitgenommen und musste einiges durchgemacht haben. Nur langsam richtete Thilia sich auf, den Blick zu Boden gesenkt, glich sie einem mitleiderweckenden Häufchen Elend. Sie musste geweint haben, Lola erkannte die schwachen Rötungen um die Augen der jungen Frau und auch ihre Tränen waren noch nicht getrocknet.
„Du siehst furchtbar aus.“ Sofort zog die Waldläuferin ein sauberes Stück Stoff hervor und legte ihre Hand sanft aber bestimmt unter Thilias Kinn, sodass sie Lola anschauen musste. Behutsam tupfte sie nun über das blutverschmierte Gesicht der Elbin, ihren Mundwinkel und den hässlichen Schnitt. „Wer hat dir das angetan?“ Sie meinte die Antwort bereits zu kennen, trotzdem wollte die junge Frau sich in ihrer Vermutung bestätigt fühlen. Der Heermeister aus Gondor würde dafür teuer bezahlen!
Als Thilia an ihre Schulter griff, bemerkte Lola auch dort eine blutende Wunde. Offenbar hatte die Elbin einen harten Kampf hinter sich. „Diese Verletzung muss behandelt werden, sonst entzündet sie sich.“ Bedauerlicherweise hatte sie selbst keinerlei Arznei oder etwas zum desinfizieren dabei, also blieb den beiden Frauen nichts anderes übrig, als nach Jemandem zu suchen, der sich darum kümmern konnte. Die Elben Lóriens würden sicher Rat wissen.
Nur schwach drang Thilias Stimme an das Ohr der Braunhaarigen, doch sie verstand jedes einzelne Wort. „Ich hatte Hilfe.“ Ohne das Eingreifen des Fremden wäre sie vermutlich den Soldaten in die Arme gelaufen und getötet worden, sie hatte unglaubliches Glück gehabt. „Einer der Elben aus Bruchtal hat mich auf dem Flur abgefangen, als ich gerade nachschauen wollte, was das für eine Unruhe draußen war. Wir sind dann gemeinsam fortgeritten. Sein Name war Erestor. An der Furt vom Bruinen bin ich abgebogen, hoch in den Norden. Er wollte glaube ich nach Lothlórien.“

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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Mo Apr 29, 2013 9:28 pm

Ewen nickte nur. Und hoffte das Ama...doch daran wollte er nicht mal denken.
,Nein ,dachte er , Ama bleib bitte! Ich kann ohne dich nicht sein!
Die Tränen rannen ihm unaufhaltsam über das Gesicht.
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Bei Ama:
Sie sah ein Licht. Ein Licht das größer wurde. Wärme ausstrahlte.
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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Mo Apr 29, 2013 9:44 pm

Thilia ließ sich von Lola das Blut wegwischen, auch wenn sie am liebsten weggerannt wär, ließ sie die Schwarzhaarige machen.
"Ich weiß.", flüsterte sie und fuhr sich über den Schnitt an der Wange. Während Lola weiter ihre Wunden betrachtete sie das rote Blut an ihren Fingern.
"Eanor.", presste sie zwischen den Zähnen hervor. Wieder stiegen ihr Tränen in die Augen. "Er...er hat Thori erstochen. Die Zwergenkönigin." Ihre Stimme überschlug sich, als sie anfing zu schluchzen und wieder in sich zusammensackte.
"Und er wollte Glorfindel umbringen. Alle, die mir etwas bedeuten, sind nur knapp davon gekommen. Aber...aber Thori hat er gekriegt. "
Thilia zog die Knie an und begann wieder bitterlich zu weinen, sie konnte einfach nicht anders, sie konnte die Tränen nach so vielen Jahren des zurückhaltens nicht mehr kontrollieren. Tränen rannen ihr übers Gesicht wie ein Sommerregen, nur das kein bisschen Kummer von Thilia abgewischt wurde, er blieb in ihrem Herzen vergraben, auch als die Tränen langsam versiegten.
Thilia wischte sich über die Wange. "Entschuldige.", murmelte sie leise und brachte tatsächlich soetwas wie ein Lächeln zustande, als Lola von ihrer Rettung durch Erestor erzählte. Sie kannte den Bruchtalelben vom Sehen, hatte aber nie viel mit ihm zu tun gehabt.

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BeitragThema: Re: Nordgrenze   Mo Apr 29, 2013 10:09 pm

Immer und immer wieder tupfte Lola über die Wunde der Elbin, bis der weiße Stoff letztendlich blutgetränkt und nicht mehr zu gebrauchen war. Der Schnitt an ihrer Wange durfte nicht allzu tief und in keinster Weise lebensbedrohlich sein, die Verletzung an Thilias Schulter bereitete der jungen Frau hingegen große Sorgen. Sie wusste inzwischen, wie zäh die Noldo war, doch wenn die offene Wunde sich entzündete, dann könnte es böse enden. Genügend Soldaten lassen ihr Leben nicht inmitten einer Schlacht, sondern erst eine ganze Weile später, wenn Dreck und Bakterien über die Verletzungen in die Blutbahn gelangen und Krankheiten sich ausbreiten.
Als Thilia den Namen des Heermeisters aussprach knurrte die Braunhaarige unweigerlich. Dieser widerliche Mistkerl. Sie konnte nicht genau sagen, wie viele unschuldige Geschöpfe er mit diesem Handeln in den Tod geschickt hatte, doch es reichte aus, dass er es überhaupt gewagt hatte, das friedliche Tal von Imladris in Schutt und Asche zu legen, um im Innern der Waldläuferin ein brodelndes Feuer zu entfachen. Das würde er noch teuer bezahlen.
Unter Tränen berichtete die Elbin ihr nun, dass er auch die Zwergenkönigin, Thori, auf dem Gewissen haben musste, woraufhin Thilia wieder in sich zusammen sackte und bitterlich zu weinen begann. Stillschweigend legte die junge Frau ihre Arme um die Noldo, zog sie an sich und hielt sie fest. Lola wollte ihr zeigen, dass sie für Thilia da sein und der Elbin Halt spenden wollte. Sanft strich sie über das weiche Haar ihrer Freundin und schüttelte bloß den Kopf, als diese sich entschuldigen wollte. Dafür gab es keinen Grund. „Ist schon in Ordnung.“ Langsam erhob die Waldläuferin sich, griff dabei jedoch die Hand der Noldo und zog sie mit sich auf die Beine. „Komm. Lass uns weiter gehen und Jemanden finden, der sich um deine Verletzung kümmert. Du solltest dich ein wenig ausruhen.“

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