Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Stallungen

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Thilia
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BeitragThema: Re: Stallungen   Fr Jul 05, 2013 9:05 pm

Thilia starrte Ele einen Moment stumm an, bevor sie den Blick zu Boden senkte und die Lippen zusammenpresste, um zu verbergen, dass ihre Lippen zitterten.
Nur mühsam riss sie sich zusammen, sie hatte genug geweint. In all den Jahren hatte sie nicht so geweint, nicht um Glorfindel, nicht um ihren Vater, nicht um ihre Mutter...um niemanden.
Tränen waren ein Zeichen von Schwäche. Schwach. Schwach. Schwach.
Die kleine gemeine Stimme zischte ihr ins Ohr und Thilia ballte die Hände zu Fäusten unter dem durchnässten Stoff ihres Umhangs.
Langsam sah sie wieder zu Ele hoch.
"Ich könnte sie nicht von ihrem Vater reißen. Wir trauern zwar, doch sie hat die vielleicht wichtigste Person ihres Lebens soeben getroffen. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie ihren Vater gesehen und sitzt vielleicht eben neben ihm. Ich könnte das nicht...."
Obwohl sie es so wollte. Aber sie wollte nicht so egoistisch sein..

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BeitragThema: Re: Stallungen   Fr Jul 05, 2013 9:34 pm

"ich weiß wie es in deine Gedanken aussieht und vielleicht sogar ein Teil deines Herzen und es ist keine Schwächen zu weinen es ist ein natürlicher Prozess der Trauer bei der Verlust eines geliebten Wesen Und Tränen sind nur ein Zeichen das man diese Person wirklich geliebt hat von Herzen"  damit liegt es die eine Hand auf die Schulter ihre Freundin und lächelte ihr ermuntern zu "Wenn du möchtest nehme ich dich mit in meine Heimat und du  kannst dein Glück versuchen.dort wirst du auch dein Vater wiedersehen da ich weiß das es dir sehr nahe geht was damals passierte doch das ist eine andere Geschichte die wir hier nicht unbedingt offen bereden müssen.und eines kann ich dir sagen Glorfindel ist bereits wieder auf den Weg der vollständigen Genesung da Yara  ihn gegen den Willen der Meinigen in dieser Welt zurück behalten und gesunden lies , und für diese tat wurde sie  von ihrem eigentlichen Herrn mit Verbannung belegt doch sie wusste wie viel er dir bedeutet, vielleicht tröstet  dich ja  dass  ein wenig doch auch der Prinz von Gondolin scheint ein Auge auf dich geworfen zu haben und dass die Königin eines neuen Reiches wird fernab unserer Gesetze wenn du dies wünscht. Ich konnte es in seinen Gedanken sehen und er ließ über mich nach dir Fragen. deswegen wähle dein Schicksal mit bedacht du könntest großes Erreichen und ein neuer Weg und vielleicht ein neues Volk liegen vor dir.... "

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BeitragThema: Re: Stallungen   Fr Jul 05, 2013 9:45 pm

Thilia schenkte Ele ein kleines Lächeln, ein kleines zwar, aber eins voller Dankbarkeit.
Sie hatte schon so lange nicht mehr gelächelt. Das letzte Mal schien eine Ewigkeit her zu sein.
Aber bei all dem, was geschehen war. 
Die Nachricht von Glorfindel nahm sie mit einem leichten Nicken entgegen, auch wenn sie am liebsten vor Erleichterung zusammengesackt wäre, sie hatte nicht nach ihm sehen können und einen Moment lang schämte sie sich. 
Auch wegen Yára. Man hatte sie verbannt. Und sie hatte das für Thilia getan, nachdem sie so gemein zu ihr gewesen war. Das schlechte Gewissen schnürte ihr die Kehle zu und Eles folgende Worte machten es nicht eben besser.
"Ich kann das nicht.", murmelte sie und betrachtete die Brandnarben an ihren Armen.
Das verbrannte Fleisch, teils wieder neu entzündet wegen dem Angriff auf Goldor.
"Ich kann keinen Bund mit irgendjemandem eingehen. Ich kann nicht."
Sie sah Ele flehend an. "Ich habe vier Zeitalter niemanden gebraucht. Niemanden gewollt. Und ich will auch jetzt niemanden näher an mich heranlassen als die, mit denen ich durch tiefste Freundschaft verbunden bin."

