Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 "Zum Weißen Baum"

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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   So Jun 14, 2015 6:59 pm

Der Mann erwiderte ihr Lächeln, was Anya sehr freute. Heute war ein sehr schöner Tag. Sie mochte es, wenn auch noch die Gäste sehr nett waren und so grinste sie ihn förmlich an. Er orderte ein Bier und fragte nach einem Schwamm und einem Eimer. Ein leises Kichern entfuhr ihrer Kehle und sie erwiderte: "Oh Herr.. Ihr müsst Euch nicht mit einem Eimer säubern. Wir haben hier auch ein Bad." Sie deutete in die Richtung der Sanitäranlagen. "Dort findet Ihr ein Waschbecken und wenn Ihr wünscht, hier zu nächtigen, könnt ihr sogar ein Bad nehmen." Sie machte eine kurze Pause, um seine Antwort abzuwarten. Vielleicht wollte er hier übernachten. Er sah auf jeden Fall auf, als sei er auf Reisen, aber vielleicht war Minas Tirith sein Ziel gewesen und er hatte nun bereits einen anderen Schlafplatz.

Dann sagte sie: "Das Bier bringe ich sofort und um Euer Pferd wird sich natürlich gekümmert, Herr." Damit drehte sie sich um und sagte dem Stalljungen Bescheid, der gerade nichts zu tun hatte und an einem Tisch saß. Dieser eilte sofort nach draußen. Darius zapfte das Bier und kurze Zeit später stand Anya wieder am Tisch des jungen Mannes und stellte das Bier ab. "Bitteschön. Wünscht Ihr denn auch etwas zu speisen?"
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Byrion
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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   So Jun 14, 2015 9:22 pm

S
ie lachte und Byrion war kurz verwirrt, aber als sie dann meinte, dass er sich nicht mit einem Eimer waschen musste, musste er ebenfalls lachen. "Nein, nein, ich meinte nicht mich!", lachte er mit freundlichem Blick. "Für mein Pferd!", fügte er hinzu und schüttelte kurz den Kopf, während er lachte. "Hier schlafen würde ich aller dings sehr gerne, aber würde ich vorher doch sehr gerne den Preis eines Zimmers erfahren.", sagte er dann ernster.

Sie sagte, dass sie das Bier bringen würde und das sich um das Pferd gekümmert werden würde, da wollte er grade protestieren, aber sie verschwand schon wieder. Während sie wegwar, sah sie kurz in das Menü und als sie zurück kam nahm er einen durstigen Schluck aus dem Becher, bevor er sagte: "Ich nehme Eure Empfehlung, sehr gern. Und ich denke es ist besser wenn ich mich persönlich um mein Pferd kümmere, er reagiert nicht gut auf die Nähe anderer.", erklärte er besorgt und stellte den Becher wieder ab
.

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Zuletzt von Byrion am Di Jul 28, 2015 7:17 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   So Jun 14, 2015 9:27 pm

Auch der Fremde musste nun lachen, als er erklärte, er habe den Eimer für sein Pferd geordert und so lachten sie gemeinsam, ehe er weiter sprach. Er meinte, er würde gerne hier schlafen und Anya nickte. "Die Nacht kostet fünf Goldstücke. Ich weiß, wir sind teurer als so manche Taverne, aber dafür versuchen wir auch, unseren Gästen jeden Wunsch zu erfüllen und können garantieren, dass sich hier kein Gesinde einquartiert." Sie lächelte noch immer freundlich.

Als sie sein Bier brachte, bestellte er ihre Empfehlung und sie nickte: "Sehr gerne. Kommt sofort." Dann meinte er, er solle sich vielleicht doch lieber selbst um sein Pferd kümmern und Anya biss sich auf die Unterlippe: "Oh.. Unser Stallbursche dürfte im Moment dabei sein, sich um Euer Tier zu kümmern. Am Besten beschreibe ich Euch den Weg. Ich würde ihn Euch ja zeigen, aber leider verträgt sich der Stall nicht besonders mit frischem essen." Sie grinste breit und fügte dann die Wegbeschreibung an:" Durch die Tür und dann links. Der Stall befindet sich hinter dem Haus." Sie würde in der Zeit die Essensbestellung aufgeben.
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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   Mo Jun 15, 2015 2:08 am

Byrion nickte. Mirian hatte ihm einiges an Geld mitgegeben und er hatte vor sich bald eine Arbeit und ein eigenes Heim zu suchen, also würde er hier nicht lange bleiben. "Ich denke für ein paar Nächte kann ich mir das leisten und hey: Ich darf kostenlos baden, wo darf man das schon?", grinste er und sah ihr hinterher, wie sie das Bier holen ging.

