Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Carn Dûm

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BeitragThema: Carn Dûm    Sa Dez 31, 2011 4:05 pm

Die einstige Festung des Hexenkönigs.
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BeitragThema: Re: Carn Dûm    Di Apr 23, 2013 5:53 pm

Es schien ihm, als wären Wochen vergangen seitdem er mit der mysteriösen Gestalt von Bruchtals aus aufgebrochen wäre, doch in Wirklichkeit waren es nur wenige Augenblicke gewesen. Der Schatten hatte sich und den Dunadan in einem Wimpernschlag nach Angmar befördert.
Eanor lief es bei dem Anblick der Festung kalt den Rücken herunter.
Vor vielen tausend Jahren wurde sie womöglich noch von Morgoth errichtet, doch bekannt unter den freien Völkern, besser gesagt berüchtigt wurde sie während des Falls von Arnor. Der Fürst der Nazgûl hatte sich zum Hexenkönig von Angmar aufgeschwungen und von Carn Dum aus das nördliche Königreich der Dunedaín zerschmettert. Noch immer schien von der Festung eine schreckliche boshafte Energie auszugehen und der Dunadan sträubte sich weiter zugehen.
Fürchtest du dich Dunadan?
fragte die Gestalt unter ihrem Umhang aus Schatten.
"Ich bin ein Erbe Númenors, ich fürchte nichts!" entgegnete Eanor und versuchte standhaft zu bleiben. Dies Bosheit die von diesem Ort ausging war derartig stark, dass sie ihm jegliche Kraft zu nehmen schien.
Deine Gedanken verraten dich. entgegnete die Gestalt und Eanor wollte ihr widersprechen, doch er konnte es nicht, denn sie hatte recht.
Weiter ging der Heermeister auf die dunklen Mauern Carn Dums zu und weiter stieg seine Furcht. Letztlich schluckten ihn die Tore der Festung und er trat ein.
Verräter! dachte er, als er die Bewohner der Burg sah. Schwarze Númenorer, jene die sich vom Rest ihres Volkes abgespalten hatten um dem Bösen zu dienen. Alle trugen sie Masken aus dunklem Eisen, ein furchterregender Anblick.
Während Eanor an ihnen vorbei ging, überdachte er seine Meinung, er gehörte nun zu ihnen, er war ebenfalls ein...Verräter. Bei dem Gedanken fühlte es sich so an, als ob ihm ein Dolch in den Rücken gerammt worden wäre.

