Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Taverne

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BeitragThema: Re: Taverne   Mo Aug 17, 2015 10:19 pm

Der Wirt hatte ihm gerade den Met gebracht und Rakni hatte schon einige Schlucke von dem goldgelben Getränk genommen als ihn plötzlich eine bleiche, junge Frau ansprach, ob sie sich an seinen Tisch setzen könne. Er hatte bereits aus dem Augenwinkel gesehen wie sie etwas schwankend auf seinen Tusch zugekommen war und hatte eigentlich vorgehabt sie nicht zu beachten, aber das ging nun nicht mehr. Langsam drehte er den Kopf und sah sie genauer an. Sie war hübsch und er sah bei genauerem Hinsehen, dass es sich um eine Ekbin handeln musste, da er ihre spitzen Ohren entdeckte. Bedächtig nickte er ihr zu und murmelte: "Ja" Dann wandte er den Blick wieder zu seinem Getränk und starrte demonstrativ hinein. Er hoffte inständig, dass sie ihn in Ruhe ließ, denn ihm war wie so oft nicht nach einer Unterhaltung und schon gar nicht mit einer fremden Person.
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Tamí
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BeitragThema: Re: Taverne   Mo Aug 17, 2015 10:29 pm

Tamí betrachtete den Mann, der dort am Tisch saß. Er schien nicht sehr erfreut, dass sie ihn ansprach, stimmte aber zu, als sie fragte, ob sie sich setzen durfte. Sie tat es und kurz darauf erschien der Wirt. Sie sah ihn an und meinte: "Ich nehme nur ein Wasser bitte... Und das Tagesgericht." Der Wirt nickte und ging in die Küche. Sie sah wieder den Mann an und wusste nicht ganz so recht, ob sie etwas sagen sollte, oder nicht... Er schien seine Ruhe haben zu wollen, also schwieg Tamí und wartete auf ihr Essen, das kurz darauf kam. Sie trank einen Schluck von dem Wasser und probierte einige Löffel der Suppe, die sehr gut schmeckte und Tamí sofort ein wenig stärkte.

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BeitragThema: Re: Taverne   Mo Aug 17, 2015 10:43 pm

Die junge Frau bestellte auch etwas zum Essen und zum Trinken und ließ ihn auch zum Glück in Ruhe. Rakni trank noch einige Schlucke und schaute die Elbin auch nicht an bis ihr auch etwas zu Essen gebracht wurde. Der Duft stieg ihm in die Nase und weckte seinen Hunger. Eigentlich wollte gar nicht unbedingt etwas, aber die Suppe schien doch ziemlich gut zu sein und so sagte er zum Wirt: "Für mich bitte auch das Tagesgericht!" Es war wohl besser etwas gestärkt zu sein, wenn er wieder weiter wollte. Schließlich war er an nur einem Ort meistens nicht lange erwünscht. Oder zumindest war so seine Erfahrung. Bisher hatte er immer nur Ärger bekommen und war mit Leuten aneinander geraten.
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Tamí
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BeitragThema: Re: Taverne   Mo Aug 17, 2015 11:57 pm

Tamí aß ihre Suppe genüsslich auf und bemerkte seinen kurzen Blick, ehe er den Wirt zu sich winkte und ebenfalls eine Suppe bestellte. Tamí schenkte ihm ein kurzes, freundliches, aber schüchternes Lächeln, ehe sie schnell wieder auf den Tisch blickte. Sie wollte den Mann nicht provozieren, hatte gerade erst gehörigen Stress mit den dunklen Männern gehabt und nun große Angst, dass soetwas wieder geschehen könnte. Eigentlich war Tamí immer höflich und freundlich, aber sie merkte auch, wenn eine Konversation nicht erwünscht war und das war anscheinend gerade der Fall. Vielleicht würde der Mann von sich aus eine Konversation beginnen, immerhin sah er jetzt nicht mehr so grimmig aus. Wenn nicht würde Tamí sich wohl bald auf den Weg machen um ihre große Liebe in dieser Stadt zu finden, die sie so fürchtete.. Sie trank noch einen Schluck von dem Wasser und sah aus dem Fenster... Wo die Dunklen wohl jetzt sein mochten? Was, wenn sie nur dort draußen auf sie warten würden? Wenn sie nur darauf warteten, dass Tamí die Taverne verließ, um sie zu überwältigen und schließlich zu töten? Oder wenn sie jetzt gerade hier saßen? Vielleicht hatten sie einige Männer hier hineingeschleust, um Tamí auszuspionieren? Tamí war sehr paranoid, aber war das nicht natürlich, wenn man von tausenden dunklen Männern verfolgt wurde und selbst im eigenen Haus nicht mehr sicher war? Ängstlich sah sie sich nun in der Taverne um, doch sie kannte die Gesichter dieser Männer nicht...