Während sie zurück kam, sagte sie, dass sie ihm das Essen gleich bringen würde. Die Kellnerin meinte etwas verlegen, dass sein Pferd schon vom Stallburschen in den Stall gebracht werden würde, wobei sich der junge Mann sofort erhob. Rusc hatte den letzten Stallburschen gebissen, der sich ihm genähert hatte. "Danke sehr.", bedankte er sich nach der Wegbeschreibung der jungen Frau und er folgte dem beschriebenen Weg, wo er Rusc sah, der unsicher umher tänzelte und nicht und die Box treten wollte, doch ging der Stallbursche ruhig mit dem Pferd um.

Byrion ging auf sein Pferd zu und nahm sanft die Zügel des Hengstes in die Hand. "Ruhig, Ruscy, ruhig, mein Kleiner.", sagte er und sein Pferd wurde sofort ruhig. Anschließend sah er zum Stallburschen. "Es ist okay, ich mach das. Er mag die meisten Menschen nicht.", sagte er und brachte dann das Pferd in die Box. Er wusch und striegelte Rusc noch und brachte ihm Futter. Nachdem er sich versichert hatte, dass es seinem Pferd auch wirklich an nichts mangelte ging er wieder zurück in die Gaststube und setzte sich wieder an seinen Platz.

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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   Mo Jun 15, 2015 2:16 am

Der Fremde meinte, er könne sich das Gasthaus schon für ein paar Nächte leisten und meinte scherzhaft, er könne hier kostenlos baden. Wieder erschien ein Grinsen auf Anyas Gesicht und sie erwiderte: "Da habt Ihr recht. Aber wenn Ihr länger bleiben wollt, werde ich das natürlich für Euch arrangieren. Falls Ihr etwas braucht, sagt mir einfach Bescheid. Ich bin übrigens Anya." Sie lächelte ihn freundlich an und brachte ihm dann das Bier, doch als sie ihm erklärte, dass sich bereits um sein Tier gekümmert wurde, schien er unruhig zu werden und lief sofort zu den Ställen, um nach dem Rechten zu sehen. Anya lief in die Küche zu Marga und meinte:"Einen Gemüseeintopf.. Aber am Besten lässt du ihn noch ein wenig im Topf. Der Herr kümmert sich noch um sein Pferd."

Dann lief sie zu Darius hinter die Theke und plauderte ein wenig mit ihm, ehe sie den Gast wiedersah. Sie lief in die Küche und holte den dampfenden Teller mit Eintopf. Dann stellte sie ihn auf den Tisch und meinte: "Guten Appetit der Herr." Da sie gerade nichts zu tun hatte, wagte sie ein Gespräch. "Ihr seht aus, als seid Ihr auf Reisen Herr... Ist das wahr?"
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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   Di Jun 16, 2015 9:43 pm

Die Kellnerin gab ihm recht und er lächelte weiterhin. "Ich bin mir noch nicht ganz sicher wie lange ich bleibe, aber eine Reservierung für drei Nächte wäre erstmal perfekt. Danke Anya, ich heiße Byrion.", stellte er sich ebenfalls vor und wartete dann auf sein Bier. Anschließend lief er in den Stall und kümmerte sich um Rusc. Als er wieder in den Schankraum trat bemerkte er auch die feinen Blumen, welche auf jedem Tisch in Vasen standen und dem Raum einen ungewohnten Geruch verpassten, dafür, dass es sich um ein Gasthaus handelte. Normalerweise roch es in Gasthäusern nach seinen Gästen, Rauch und Bier, aber hier war es unerwartet angenehm.

Kurz danach kam Anya wieder zu ihm und brachte ihm seinen Eintopf, der noch dampfte und der Geruch machte ihn noch hungriger. Er war den ganzen Tag unterwegs gewesen und hatte nicht mehr als Brot gegessen zum Frühstück. Mirian hatte ihn ja gewarnt, dass er mehr zu Essen hätte mitnehmen sollen, so wie sie im auch dieses Gasthaus empfohlen hatte. Anya wünschte ihm einen guten Appetit und er lächelte. "Danke sehr.", bedankte er sich und führte den Löffel am Rande des Tellers entlang um etwas Suppe aufzunehmen. Er pustete und begann zu essen. Es war lecker, viel besser als in Ithiliens Gasthäusern. Da sprach ihn Anya erneut an und Byrion konnte sich vorstellen, dass manche Leute genervt wären, aber Anya war so nett, dass es ihm schwer viel nicht zu lächeln. "Ja, ihr habt recht. Ich kam heute von Ithilien hierher, meine Ziehmutter empfahl mir Eure Räumlichkeiten. Ich war schon in vielen Teilen des Vereinigten Königreiches, aber noch nie in Minas Tirith.", erzählte er und nahm dann noch einen Löffel Eintopf.

