Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Thoris Depri Ideen

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Thorinarada
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BeitragThema: Thoris Depri Ideen   So Jul 14, 2013 1:29 am

Eine Begegnung in Bruchtal.

 Ahnungslos ging Aragorn durch die dunklen Straßen. Ahnungslos dass seine Nyla hier saß und sich selbst Schmerz zufügte. Doch dann sah er eine Gestalt die in einer Ecke saß und keinen Ton von sich gab. „Wer bist du?“ fragte er und ging einige Schritte auf den Frauenkörper zu. „Nichts.“, klang die kalte und abwesende Stimme von Nyla aus dem Schatten. „Warum nichts?“ fragte Aragorn und sah besorgt zu ihr hinab, er war noch einige Schritte von ihr entfernt. „Weil ich nichts bin.“, kam die leise Antwort. „Aber du bist hier.“ „Ja.“ „Warum?“ Jetzt sah Nyla auf und in ihren Augen standen Tränen, schon lange hatte er seine Beste Freundin nicht mehr weinen gesehen. „Weil ich dachte, hier wäre ich alleine.“, sagte sie und Aragorn konnte den Blick nicht von ihren traurigen grauen Augen abwenden. „Willst du alleine sein?“, fragte er leise und blieb dann stehen. „Ja.“, sagte sie und nun konnte Aragorn sie genau sehen. Sie hielt einen Dolch in der Hand an dem Blut klebte, wie an ihrem linken Arm. „Du blutest.“, und die Antwort überraschte Aragorn. „Ich weiß.“, wieso saß sie hier wenn sie doch einfach in die Heilenden Häuser kommen konnte? „Wer hat das getan?“ „Ich.“ Aragorn war geschockt. Sie hatte sich selbst Verletzungen zugefügt? Er konnte sich das nicht erklären, er konnte sich ihre zerstörte Seele und ihr verletztes Herz nicht erklären, er wusste nicht was so ein verhalten bewirken könnte. „Warum?“ fragte er und kniete sich neben seine langjährige Freundin. „Weil ich sonst nicht glaube dass ich lebe.“, sagte sie und sah zu Boden. Eine Träne lief ihre blasse Wange hinab. „Willst du leben?“, fragte Aragorn und hoffte dass sie Ja sagte, er hoffte dass sie sich nicht das  Leben nehmen wollte. „Ich weiß es nicht.“. Aragorn wusste nicht was er sagen wollte. Er war überfordert, sie konnte doch nicht ernsthaft meinen sie wollte nicht mehr Leben. „Wärst du lieber tot?“ „Vielleicht.“ „Warum tust du dir das an?“ fragte er leise. „Damit ich Schmerzen habe.“ „Sind da noch mehr Schmerzen?“ „Ja.“ „Wo?“ „In mir.“ „Kannst du mir sagen woher die kommen?“ „Man hat mir wehgetan.“ „Wer?“ Nyla schwieg. Sie konnte ihm nichts sagen, sie vertraute ihm blind und würde für ihn sterben aber sie konnte ihm nicht sagen dass man sie Vergewaltigt hatte. Auch wenn sie wollte, auch wenn sie nichts anderes wollte als ihm die Wahrheit zu sagen. „Das kann ich nicht sagen.“ „Warum tust du dir dann noch mehr Schmerzen an?“ fragte der Dunédain und Nyla sah wieder direkt in seine blauen Augen. „Wenn die Klinge weh tut, tut die Seele weniger Weh.“, flüsterte sie und eine weitere Träne floss aus ihrem Auge. Er hatte sie noch nie so zerstört gesehen, noch nie so am Ende. Noch nie weinend. „Zeig mir deine Narben.“ „Nein.“ „Warum?“ „Es geht dich nichts an, es geht niemanden etwas an.“, sagte sie und rückte etwas von Aragorn weg. Er sah ihr nur hinterher. „Wie soll ich dir helfen?“ „Mir kann keiner helfen.“ „Willst du denn nicht, dass ich es versuche?“ „Nein.“ „Weshalb?“, wieder wartete Aragorn lange auf eine Antwort die ihm mit zitternder Stimme gegeben wurde. „Schaffst du es nicht, muss ich dafür büßen.“, sagte die schöne leise und stand dann auf. „Wohin gehst du?“ „Weg von dir.“ „Warum?“ „Du weißt zu viel.“ „Was tust du jetzt?“ „Leiden.“ „Wie?“ „Ich tue wozu du nie den Mut hättest.“ „Du wirst  dich wieder verletzten.“  , sagte er und hoffte das sie Nein sagte. „Ja.“ „Kommst du danach wieder?“, fragte er und stand auf. Er ging zu ihr und sah ihr tief in die Augen. „Ja.“ „Bringst du mir ein Messer mit?“ „Wofür?“, fragte sie und ihre Stimme war unsicher. „Ich will es auch versuchen. Leben oder sterben, erinnerst du dich?“ „NEIN!“ „Warum nicht?“ „Weil du es nicht verdient hast zu leiden.“  „Aber du?“ „Ja.“ „Warum?“ „Weil ich zu nichts zu gebrauchen bin, niemand wird mich mehr wollen.“ „Das stimmt nicht.“ „Doch. Ich gehe jetzt.“ „Aber du kommst wieder?“ „Ja“ „Und du redest wieder mit mir?“ „Ja.“ „Und danach gehst du wieder?“  „Ja.“ „Was mache ich wenn du nicht wieder kommst.“ Fragte er aber auf diese Frage gab sie ihm keine Antwort mehr. Sie ging einfach an ihm vorbei, steckte den Dolch im vorbei gehen in ihren Stiefel und flüsterte leise als er sie nicht mehr hören konnte. „Beten.“