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BeitragThema: Re: Stallungen   Fr Jul 05, 2013 9:59 pm

 "das verstehe ich sehr gut  vielleicht währe es sogar gut wenn du es  Carnesîr auch so sagst  so  ersparst du ihm sehr viel schmerz und dir vielleicht auch und wegen Yara mache dir keine Sorgen sie hat ihr Schicksal selbst gewählt genau wie du das deine einst wählen muss welchen Weg du weitergehen möchtest. " sie sah die Brandnarben an Thilias  Arm und sprach dann zu ihr "lass mich dir helfen meine Heilkräfte sind zwar nicht gerade die besten und meine verlorene Schwester könnte dir da mit Sicherheit bessere helfen wie ich doch vermag ich kleinere Wunden ebenso gut zu heilen wie sie es tat. " damit legte sie einer Hand auf das verbrannte Fleisch und ließ die frischen Wunden verschwinden doch konnte sie nicht verhindern das sich erneut Narben bilden würden. Bevor sie mit ihren Ausführungen fortfuhr


und wenn du wirklich mit nach Aman möchtest kannst du mich jederzeit auf suchen dies sei dir freigestellt.doch wisse bist du einmal dort ist es schwer dich nach Mittelerde zurückzubringen doch ich kenne einige wenige die schon lange nicht mehr benutzt werden die trotz der Wandlung der Welt noch immer hier in diese führen. Außerhalb des offiziellen  geraden Weges mit dem Schiff in den Westen" 

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BeitragThema: Re: Stallungen   Fr Jul 05, 2013 10:04 pm

Thilia nickte langsam und spürte, wie ein flaues Gefühl ihr im Magen brodelte.
Ein Gefühl, dass sie schon lange nicht mehr so intensiv gespürt hatte. Angst.
Sie hatte Angst, es Aranel so zu sagen, ihn so zu verletzen.
Aber sie war sich auch sicher, dass sie nie glücklich sein würde, wenn sie sich an einen Mann band.
Sie war dafür einfach nicht gemacht. Nie gemacht gewesen. Und auch nicht dazu bestimmt.
Sie war eine Kriegerin Gondolins, jemand, der keine Rücksicht auf Verluste nehmen konnte, der keine Familie haben durfte, die möglicherweise in Gefahr gebracht werden würde.
Vielleicht sollte sie wieder so anfangen, wie im 2. Zeitalter als sie Söldnerin gewesen war.
Kalt und abweisend sein um nicht später um Verluste trauern zu müssen.
Kurz sah sie auf ihre Arme, die Narben, die auch nicht von der Valarkraft entfernt werden konnten und schnürte dann kurzerhand ihre Armschoner drüber.
"Ich werde darüber nachdenken.", sagte sie dann knapp und schlang den Umhang enger um sich.
Sie wollte Mittelerde um keinen Preis der Welt für immer verlassen, sie würde zurückkehren. Sie musste.

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BeitragThema: Re: Stallungen   Fr Jul 05, 2013 10:17 pm

 "wenn es dir denn wirklich so unangenehm ist kann auch ich ihm  die Botschaft überbringen sobald haldir und ich  wieder in Lorien  sein werden ,sehe als kleinen Freundschaftsdienst" sie lächelte ihr zu als würde die Beerdigung ihrer Nichte beginnen und Haldir war schon die ganze Zeit sehr still  gewesen er schien sie in Trauer zu sein sie ging nachdem sie ihre Waffenschwester einigermaßen getröstet hatte zu ihrem Gemahl und legte diesem so weit sie konnte die Arme um die Schulter um bei ihm zu sein vielleicht vermochte sie ihn ja ein wenig zu trösten...

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BeitragThema: Re: Stallungen   Fr Jul 05, 2013 10:21 pm

Ehe sie es verhindern konnte, hatte Thilia heftig zu nicken angefangen. Einmal in ihrem Leben war sie feige. Wenn es um Gefühle ging, lief sie davon. Erbärmlich...
Sie steckte die Hände in ihre Tasche und stieß gegen die Briefe von Thori.
Langsam zog sie sie aus der Tasche und hielt sie unter dem Umhang umklammert, um sie vor dem Regen zu schützen.
"Die sind für euch.", sagte sie tonlos und hielt je einen Ele und auch Haldir hin.
"Von Thori."