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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   Do Jun 18, 2015 11:30 pm

Er sagte, er wolle ganze drei Nächte bei ihnen bleiben und Anya lächelte freudig. Die meisten Leute bleiben nur eine, höchstens zwei Nächte, mal ein Wochenende oder so. Sie mochte es, wenn Gäste länger blieben, wenn es irgendwie zur Gewohnheit wurde, sie abends in der Gaststube zu sehen und das ein oder andere Wort mit ihnen zu wechseln. Sie mochte es einfach, wenn ihre Arbeit ein wenig persönlicher wurde und nicht eben reine "Abfertigung" war. Nicht, dass sie das tat, oder es ihr so vorkam, aber wenn sie sich zwischen einem flüchtigen Gespräch an der Theke und einem tiefgehenden Gespräch, das vielleicht bis spät in die Nacht ging entscheiden konnte, nahm sie natürlich zweiteres. Es war ihr einfach wichtig, neue Leute kennen zu lernen, ganz zu schweigen von ihrer Neugierde. So sagte sie jetzt mit einem strahlenden Lächeln: "Buche ich Euch sofort Herr." Er stellte sich als Byrion vor und sie streckte ihm grinsend eine Hand entgegen. "Freut mich Byrion."

Während er nun also draußen war und nach seinem Pferd sah, sagte Anya auch Darius Bescheid, dass der Herr drei Nächte bleiben wollte. Er gab ihr einen Schlüssel und meinte, sie solle ihm doch dann sein Zimmer zeigen und Anya nickte. Als er wieder in die Gaststube trat, übergab Anya ihm seinen Eintopf und er bedankte sich. Grinsend holte sie nun auch den Zimmerschlüssel hervor und meinte: "Einem kostenlosen Bad steht nichts mehr im Wege." Dann meinte er, er sei tatsächlich gereist und käme aus Ithilien. Anya lächelte und meinte:" Ihr wart noch nie hier und ich war noch nie in Ithilien. Aber dass wir empfohlen wurden, macht und natürlich sehr stolz. Was habt Ihr hier vor Herr? Wenn Ihr wollt kann ich Euch ein wenig die Stadt zeigen. Vormittags habe ich immer viel Zeit. Ich lebe hier schon sehr lange und war bis jetzt auch nirgendwo sonst, außer in Rohan. Dort komme ich ursprünglich her."
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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   Fr Jun 19, 2015 1:14 pm

Jetzt zog Anya einen Schlüssel hervor und meinte einem kostenlosen Bad stände nun nichts mehr im Wege. Er schmunzelte. "Das ist wirklich guter Service hier.", antwortete er und zwinkerte. Ihm fiel etwas ein, etwas, weshalb er den Besitzer des Lokales sprechen müsste, aber er entschloss sich dazu das morgen früh zu machen, wenn nicht mehr so viel los wäre, denn er konnte sich gut vorstellen, dass hier noch einiges los seien würde im Laufe des Abends. Allein wegen der Qualität des Bieres würde es sich lohnen wieder zu kommen. Sie sagte sich, dass sie sich freute, dass sie empfohlen worden waren und fragte ihn dann was er hier vorhatte. Er nahm noch einen Löffel Eintopf, während sie erzählte, dass sie schon lange hier lebte und ihm etwas von der Stadt zeigen könnte. Doch ursprünglich käme sie aus Rohan. Das hätte er sich eigentlich denken können, nur die wenigsten Gondorrim waren blond.

"Ich bin eigentlich geschäftlich hier. Ich habe nämlich vor ein eigenes Geschäft zu eröffnen, als Instrumentemacher. Zudem sagte meine Ziehmutter mein Vater wäre von hier und... naja, ich kannte ihn nie und dachte mir... wenn er hier gelebt hat, könnte es auch ein guter Platz für mich sein.", begann er und seine Stimme wurde etwas nachdenklich. Er würde gerne mehr über seinen Vater wissen, aber dafür müsste er den Brief aufmachen und dass würde er nie. Zumindest nicht jetzt. "Ich nehme Euer Angebot gerne an, die Stadt ist immer hin riesig! All die Ringe, Türme, Komplexe, Paläste... es ist beeindruckend.", meinte er dann wieder lockerer und mit einem breiten Lächeln. "Rohan soll schön sein, habe ich gehört. Seit ihr mit Euren Eltern hergekommen?", fragte er nach, weil es ihn interessierte.