Nach einiger Zeit, in welcher der Dunadan mit dem Schatten durch die Stollen Carn Dums gegangen war, kamen sie in einer Halle an, welche von blauem Feuer beleuchtet wurde.
Wer bist du? fragte die Gestalt, Eanor war in wenig verwirrt von der Frage, aber entschloss sich zu antworten.
"Eanor, Sohn des Earnils aus dem Hause Eargil. Erbe Númenors und und..." erwiderte er. Eigentlich wollte er "Heermeister" hinzufügen, aber dies traf nun erst recht nicht mehr zu.
"Aber wer seid ihr?" fügte Eanor schnell hinzu und schaute sein Gegenüber fragend an.
Die Gestalt lachte gackernd und zog langsam seine Kapuze zurück. Was zu sehen war, glich eher einem toten, denn einem lebenden Menschen. Die Haut war blass, beinahe bläulich und die Augen waren schwarz.
Ich habe viele Namen. Die meisten könntest du nicht aussprechen, also nenne mich Morgul. erwiderte der Schatten und bei seinen Worten kriegte der Dunadan eine Gänsehaut.
Ich spüre viel Wut, Hass und Angst in dir Eanor aus dem Hause Eargils. Hass auf die Elben, hass auf dich selbst und auf mich.Und Angst? Angst jene zu verlieren die du liebst? sagte Morgul und wieder bildete sich ein gehässiges Grinsen auf seinem Gesicht.
Eanor kochte vor Wut, wenn er könnte hätte er diesen Morgul bereits mit bloßen Händen totgeschlagen, doch wieder hielt ihn diese unsichtbare Kraft fest. Der Schatten hatte die Wahrheit ausgesprochen, doch anstatt dem zu widerstehen versank der Dunadan nur noch mehr in seinem Hass.
Als Morgul die Angst ansprach erstarrte Eanor, "Verfluchter Bastard, wenn du ihr etwas tust, werde ich..." donnerte er, doch ihm fielen keine passenden Worte ein.
Ich werde ihr nichts tun, aber was ist mit den Elben. Sie ist in Bruchtal alleine unter ihnen. Sie werden sie beschuldigen zu dir zu gehören. sagte Morgul.
"Nein, das werden sie nicht tun, sie hatte nichts mit meinen Taten zu tun!" erwiderte Eanor, ein wenig Hilflossigkeit schwang in der Stimme mit.
Denkst du das glauben sie ihr? Nein, sie werden sie foltern um Informationen zu erhalten. Willst du das zu lassen, dass sie Schmerzen empfindet? Sie wird nach dir rufen, Eanor. Wenn du nicht tust was ich sage, wird sie schreckliches erleiden müssen, die Elben sind nich so ehrbar wie es den Anschein macht. erklärte der schwarze Númenorer.
Damit hatte er bei Eanor eine große Schwachstellte gefunden. Er hatte bereits geträumt, dass Andra etwas geschehen konnte und sich geschworen, dass er es nie dazu kommen lassen würde.
Was auch immer Morgul fordern würde, es würde Eanor weiter in den Abgrund treiben, aber er konnte Andra nicht der Gefahr aussetzen.
"Was verlangst du?" fragte er schließlich mit zittriger schwacher Stimme.
Die Elben werden dich suchen und dich auch finden und dann werden sie uns töten, dich, mich und alle anderen hier. Wir müssen ihnen zuvor kommen, du wirst ein Heer anführen und sie im Herz treffen, in Bruchtal. entgegnete Morgul.
Eanors Augen weiteten sich vor Entsetzen, sollte er wirklich tun, was ihm gerade gesagt wurde? Würde Andra wirklich so gerettet werden?
Wenn du dich dagegen entscheidest könnte ich sie auch töten. Und ich werde dich zusehen lassen. sagte der Schatten nebenbei und wieder hätte Eanor ihn am liebsten getötet.
"Irgendwann wirst du nicht aufpassen und dann werde ich dich töten!" sagte Eanor mit bebender Stimme, woraufhin Morgul nur lächelte, Gewiss wirst du das. Doch nun wirst du aufbrechen, zurück nach Bruchtal. Nur so kannst du deine Geliebte retten und Frieden nach Mittelerde bringen...

Morgul hatte Eanor in einen Zustand getrieben, in welchem er alles tun würde, alles. Und je mehr er darin versank, desto mehr wurde er zu einem Diener des schwarzen Numenorers...
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BeitragThema: Re: Carn Dûm    Do Apr 24, 2014 6:36 pm

Endlich, nach Monaten des Wartens hatte der Schatten von Carn Dûm den Fehler Gemacht auf den sie so lange gewartet hatte. Der selbsternannte Hexenkönig hatte sich verkalkuliert und nun war er verschwunden. Was hatte er zurück gelassen? Nur eine Burg voller Orks, die sich in ihre Löcher verkrochen wie die Ratten, die sie waren. Laimwe verachtete die Orks. Im Krieg mochten sie von Nutzen sein. Aber wenn ein Anführer fiel dann flohen sie. 
Die Menschen waren anders. Die meisten von denen die sie um sich versammelt hatte würde kämpfen bis zu ihrem Tod. Aber vermutlich nicht heute. 
Gerade einmal 10 Orks hielten das Tor. Wo waren den die mächtigen Armeen die der König aufgestellt hatte?
Der erste Trupp, gerade einmal 5 Umbaraner machte schnellen Prozess. Laimwe lächelte. Möge das Schlachte beginnen.
"Bogenschützen, nehmt Stellung. Und schickt einen der Trolle vor. Los doch. Bewegt euch."
Anderhalb Reihen Bogenschützen aus dem Süden nahmen vor dem Tor Aufstellung. Der Troll kam schnaufend hervor. Mit einem massiven Hammer brach er das Tor auf. Alles lief wie geplant.
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BeitragThema: Re: Carn Dûm    Do Apr 24, 2014 9:28 pm