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BeitragThema: Re: Stallungen   Fr Jul 05, 2013 10:35 pm

In Elens Brief würde sie folgendes lesen:


Jemand sagte mir einmal, dass ich wählen muss, was ich gewinne oder verliere. Du kannst nicht alles haben, wenn ich keine Risiken eingehe. Könnte ich den Schmerz fühlen?  Ich liebe vergebens die Liebe lässt mich nicht los ich könnte an der Seite stehen und sehen, wie dieses Leben an mir vorbeifliegt und ich mich unglücklich macht, aber sicher.
Und wenn es mich so verletzt, und wenn ich so zusammenbreche, und wenn mich diese Welt von ihrem Rand wirft, wenn meine Füße den Halt verlieren. Ich will meinen Platz finden, ich will hören, dass sich mein Klang nicht um den zukünftigen Schmerz vor mir kümmert, weil ich nur versuche, glücklich zu sein, ja ich will nur glücklich sein.
Es dicht festzuhalten, kann es nicht gehen lassen, ich versuche nur meine Rolle zu spielen. ich verschwinde langsam, alle diese Tage fühlen sich gleich an. Nur verschiedene Gesichter, verschiedene Namen bitte hol mich hier raus! Ich kann an der Seite stehen und zusehen, wie mein Leben an mir vorbei fliegt, an mir vorbei fliegt.
Es dicht festzuhalten, kann es nicht gehen lassen, ich versuche nur meine Rolle zu spielen. ich verschwinde langsam, alle diese Tage fühlen sich gleich an. Nur verschiedene Gesichter, verschiedene Namen bitte hol mich hier raus! Ich kann an der Seite stehen und zusehen, wie mein Leben an mir vorbei fliegt, an mir vorbei fliegt.
Liebste Elen,
ich weiß nicht was ich dir sagen soll, du wusstest immer alles. Du wusstest wenn ich litt, wenn ich mich freute und wenn ich mich einfach nur dreckig fühlte. Ich will dir nur eins sagen: Danke. Ich danke dir für alles was du getan hast.
Ich liebe dich, Tante.
Hör zu, dem Lied in meinem Herzen
Eine Melodie, die ich angefangen habe, aber nicht vervollständigen kann
Hör zu, dem Lied von tief drinnen
Es beginnt nur um Erlösung zu finden
Oh, die Zeit ist gekommen
Das meine Träume erhört werden
Sie werden nicht zur Seite gedrückt und verdreht
In deine eigenen, alles nur, weil du nicht zuhören willst.

Hör zu, ich bin allein und gehe über die Kreuzung,
Ich bin nicht daheim in meinem eigenen Zuhause
Und ich habe immer wieder versucht zu sagen, was in meinem Kopf ist
Du solltest es wissen
Oh, jetzt glaube ich dir nicht
Du weißt nicht, was ich fühle
Ich bin mehr als das, was du aus mir gemacht hast
Ich bin der Stimme gefolgt die du mir gabst
Aber jetzt muss ich meine eigene finden
Du hättest zuhören sollen

Hier drinnen ist jemand
Jemand, von dem ich dachte, das er vor langem gestorben sei
Oh, ich schreie es aus
Und meine Träume werden gehört
Sie werden nicht zur Seite gedrückt und geschürzt
In deine eigenen, alles nur, weil du nicht zuhören willst

Hör zu, ich bin allein und gehe über die Straße
Ich bin nicht daheim in meinem eigenen Zuhause
Und ich habe immer wieder versucht zu sagen, was in meinem Kopf ist
Du solltest es wissen
Oh, jetzt glaube ich dir nicht
Du weißt nicht, was ich fühle
Ich bin mehr als das, was du aus mir gemacht hast
Ich bin der Stimme gefolgt die du mir gabst
Aber jetzt muss ich meine eigene finden
Du hättest zuhören sollen

Ich weiß nicht, wo ich hingehöre
Aber ich werde weitermachen
Wenn du es nicht tust, wenn du es nicht willst
Hör zu
Dem Lied in meinem Herzen
Eine Melodie, die ich angefangen habe werde ich vervollständigen
Oh, jetzt glaube ich dir nicht
Du weißt nicht, was ich fühle
Ich bin mehr als das, was du aus mir gemacht hast
Ich fand die Stimme bei der du denkst du hättest sie mir gegeben
Aber jetzt muss ich meine eigene finden
Meine eigene
 
Danke… für alles Nieliqui.
(Ihr Bild:)


Haldir ergriff den Brief und glitt mit der Hand hinüber. Er zögerte. Nyla hatte ihn geschrieben... vielleicht sollte er noch warten mit dem lesen seines Briefes. Schließlich hatte sie den Brief ihrer Mutter auch erst später bekommen. Er ließ den Brief in seine Tasche gleiten und sah dann zu Elen.