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Zuletzt von Byrion am Di Jul 28, 2015 7:16 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   Fr Jun 19, 2015 1:49 pm

Als sie den Schlüssel hervorzog, meinte Byrion, der Service hier wäre wirklich gut und Anya lächelte. "Das hört man gerne." Als er begann, zu erzählen, sah Anya sich kurz in der Gaststube um, ehe sie sich zufrieden zu ihm an den Tisch setzte. Sie merkte ja trotzdem, wenn Jemand etwas brauchte, aber gerade schienen alle sehr zufrieden. Er erzählte, er sei geschäftlich hier und wollte ein eigenes Geschäft als Instrumentenmacher eröffnen. Anya lauschte interessiert. "Das klingt wahnsinnig mutig... Und dann auch noch in einer fremden Stadt.. Dann müsst Ihr Euch sehr gut mit Instrumenten auskennen. Ich hätte gerne gelernt, eins zu spielen, aber ich bin glaube ich zu ungeschickt... Und dann kostet das ja auch Geld.." Er sprach weiter von einem Vater, den er nie kannte, der aber hier gelebt haben soll und ihr Gesicht wurde nachdenklich, wenn nicht ein wenig melancholisch. "Das tut mir leid Herr... Aber vielleicht lebt er ja noch immer hier." Anya konnte wohl besser als so manch Anderer verstehen, wie es war seine leiblichen Eltern nicht um sich zu haben. Sie wollte Byrion um jeden Preis helfen, seine Familien zu finden. "Habt Ihr den Namen Eures Vaters? Vielleicht kennen wir ihn ja..." Sie sah ihn aufmunternd an. Sie war kurz davor, ihre Familie wiederzusehen und sie wollte dem jungen Mann um alles in der Welt helfen, damit es ihm genauso ging.. Wer weiß? Vielleicht war er ganz nah dran. Vielleicht lebte sein Vater nur ein paar Straßen weiter.
Er nahm ihr Angebot an und beschrieb die riesige Stadt und Anya musste lachen. "Ja, anfangs kommt man sich ziemlich verloren vor, aber die Symmetrie der Stadt macht die erste Orientierung meistens sehr einfach."
Dann sprach er von Rohan und es war an Anya, ihre Geschichte zu erzählen. Er fragte, ob sie mit ihren Eltern hierher gekommen war und Anya schüttelte den Kopf und erklärte ein wenig leiser:" Die Beiden sind nicht meine richtigen Eltern." Sie deutete leicht mit dem Kinn in Richtung Darius, der an der Theke stand und die Reservierungen überprüfte. "Sie haben mir mein Leben gerettet." Dann machte sie eine kleine Pause, um die Geschehen von damals wieder hervorzurufen. Kurz schloss sie die Augen, ehe sie erzählte. "Ich lebte mit meinen Eltern und meinem großen Bruder in den Steppen von Rohan am Waldrand.. Eines Tages stürzten Banditen aus dem Wald und nahmen mich mit sich. Mein Bruder versuche, sie einzuholen, aber er war zu langsam. Ich weiß nicht, was die Banditen mit mir getan hätten, hätten mich die Beiden nicht gefunden. Sie sahen mich, als die Banditen rasteten, sahen meine gefesselten Hände und halfen mir, zu fliehen. Seit dem arbeite ich hier bei ihnen und für sie. Ich habe jetzt genug Geld zusammen, um meine Familie wiederzusehen, aber es war mir auch wichtig, genug Geld zu sparen, um wieder hierher zurückkehren zu können. Schließlich sind die Beiden alt und können nicht mehr so lange und viel laufen. Ohne mich müssten sie eine Kellnerin bezahlen und das ist leider nicht drin... Ein teureres Gasthaus hat eben leider auch nicht allzu viele Gäste." Damit endete und sah ihn an. "Ich weiß... Verrückte Geschichte." Und sofort stahl sich wieder ein Lächeln auf ihr Gesicht. Trotz all dem, was geschehen war, suhlte Anya sich nicht in Selbstmitleid, sondern war freundlich und fröhlich. Ewig Trübsal zu blasen wegen etwas, was man ohnehin nicht ändern konnte, war für sie keine Option.
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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   So Jun 21, 2015 12:03 am

Nachdem Byrion erklärt hatte, dass er Instrumentenmacher werden wollen würde meinte Anya, dass sie es sehr mutig fände und sie nie eines zu spielen gelernt hatte, was Byrion dazu brachte sie mit einem unverständlichem Blick anzusehen. "Ihr könnt kein Instrument spielen?! Oh mein Gott, Anya, das kann ich nicht akzeptieren!", sagte er grinsend. "Ihr habt vormittags Zeit, ja? Ich kann Euch Stunden geben. Kostenlos. Gitarre, Harfe und Flöte kann ich Euch anbieten.", sagte er entschieden, dennoch mit einem zarten Lächeln.