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BeitragThema: Re: Taverne   Di Aug 18, 2015 11:13 am

Als seine Suppe kam, lächelte die Elbin ihn kurz schüchtern an, was Rakni mit einem kaum hörbaren Grummeln quittierte und widmete sich dann der Suppe. Sie schmeckte wirklich gut und in seinem Bauch breitete sich auch recht bald ein warmes Gefühl aus. Das einzige, was jetzt noch störte, war dass die Elbin sich ständig ängstlich umsah und es schien als sei sie sehr nervös, was für eine gewisse Spannung sorgte. Vielleicht hat sie Angst vor mir, überlegte der Dunkelhaarige und ein kleines und belustigtes Lächeln huschte über sein Gesicht. Aber wenn sie sich vor ihm fürchtete, dann war das auch zu Recht. Doch es schien nicht als wäre es er, der ihr Angst einjagte, sonst hätte sie sich wohl nicht an seinen Tisch gesetzt. Aber all seine Überlegungen machten es nicht besser, dass ihrr Nervosität nicht gerade entspannend war. Also seufzte er kurz und kaum hörbar, bevor er sich an die Elbin wandte und sie sogar recht freundlich ansah. "Du brauchst keine Angst zu haben. Vielleicht beruhigte sie sich jetzt ein bisschen und er konnte in Ruhe essen ohne, dass ihr ängstlicher Blick hin und her glitt.
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BeitragThema: Re: Taverne   Di Aug 18, 2015 2:58 pm

Nachdem Tamí ihn kurz angelächelt hatte, grummelte er etwas vor sich hin, was Tamí nicht verstand. Anscheinend war schon das zu viel des Guten gewesen - zumindest für ihn. Also ließ sie ihn in Ruhe, sah ihn nicht mehr an und versuchte wenigstens so zu tun, als sei er gar nicht da.. Nur so war er glücklich, zumindest schien es so. Dann kamen in ihr aber all die Gedanken an die Dunklen hoch und sie sah sich nervös um, was ihn wohl auch störte, denn er blickte von seiner Suppe auf, die er zuvor genüsslich gelöffelt hatte und sah Tamí an. Sein Blick schien kurz freundlich und er meinte, sie müsse keine Angst haben. Tamí seufzte leise und erwiderte: "Meint Ihr? Ich... Ich denke nicht, dass Ihr Euch vorstellen könnt, was in letzter Zeit mit mir geschehen ist..." Und es schien auch nicht so, als würde es ihn sonderlich interessieren. Alles was er zu wollen schien, war seine Ruhe und die wollte Tamí ihm geben. Sie trank das Wasserglas aus und machte sich bereit, die Taverne zu verlassen und Legolas zu suchen - und hoffentlich zu finden - sollte der Mann ihr gegenüber keine weiteren Worte verlieren...

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BeitragThema: Re: Taverne   Di Aug 18, 2015 6:57 pm

Die hübsche Elbin seufzte und antwortete schlicht, er könne sich nicht vorstellen, was sie in letzter Zeit erlebt hat und er nickte kurz bedächtigt. Rakni konnte sich eine Menge vorstellen immerhin hat er selbst schon eine Menge Dinge erlebt. Sie trank dann aus und schien immer noch leicht verunsichert und schien als wolle sie gleich gehen. "ich kann mir einiges vorstellen.", meinte er neutral und nippte an seinem Met. Er wollte die Frau nicht am gehen hindern, wenn sie gehen wollte. Ihm war es ziemlich egal würde die Elbin nun gehen oder sich mit ihm unterhalten wollen. Seine Ruhe haben, konnte er an einem solchen Ort sowieso nicht und ihre Gesellschaft war noch angenehmer als die eines völlig betrunkenen Raufbolden oder einer Hure, die ihn belästigen würde. So gesehen hatte er wohl Glück gehabt. Von seiner Suppe war noch ein Rest übrig und Rakni machte sich daran auch den Rest schnell aufzuessen und sich noch einen Rest davon von den Lippen zu lecken.
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BeitragThema: Re: Taverne   Di Aug 18, 2015 8:09 pm