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BeitragThema: Re: Stallungen   Sa Jul 20, 2013 3:42 pm

Nieliqui las den Brief  und es tat  ihr weh was sie darin las, es war so als könnte sie ihre verstorbene Nichte noch einmal in die Seele schauen, doch besonders traurig machte sie es nie welches ihre Nichte beigelegt hatte. Denn es erinnerte sie schmerzlich an die Zeit des ersten Zeitalters als bei der Bäume noch blühlten selbst noch sehr jung gewesen war. Sie hatte oft unter diesen Bäumen mit Finwes Enkelkinder gespielt.als diese selbst noch Kinder waren. Doch später wuchsen sie schneller heran als Nieliqui. Und dann passierte das nach der Loskettung des Gefallenen.doch diese Gefühle behielt sie für sich sie wollte nicht dass ihre Waffenschwester oder ihr Gemahl etwas davon mitbekommen würden das auch sie Trauer trug . Immerhin war sie diejenige die in solchen Zeiten meisten anderen Mut und Hoffnung spendet. doch ob es ihr gelingen würde seit der Verbindung mit ihrem Gemahl ihre Gefühlsregungen vor ihm zu verbergen war fraglich zumal sie auch seinen Schmerz spürte. Dies es sie noch einmal schwieriger machte nicht selbst zu trauern. Doch man merkte es das eine sanfte Winterkälte durch den Stall zog sich leichter Raureif auch die Stalltüren und die Boxen der Pferde legte obwohl draußen warmes Wetter herrsche wenn auch regnerischsich dieser Regen noch einmal leicht zu verstärken schien. So als würde der Himmel selbst ausdrücken was Nieliqui empfand. Denn Starkschauerregen  ging vom Himmel hernieder und klopfte mit großen Tropfen auf das Dach der Stallungen.

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BeitragThema: Re: Stallungen   So Jul 21, 2013 5:27 pm

Thilia hatte sich abgewandt und schaute auf die Stadt Thal herunter, versuchte mit aller Kraft nicht an ihren eigenen Brief zu denken und daran, dass sie Thori nie wieder sehen würde.
Der Regen hatte ihren dunklen Umhang mit Wasser getränkt, wahrscheinlich weinte der Himmel selber Tränen. Thilia hob ihre Hand und wischte sich das Wasser aus dem Gesicht obwohl es die perfekte Tarnung gewesen wäre, mit der niemand ihre Tränen gesehen hätte.
Sie atmete kurz durch und stieg dann kommentarlos zum Tor zurück.
Sie wollte die Idylle von Ele und Haldir, die in dieser schweren Zeit einander hatten nicht stören, gerade deshalb, weil sie niemanden wollte, der ihr ihre Last abnahm. Es war nur ein Sack mehr, den sie auf ihren Schultern trug, ein Päckchen mehr, das auf ihr ruhte.
Aber das Gefühl kannte Thilia schon ihr ganzes Leben. Also fand sie sich still damit ab.

>>Königshalle

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BeitragThema: Re: Stallungen   Mo Jul 22, 2013 5:55 pm

Haldir hatte einen kurzen Blick auf Elens Brief geworfen und seufzte kaum hörbar. Er legte Elen die Hand auf die Schulter und blickte ihr tief und aufmunternd in die Augen ehe er den Stall verließ. Dabei ließ er seine Hand langsam von ihrer Schulter gleiten. Er machte die Stalltüren auf und sah zum Himmel. Es regnete immer noch in Strömen, Nyla hätte sich über dieses Wetter sicherlich gefreut, doch ihn machte das traurig. Er hielt die Tür geöffnet und sah zu Elen. Sie tat ihm leid, aber er merkte das sie nicht bemitleidet werden also tat er dies auch nicht. "Komm, Ithildim" (Sternenlicht), sagte er leise.