Anya fragte ihn ob er den Namen seines Vaters kennen würde und Byrion sah den aufmunternden Blick in ihren Augen konnte jedoch nicht verhindern, dass er niedergeschlagen den Blick abwandte. Er seufzte und zog den Brief seiner Eltern aus seiner Westentasche. Darauf standen immer noch die feinen Initialien N und B und versiegelt war alles mit einem roten Siegel mit dem weißen Baum... "Den Namen hab ich nicht, nur das.", dabei legte er den Brief so hin, dass sie die Buchstaben lesen konnte. "Sie haben ihn mir geschrieben bevor sie mich verlassen haben, meine Eltern... hab ihn nie geöffnet.", gestand er ernst, bevor er kurz durchatmete und wieder neutraler schaute. Personen die man noch nicht lange kannte sollte man nicht mit Gefühlen zuwerfen. "Hatte nie vor sie zu finden, schließlich haben sie sich die Mühe auch nicht gemacht."

Sie meinte, die Symmetrie der Stadt machte es leichter sich zurecht zu finden und er nickte. "Das glaube ich... in einer Woche wird es bestimmt gehen. Hoffe ich zumindest.", sagte er hoffnungsvoll.

Anschließend erzählte sie ihm das die Inhaber des Gasthauses nicht ihre richtigen Eltern wären. Um ehrlich zu sein hatte Byrion das bisher noch nicht wirklich gedacht. Aber er tat so, als würde er es bisher angenommen haben. Er merkte dass es ihr nicht sonderlich leicht fiel alles zu erzählen, aber als sie fertig war damit ihre Geschichte zu erzählen und davon, dass sie genug Geld gesparrt hatte um nach Rohan und wieder hierher zurück zu kommen. Sie meinte es wäre eine verrückte Geschichte und er sah sie mitleidig an. "Es ist keine verrückte Geschichte, es ist eine die veranschaulicht, wie tief die Menschheit gefallen ist... Erlaubt mir die Frage: Wollt Ihr alleine nach Rohan? Oder habt ihr jemanden der Euch begleitet? Der Weg dorthin ist nämlich nicht grade ein ungefährlicher., fragte er und lächelte freundlich.

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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   So Jun 21, 2015 1:33 pm

Byrion erschrak gespielt, als Anya ihm erklärte, dass sie kein Instrument spielen konnte. Er schlug vor, sie kostenlos am Vormittag zu unterrichten und erklärte, er könne Gitarre, Harfe und Flöte unterrichten. Anyas Augen weiteten sich und sie erwiderte:" Ich weiß nicht... Hier ins Minas Tirith ist es normalerweise nur dem Adel vergönnt, ein Instrument zu lernen. Wir einfachen Leute können uns das gar nicht leisten. Da sind die Stunden, dann das Instrument an sich und dann muss das ja noch gepflegt werden.." Sie wurde nun schon ein wenig rot bei dem Gedanken daran, sie als einfache Kellnerin würde ein Instrument erlernen.

Nachdem Anya gefragt hatte, ob er den Namen seines Vaters kannte, holte Byrion einen Brief aus seiner Tasche und legte ihn auf den Tisch. Zu erkennen waren zwei Buchstaben: N und B... Was konnte das bedeuten? Waren es die Namen seiner Eltern? Dann erklärte er, dass seine Eltern den Brief geschrieben hatten, bevor sie ihn verlassen hatten und er sagte, er habe den Brief nie geöffnet. Anya nickte betreten. Sicher hatte Byrion Angst vor dem Inhalt des Briefes und sie legte tröstend eine Hand auf seinen Arm und meinte:" Ich weiß, dass Ihr wahrscheinlich Angst vor dem Inhalt habt... Aber Ihr könnt Euch die wildesten Geschichten über den Inhalt ausdenken und die schönsten, aber auch schlimmsten Gedanken dazu haben.. Ihr werdet nie wissen, ob sie wahr sind, wenn Ihr ihn nie öffnet." Sie machte eine kurze Pause und er meinte, er wollte sie nie finden, weil sie sich auch nicht die Mühe gemacht hatten. Also fragte Anya dann:" Was, wenn sie geschrieben haben, dass sie noch leben und dass Ihr sie finden sollst, wenn Ihr den Brief gelesen habt? Wenn sie alles erklären können und das alles nur zu Eurem Besten getan haben? Vielleicht waren sie auf der Flucht und wollten ein Baby vor diesem Leben schützen..."