Meine Sucht
Ich kann nicht aufhören,
ich muss einfach dran denken.
Wieso hört es nicht auf?
Wieso können diese Stimmen nicht schweigen?
"Tu es, es ist doch nicht schlimm. Es hilft!" schreit die eine und:
"Lass es... es bringt dir nichts." flüstert die andere.
Ich will auf die zweite hören, will aufhören, aber ich kann nicht.
Immer und immer wieder will ich es tun.
Jetzt will ich es tun.
Aber ich muss wiederstehen.
Mein Herz rast und ich bekomme kaum Luft.
Ich sitzte hier und weine,
Tränen die in letzter Zeit selten waren.
Ich dachte es wäre alles vorbei.
Aber jetzt wird es erst schlimm.
Ich muss wieder stehen.
Ich muss aufhören dran zu denken.
Ich darf die Klinge nicht wieder in die Hand nehmen.
Ich muss einen anderen Weg finden.
Aber es gibt keinen.
Es gibt keinen Weg für mich.
Nur den einen.
Ich muss es sehen, muss mein Blut sehen.
Muss sehen wie die Klinge auf meiner Haut liegt, muss den Schmerz spüren.
Ich brauche es.
Täglich denke ich daran.
Stündlich.
Aber jetzt ist es besonders schlimm.
Der Gedanken lässt mich nicht mehr los.
Ich bin am Ende.
Kann nicht mehr.
Wer wird mir helfen wenn alle mir den Rücken kehren?
Meine Freunde?
Die lästern hinter meinem Rücken über mich,
sie spielen mir vor wir wären gute Freunde.
Sie sagten ich solle aufhören über das Ritzen zu sprechen.
Meinen Eltern kann ich es nicht sagen,
sie würden mich in Therapie schicken.
Ich will in keine Therapie, ich weiß manche sagen es würde helfen.
Aber mich würde es nur noch mehr zerstören.
Nicht so zu sein wie die anderen es sind.
Nicht normal zu sein.
Nicht gut genug zu sein.
Nicht gut genug für diese Welt.

Schöne Sprüche die ich heute Abend endeckt habe:

Es tut weh
wie du mich behandeltst.
Es tut weh
wie du mit mir sprichst.
Es tut weh
wie du mit mir umgehst,
als wäre ich ein Gegenstand.
Aber ich bin kein Gegenstand!!!
Ich bin ein Mensch wie du!!!
Der einzige Unterschied zwischen und ist,
dass ich dich liebe
und du mich nicht!!!

Kennst du das Gefühl
wen du Schreien willst
doch es geht nicht?
Kennst du das Gefühl
wen du Weinen willst
doch es geht nicht?
Kennst du das Gefühl
wen du sterben willst
doch es geht nicht??

Wenn niemand dich versteht
Und du innerlich vergehst`
Willst dir Schmerzen zuführen
Um überhaupt etwas zu spüren
Unerklärlicher Hass dich zerfleischt
Dein tiefstes Inneres zerreißt
Denn niemand hört dir zu
Du kannst nicht kommen zur Ruh`
Tränen schnüren deine Kehle zu
Denn keiner weiß: wer bist du
Suchst Flucht in die Verschlossenheit
Wirst niemals werden davon befreit
Du gibst die Schuld der Liebe
Dem grausamen Tod der Liebe
Zwei wichtige Freunde verloren
Ab da war dein Leben verworren
Und war es auch nur das Leben von Tieren
So schmerzt es sehr dieses zu verlieren
Über drei Jahre ist es schon her
Und doch quält es dich noch so sehr
Die Sehnsucht verbrennt deine Seele
Hast immer einen Kloß in deiner Kehle
Du versuchst zu weinen, willst weinen
Doch kann das wohl dich nicht meinen
Eine Klinge blitzt auf im Sonnenlicht
Lange wehrst du dich dagegen nicht
Ein Rinnsal aus Blut, ein kurzer Schmerz
Und dir wird leichter um´s Herz
Du fragst dich: ist eine Lösung der Tod
Eine Flucht aus deiner großen Not?
Doch sterben kannst du nicht
Vielleicht gibt es ja bald ein Licht
Du siehst dich an im Spiegel
Siehst die dunklen Augenringe
Dein früher glänzendes und freudvolles Gesicht
Wirkt blass und die Freude darin ist erlischt
Du hoffst niemand sieht die tränennassen Augen
Und deine tränenroten Wangen
Denn niemand versteht dich...
Niemand müht sich für dich...