Die wenigen Verteidiger die sich noch hinter dem Tor befanden fielen unter den Pfeilen der Harad. Das Portal nach Carn Dûm war aufgestoßen. Laimwe war sofort von der Atmosphäre des Baus gefangen. Alles war finster und von der Dunkelheit durchdrungen. Dies war der perfekte Ort für sie.  Ihre Truppen marschierten nun durch den Hauptgang.
"Tötet nun wenn nötig, wir brauchen jeden Gefangenen für die Sklavenarbeit."
Ausrüstung und viele andere Dinge mussten bedacht werden. Dafür die Soldaten einzusetzen wäre dich schade wenn man doch seine Gefangenen zu Tode schuften lassen konnte.
Zahlreiche Trupps gingen in Seitengänge und Verfolgten die Verteidiger, die jeden Mut verloren zu haben schienen. Langsam wurde es ihr langweilig. Ein einziges Mal griff ein Ork sie an aber, bevor sie reagieren konnte tötete Travin, einer der Neun, ihn. Der Hexenkönig schien seinen Leuten wirklich viel zu wenig Disziplin eingebläut zu haben.
Nicht einmal die Schwarzen, die einzigen echten Gegner die sie in dieser Festung hätte haben können waren da. Nur feige Orks.
Erst im Thronsaal, erleuchtet von blauen Flammen hatte sich ein Widerstand gebildet.
"Dient oder sterbt."
Sagte sie und betrachtete den Haufen Mischwesen der sich ihr in den Weg stellen wollte.
Der Anführer scheinbar ein Uruk begann zu antworten, aber sie wusste die Antwort schon bevor er auch nur zu sprechen begann. Der Nachtbringer bohrte sich in den Leib des Wesens.
"Niemals"
Es war nur noch ein Keuchen. Sie hatte seine Arroganz geahnt und er hatte seinen Preis bezahlt. Nun fielen sie übereinander her. Die Orks griffen an kaum das ihr toter Anführer den Boden berühert hatte.
Es war das Schlachten das sie sich gewünscht hatte. Bald bedeckte Blut ihr Kleid wie ein Schleier. Sie hatte den Angriff nicht mal für wichtig genug gehalten ihre Rüstung anzulegen. Im Kampfrausch schlug sie sich durch ihre Feinde. Sie selbst bekam nur wenige Verletzungen, weil sie durch die Neun geschützt war.
Als die letzten Orks flohen, ließ sie sich zufrieden auf dem Thron nieder und lies ihre Diener den Rest machen.
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BeitragThema: Re: Carn Dûm    Fr Apr 25, 2014 7:27 am

Sie saß nun auf dem Thron den der Hexenkönig freundlicherweise für sie geräumt hatte und kraulte ihren Warg, während sie auf die Meldung ihrer Offiziere hörte. Mehrere Dunkle meldeten Siege in den oberen Bereichen. Die Orks schienen sich alle in die unteren Gänge verkrochen zu haben. Insgesamt hatte man bereits mehrere hundert Gefangene gemacht, aber auch größere eigene Verluste zu melden. Wann immer die Orks eine Möglichkeit fanden verschanzten sie sich in unübersichtlichen Räumen und griffen aus dem Hinterhalt an. Doch der Widerstand war eingedämmt.

Nach drei Stunden war das Schlachten beendet und der Sieg errungen. Sie erhob sich vom Thron und ging zu Travin.
"Macht ein Pferd fertig."
Es war nicht in seinem Sinne Fragen zu stellen oder den Befehl zu hinterfragen. Alles wurde schnell erledigt und so machte sie sich auf den Weg in die Lande der Menschen. In ihr zukünftiges Reich. Man würde schon sehen ob man ihnen nicht bereits jetzt schaden konnte, während ihre Gefolgsleute die Festung ausbauten und die Armee vergrößerten. Was würde sie sich sonst nur langweilen.


tbc: Bree
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