Dann sprachen sie von Minas Tirith und er meinte, in einer Woche würde es sicher gehen mit der Orientierung. Anya meinte freundlich: "Falls Ihr irgendetwas braucht könnt Ihr gerne zu uns kommen, auch wenn Ihr bereits ein eigenes Heim gefunden habt. Wenn Ihr wollt, kann ich Euch eine Karte von Minas Tirith besorgen.. Und vielleicht eine Zeitung? Dort müsstet Ihr am ehesten eine Wohnung, oder einen Laden finden." Sie schenkte ihm ein weiteres aufmunterndes Lächeln. Sie bewunderte ihn wirklich dafür, dass er sein Glück in einer wildfremden Stadt und ganz alleine ohne Verwandte oder Freunde versuchen wollte.

Nachdem sie ihm ihre Geschichte erzählt hatte, meinte er, die Menschheit sei tief gefallen. Außerdem fragte er, ob sie alleine nach Rohan reisen wollte und Anya schenkte ihm einen unsicheren Blick, als sie antwortete: " Um ehrlich zu sein weiß ich das alles noch gar nicht.. Ich habe das Geld noch nicht so lange zusammen und habe mir noch keine weiteren Gedanken gemacht.. Ich dachte mir, dass ich sicher einen Bauer finde, der mich auf seinem Wagen mitnimmt, oder Reisende, die ein Pferd frei haben... Ich muss ja nicht die ganze Strecke auf einmal mit Jemandem reisen, sondern vielleicht immer nur ein Stück..." Sie grübelte ein wenig. "Vielleicht ist das doch ein wenig gutgläubig und naiv von mir, schließlich bin ich schon einmal fast den Banditen zum Opfer gefallen, aber das ist meine einzige Chance, meine Familie wiederzusehen..."
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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   Mo Jun 22, 2015 6:26 pm

Anya meinte, dass es in Minas Tirith nicht üblich wäre, dass das Fußvolk Instrumente spielte und das sich einfache Leute die Anschaffung, Pflege und Unterricht der nötig wäre gar nicht leisten könnten. Er merkte, dass obwohl es ihr gefallen würde, sie bestimmte Sorgen darüber hatte. Byrion war amüsiert. "Es ist nicht schwer eins zu erlernen. In Ithilien spielten wir in der Schule Flöte. Außerdem kann ich dir billig eines besorgen und die Pflege ist eigentlich das geringste Problem, je nachdem was du spielst.", sagte er faktisch und lächelte dann kurz. Ihm war Anya symphatisch.

Nachdem er ihr von seinen Eltern erzählt hatte nickte sie und er spürte die Betretenheit der Situation. Anschließend legte sie ihm die Hand auf den Arm und Byrion war sich nicht ganz sicher wie er mit der Situation umgehen sollte. Körperlicher Kontakt war immer etwas gewesen, mit dem er nicht wirklich hatte umgehen könne, aber er sah in ihre Augen. Sie redete ihm gut zu und fragte ihn was wäre, wenn sie ihm geschrieben hätten, dass er sie suchen sollte. Natürlich war ihm dieser Gedanke auch schon gekommen. Betreten sah er wieder weg und er brauchte ein bisschen Zeit bis er sich dazu überredete folgende Worte zu sagen: "Und was wenn ich ihnen nicht genug bin?" Er hatte nur mit Nera darüber gesprochen und sie war jetzt fort. Seine Stimme war toternst und sein Blick wich bewusst dem von Anya aus, bevor er sich dazu entschloss wieder aufzusehen.

Anya meinte sie könnte ihm eine Karte und eine Zeitung besorgen und er lächelte. "Das wäre wirklich sehr nett. Ich habe momentan echt noch keine Übersicht hier. Eine Zeitung wäre wirklich großartig!", sagte er und nickte energisch. Das würde alles wesentlich leichter machen. Auch die Jobsuche, falls er sich denn nebenbei noch einen suchen sollte. Jenachdem wie lange er ohne Heim und Zunft war würde er nämlich täglich Geld verlieren und viel hatte er nicht dabei. Nur das was er berechnet hatte was reichen würde und das waren seine gesamten Ersparnisse, sowie viele von denen seiner Familie. Wenn das schief gehen sollte wäre sein Leben im Eimer...