Tut es so weh?
Ist Liebe der Schmerz?
Wenn ich es nicht besteh
war das alles ein Scherz?
Ich möchte nicht mehr
werd nie wieder lieben
Ich trage so schwehr
Werd ich alles aufschieben?
Die Gefühle die Angst?
Ich muss mich entscheiden
Wenn du mich nicht drängst.
So schreibe ich nieder
Der schmerz ist so groß
Er kommt immer wieder
Was mache ich blos?
Ich muss es beenden
So lang ich noch kann
Kommt schlagt mich mit Händen
Vielleicht erkenn ich es dann . .

Ich will
in mein Zimmer.
Muss mich ritzen
so wie immer.
Ich kann nicht mehr.
Ich will nicht mehr.
Es schmerzt,
es schmerzt so sehr.
Muss nach Hause,
will mich schneiden.
Ich will leiden.
Halts nicht aus.
Will nach Haus.
Muss es tun.
Kann sonst nicht ruhn.
Messer, Zirkel oder Klingen.
Es soll mich bloß zum bluten bringen.
Will nichts hören.
Will bloß gehn.
Will mich endlich bluten sehn.
Wut und Selbsthass
ist der Anlass.
Für mich gibt es keine Hoffnung.
Für mich gibt es nur das Ende,
sodass es sich für mich zum guten wende.
Ich brauch die Stille.
Es ist mein Wille.
Meine Aggressionen kann ich nur an mir auslassen,
denn ich kann nichts anderes, als mich hassen.
Für mich ist es zu spät,
es gibt kein zurück.
Es gibt keinen Weg,
denn ich hab kein Glück.
Meine Lieblingszeit ist die Nacht,
weil da mein wahres Ich erwacht.
Da fällt die Maske von meinem Gesicht,
da spüre ich die Ritze nicht.
Die Dunkelheit, die mich umringt,
mich um meine Empfindungen bringt.
Mein Arm, der ist voller Blut,
die Schmerzen tun mir so gut.
Ich brauche sie, doch du kannst es nicht verstehn.
Ich brauche sie, denn ich kann kein Licht mehr sehn.
Ich bin immer allein.
Mein größter Wunsch ist tot zu sein

(
http://www.superweb.de/Sunny_me/ritzen/sprche.htm )

Warum musste es so weit kommen? Warum musste ich das tun? Warum habe ich nicht geschwiegen? Warum ist es nur so schwer?


Jeden Tag diese Stimmen im Kopf! Eine schreit mir laut ins Ohr: ICH WILL NICHT MEHR - ERLÖSUNG! die andere flüstert nur leis': ICH KANN NICHT MEHR - HILFE!

Ich liebe dich mehr als mein eigenes Leben aber du kannst mir diese Liebe nicht geben!
Ich sollte geh'n und dir die Freiheit schenken, doch auf Ewig werd' ich an dich denken!

EIN SCHREI SAGT MEHR ALS 1000 WORTE... EINE TRÄNE SAGT MEHR ALS 1000 SCHREIE... EIN SCHNITT SAGT MEHR ALS 1000 TRÄNEN... BITTE SCHNEIDET IN MEIN HERZ UND LASST MICH DEN SCHMERZ FÜHLEN!

___________________________________________
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And should the sky be filled with fire and smoke
Keep watching over Durin's son


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BeitragThema: Re: Thoris Depri Ideen   So Jul 14, 2013 8:34 pm

Oh Goth. Darf ich? Ich meine, das hier schreiben?
Egal ich machs einfach.
----------------------------------------------------------------------

Schmerz in der Seele
Von ganzem Herzen
Von ganz tief innen kommt er gekrochen, immer höher und höher, immer weiter nach außen kommt er.
Immer größer wird er.
Es tut so weh, so weh.
ich weiß, es war anders, als ich glaube, es ist anders, als ich es wünsche, anders, als ich will.
es ist besser, doch zugleich schlechter für mich.
Sie kann das nicht machen.
Ist es, weil sie...?
Die Stimmen in meinem Kopf. Mein Gewissen.
du doch auch
Du Verräterin!
Höre auf, darüber nachzudenken.
Doch ich kann nicht. 
Es ist ein schreckliches Bild, das ich da vor mir sehe.
Noch eins.
Und noch mehr.
Ich merke, dass mein bauch angespannt ist.
Mein Körper beginnt zu zittern.
Du hättest ihr mehr helfen müssen.
Du hättest ihr mehr zeigen sollen, dass es keinen grund gibt für solche Dinge.


Das war meine Antwort und review. Ich hoffe ich durfte das und du hast es verstanden.
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BeitragThema: Re: Thoris Depri Ideen   Do Okt 24, 2013 10:29 pm

Thori... Ich mache mir so große Sorgen, dass ich schon wieder weinen muss. Ich bin immer für dich da, okay? Hab dich lieb :***

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BeitragThema: Re: Thoris Depri Ideen   Do Okt 24, 2013 10:34 pm

Arwen! Das war vor so langer Zeit! Da war ich übelst Depri, aber jetzt ist das vorbei!

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