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BeitragThema: Re: Stallungen   Mo Jul 22, 2013 6:20 pm

ein wahrer Platzregen ging draußen hernieder als Haldir die Stahltüre öffnete ,und dicke Tropfen klatschten auf dem Boden fast so als wollte der Regen den ganzen Berg unter sich begraben.doch sagte sie nichts sondern ließ das Wetter für sich sprechen was sie tief in ihrem Inneren verborgen fühlte. Das ihr Gemahl sie angeschaut hatte tat ihr gut und ließ sie wieder ein wenig Hoffnung schöpfen das Inneren doch nicht ganz zerbrochen war und ein leichtes kaum merkliches Lächeln entfloh ihre Mimik und sie folgt ihm. hier in den landen der sterblichen zu wohnen war doch schwerer als gedacht auch wenn sie es eigentlich besser wissen sollte so litt  sie doch sehr mit den Geschöpfen die sie umgaben mit wenn diese Trauer trugen.

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BeitragThema: Re: Stallungen   Mo Jul 22, 2013 6:31 pm

Als Elen aus der Tür treten wollte hielt Haldir sie zurück. Beide standen sie nun halb draußen und halb drinnen. Der Regen ging weiter nieder und Haldir merkte das dass nicht nur eine Stimmung war, sondern das auch Elen daran Schuld war. Er hatte seine Hand um ihr Handgelenk geschlossen und blickte ihr tief in die Augen. "Ithildim, hör mir zu. Ich liebe dich, und wir müssen hier versuchen Fassung zu bewahren, es geht um Nyla, sie hat ein ehrenvolles Begräbnis bedient, keins bei dem du aus Trauer ihren Berg unter Wasser setzt. Ich verstehe dich, besser als du denkst, aber sie ist weg.  Und sie wird nicht mehr zurückkommen.", sagte Haldir und wurde gegen Ende leiser. "Du... Du hast die Chance sie wieder zu sehen, du allein.", sprach er schwer und blickte ihr sanft in die Augen. Elen sollte Nyla wieder sehen, damit sie sich selbst helfen konnte, aber Haldir wollte sie nicht wieder sehen.

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BeitragThema: Re: Stallungen   Mo Jul 22, 2013 6:48 pm

sie wusste dass er Recht hatte und das jetzt nicht hier die Fassung verlieren durfte. "ich traue ja nicht nur um sie sondern das Bild welches sie mir beigelegt hatte hat viele Erinnerungen denen ich am liebsten ausgewichen wäre wachgerufen und manche Erinnerungen und Erlebnis auf die nicht gerade stolz bin.auch was in letzter Zeit passierte, ich weiß ich als eine des Volkes der Ainur sollte Hoffnung und Kraft spenden doch gehen mir Begebenheiten der letzten Tage sehr zu Herzen, ich trauere um jeden einzelnen Atani oder Eldar der bei dem Angriff auf Bruchtal sein Leben ließ und um die Zerstörung diesen schönen Ortes. Da sich wieder einmal zeigte die Geschöpfe  Erus oft noch wie Kinder im Geiste sich prügeln müssen oder sich selbst auslöschen.oder die schönen Orte die jahrhundertelang gehegt und gepflegt worden einfach so unnötig und mutwillig zerstört werden. Doch ich werde versuchen meinen Gefühlen nicht zu freien Lauf zu lassen und die tief in mir zu verbergen auf dass nicht noch eine Katastrophe geschieht. " sprach sie sanft zu ihm und lehnte sich ein ihn es war gut das er da war denn er gab ihr Halt auch wenn er selbst vor größter Trauer um seine Nichte geplagt war und Nieliqui des fühlte was die ganze Sache natürlich noch verschlimmert sie wollte ihn wieder glücklich sehen  denn erst dann könnte auch sie wieder glücklich sein.

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BeitragThema: Re: Stallungen   Mo Jul 22, 2013 7:08 pm

"Nein, das verlange ich auch nicht von dir. Trauere. Aber versuche deine Macht unter Kontrolle zu behalten, ich weiß, ich kann mir nicht vorstellen wie schwer das für dich ist, aber du musst es versuchen.", sagte Haldir und legte dann die Arme um sie. Er zog sie an sich und schloss die Augen. Einige Momente lang blieb er still so das nur das rytmische Tropfen des Regens zu hören war. "Dass es vorkommt das Kämpfe untereinander enstehen ist leider so, und das wundervolle Orte wie Imladris darunter fallen müssen ist leider ebenfalls so, aber was sollen wir tun? Wir können nicht jeder lebenden Person die Weisheit geben um solchen Dingen ein Ende zu geben. Hör mir zu, irgendwann wird eine friedliche Zeit kommen, irgendwann und dann werden wir beide glücklichsein. Das verspreche ich dir.", flüsterte er leise während er ihr über den Hinterkopf strich.

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