Auf seine Frage ob sie alleine reisen würde antwortete sie, dass sie unsicher, dass sie es noch nicht wüsste und dass sie sich nicht wirklich Gedanken gemacht hatte, da sie noch nicht lange über das nötige Geld verfügte. Sie nannte ihm ein paar Möglichkeiten und er sah sie skeptisch an, doch sie schien ihre eigene Naivität selbst zu bemerken. Sie meinte es wäre ihre einzige Chance ihre Familie wiederzusehen und es schmerzte Byrion dass ihr dieser Wunsch nicht erfüllt werden sollen würde, nur wegen der Tatsache, dass sie keinen Reisegefährten finden konnte. Er atmete tief durch, bevor er sagte: "Ich könnte Euch begleiten." Er sah sie ernst an. "Ich meine es ernst, wenn ihr so Eure Familie wieder sehen könntet und das sicher, denn mit mir ist es wahrlich sicherer als mit einem Bauern, der Euch einen Platz auf einem Wagen freimacht. In Ithilien wurde ich zum Soldaten ausgebildet und ich bin Reise erfahren. Außerdem verlange ich kein Geld von Euch dafür."

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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   Di Jun 23, 2015 12:28 am

Anya lächelte, als Byrion versuchte, sie davon zu überzeugen, doch ein Instrument zu lernen. Sie war sich nicht sicher.. Sie hatte als sie kleiner war davon geträumt, Geige zu spielen, aber anscheinend bot er das gar nicht an. Außerdem war sie in der Zwischenzeit ein wenig erwachsener geworden und wusste jetzt, wo ihr Platz war. So wie sie keine Kronen tragen durfte, weil es dem Adel vorbehalten war, durfte sie eigentlich auch kein Instrument spielen. Natürlich gab es kein Gesetz dafür, aber auch nur deshalb, weil etwas derartiges normalerweise nicht vorkam. Schließlich fand man den Adel genauso wenig auf Feldern, oder in heruntergekommenen Tavernen. Er meinte, in Ithilien lernten die Kinder in der Schule das Flötespielen. Beschwichtigend hob Anya die Hände. "Gut, gut... Ich werde darüber nachdenken... Vielleicht wenn ich von meiner Reise wieder hier bin..."

Als es um seine Eltern ging fragte er was war, wenn er seinen Eltern nicht genügen würde und Anya hob fragend eine Augenbraue. "Wie meint Ihr das? Meint Ihr, sie sollten noch ein anderes Kind haben? Wieso sollten sie Euch dann verlassen haben?" Sie machte eine kurze nachdenkliche Pause, ehe sie weitersprach. "All das werdet Ihr erst erfahren, wenn Ihr den Brief lest. Vielleicht ist jetzt ein angebrachter Zeitpunkt.. Ihr wollt hier ein neues Leben beginnen und es scheint, als wolltet Ihr Eure Vergangenheit hinter Euch lassen. Dafür müsst Ihr doch damit abschließen.. Und da gehört der Brief dazu." Sie legte ihm aufmunternd eine Hand auf die Schulter.

Als er dem Kartenmaterial und der Zeitung zustimmte, grinste Anya und erwiderte:" Wenn Ihr morgen zum Frühstück nach unten kommt, wird alles für Euch bereitliegen." Es war aufregend, Byrion zu helfen. Sie sah ihn schon lange nicht mehr als normalen Gast, sondern vielmehr als Freund an. er würde schließlich bald hier in Minas Tirith - vielleicht sogar ganz in der Nähe - wohnen. Sie hoffte wirklich, dass es Byrion wie ihr ging und dass er in ihr ebenfalls eine potentielle Freundin sah. Anya hatte nur wenig Freunde in Minas Tirith, denn sie war hier nicht zur Schule gegangen. Alles was sie konnte hatten ihre Pflegeeltern ihr beigebracht.

Als sie von der Reise sprach, bot Byrion an, mit ihr zu kommen und Anya stockte. "Aber... Ihr wollt Euch hier ein neues Leben aufbauen.. Was wollt Ihr in Rohan? Dort gibt es sicher nichts, was Euch interessiert.." Er meinte, es sei sicherer mit ihm zu reisen, als mit irgendeinem Bauern und Anya biss sich auf die Lippe: "Ich kenne Euch doch auch noch gar nicht... Ich weiß nicht.." Sie fragte sich wirklich, wieso Byrion das vorhatte. Vielleicht war er gefährlich.. Vielleicht war er gar kein Instrumentenbauer.. Wer wusste das schon? Wenn sie mit ihm reisen würde, müsste sie ihn vorher erst einmal richtig kennen lernen..
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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   Di Jul 28, 2015 7:15 pm

Als Anya meinte sie würde darüber nachdenken ein Instrument zu lernen sobald sie von ihrer Reise zurück käme grinste Byrion erfreut. Er fand es komisch wenn Leute kein Instrument spielen konnten. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass er damit sein Geld verdiente und auf diese Weise viel mehr mit anderen Musikern zu tun hatte als normale Menschen. Er träumte davon einestages vor einem König spielen zu können, das wäre sowas von toll. Er hatte sich bei Fürst Faramir beworben gehabt, doch hatte er da nur die Antwort bekommen, dass der Fürst keine Musiker beschäftige und wenn nur zu speziellen Anlässen. Das war keine schöne Erinnerung, aber naja, es war nicht zu ändern. Schade eigentlich.

Anya schien nicht zu verstehen warum Byrion dachte, dass seine Eltern mit ihm vielleicht nicht zufrieden seien würde. "Ich weiß... ich weiß, dass ich ihn lesen sollte. Das sollte ich wirklich, aber schau mich an. Ich bin ein wandernder Musiker und zu weich um ein Soldat zu sein.", sagte er und seufzte. "Wärst du mit so einem Sohn zufrieden?", fragte Byrion und sah Anya fragend an.

Anya sagte ihm, dass sie alles bereit legen würde für ihn und er lächelte dankbar. "Vielen, vielen Dank,  Anya! Du bist die beste!", sagte er begeistert. Es war wirklich toll, dass sie das alles für ihn tat. Er fragte sich, ob sie so etwas für alle Kunden tat oder ob sie ihn vielleicht befreunden wollte. Ihm würde das aufjedenfall zusagen, denn sie war total nett und schien auch jemand zu sein mit dem man viel Lachen konnte und genau das war es, was Byrion an Freuden schätzte, auch wenn es nicht das einzigste war.

Während sie von der Reise von Anya sprachen schien sie ziemlich nervös zu sein und Byrion grinste amüsiert. "Ich war noch nie in Rohan und jeder Ort an neue, interessante Dinge. Eigentlich würde es mir nichts ausmachen. Hier gibt es noch nichts was mich bindet und ich kann mein Geld überall verdienen, aber es ist nur ein Angebot.", erklärte Byrion dann. "Aber natürlich dürft Ihr Euch das selbst überlegen, Anya. Ich bin immer hin fremd und könnte Euch entführen und an Menschenhändler verkaufen.", sagte er gespielt ernst und lachte dann kurz.

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BeitragThema: Re: "Zum Weißen Baum"   Di Jul 28, 2015 9:52 pm

Byrion machte sich selbst kleiner als er war und das war der Grund, weshalb er den Brief nicht lesen wollte. Er hatte Angst, dass seine Eltern nicht mochten, was er war. Anya legte ihm eine Hand auf die Schulter und bewegte sie langsam. "Erst einmal glaube ich, dass du viel mehr kannst, als du denkst... Und dann werden deine Eltern in diesem Brief nicht geschrieben haben, welchen Beruf du einmal haben musst, damit sie dich mögen." Sie machte eine kurze Pause, in der sie nachdachte und dann einen Entschluss fasste: "Ich werde mit dir reisen, wenn du diesen Brief liest. Es wird für uns Beide ein großer Schritt auf der Suche nach unserer Familie sein und wir müssen Beide gleichsam mutig sein. Also.. Was sagst du?" Das war ein guter Deal. Durch den Brief würde sie mehr über ihn erfahren und konnte ihm so vielleicht mehr vertrauen.

Als sie meinte, sie würde Beides für ihn bereitlegen, meinte er, sie sei die Beste und Anya grinste: "Klar bin ich das." Dann sah sie sich in der Taverne um und merkte, dass die meisten Gäste bereits gegangen waren. "Wir machen hier unten bald Schluss... Wollt Ihr noch etwas essen, oder trinken?" Wenn, dann musste er jetzt bestellen, bevor die Küche zumachte. Sie sah zu ihren Pflegeeltern und lächelte sie kurz an, ehe sie sich wieder Byrion zuwandte. "Ansonsten kann ich dir dein Zimmer zeigen.."

Er meinte, er würde sie gerne begleiten, weil er sein Geld ohnehin überall verdienen konnte, hängte aber an, dass sie sich das selbst aussuchen konnte. Der Deal mit dem Brief klang gut für sie und so würde sie mit ihm reisen, wenn er auch einen Sprung ins kalte Wasser wagte.
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