Der Mann erwiderte, er könne sich einiges vorstellen und Tamí sah ihn wieder an. Dann entschloss sie sich, ihm einfach alles zu erzählen. Sie rutschte ein wenig näher zum Tisch und meinte dann im Flüsterton: "Habt Ihr schon einmal von 'den Dunklen' gehört? Sie scheinen eine Untergrundorganisation hier in Minas Tirith zu sein. Sie haben mich entführt und schon zweimal überfallen.. Sie wollen mich umbringen.. Gestern haben sie mich betäubt.. Ich bin hier aufgewacht.. Ich weiß nicht, was passiert ist..." Sie schien nun sehr nervös zu sein und sah auf ihre Hände. Sie hoffte nur, dass keiner von den Dunklen hier war und sie gehört hatte... Sie schluckte.

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BeitragThema: Re: Taverne   Di Aug 18, 2015 9:46 pm

Rakni hatte nicht geahnt, dass sie nach seiner Aussage so redselig sein würde, aber die Elbin began ihm zu erzählen vor was oder besser gesagt vor wem sie Angst hatte. Die Dunklen..., er durchforstete sein Gedächtnis, aber er musste mit einem Kopfschütteln verneinen, ob er sie kennen würde. Anscheinend war es aber eine reale Organisation, die der Elbin gefährlich werden konnte. Skeptisch und mit leicht hochgezogener Augenbraue musterte er die Elbin: "Soso... " Die Elbin sah nicht wirklich gefährlich aus oder wie jemand, der für eine solche Organisation von Interesse sein könnte.
Deshalb fragte er sie gerade heraus: "Was wollen 'Die Dunklen' denn von euch?" 'Die Dunklen' dehnte er extra lange und trank noch etwas vin seinem alkoholischen Getränk. Rakni entging nicht, dass die Elbin sich wirklich vor diesen Leuten zu fürchten schien, sie war wohl nervös und wollte nicht auffallen mit ihrer Erzählung.
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BeitragThema: Re: Taverne   Di Aug 18, 2015 9:57 pm

Er lauschte ihren Worten und wollte dann wissen, was diese Leute von Tamí wollten. Sie seufzte wieder und fuhr sich mit einer Hand durch die langen Haare, ehe sie weitererzählte. "Alles hat damit angefangen, dass ich auf dem Marktplatz zu Unrecht verdächtigt wurde, etwas gestohlen zu haben.. Mein Freund kam mir aber zur Hilfe und bedrohte den Anführer ein wenig.. Er meinte, sie sollen mich in Ruhe lassen, sonst würde es ihnen schlecht gehen... Sowas eben.. Als wir dann bei mir Zuhause waren, haben sie uns überfallen. Sie sind durch die Fenster eingestiegen und einer von ihnen wollte..." Sie schloss kurz die Augen, ehe sie es herausbrachte: "..mich gegen meinen Willen nehmen. Mein Freund ist natürlich ausgerastet und hat ihn getötet.....Seit dem bin ich nicht mehr sicher in dieser Stadt.." Traurig sah Tamí auf ihre Hände. Sie kämpfte sichtlich mit den Tränen. Sie hatte ihr ganzes Leben hier verbracht, hatte sich eine Existenz aufgebaut, hatte hier gearbeitet und sogar ein kleines Häuschen gehabt... Dinge, die sie nun aus Angst hatte aufgeben müssen.

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BeitragThema: Re: Taverne   Di Aug 18, 2015 10:19 pm

Aufmerksam hörte er der hübschen Elbin zu, der es augenscheinlich sehr schwer viel darüber zu erzählen was ihr mit diesen Dinklen geschehen war. Unwillkürlich musste er an Astrid denken, der es ähnlich wie dieser Elbin ergangen war. Mit dem Unterschied, dass er selbst , als ihr Ehemann, sie nicht hatte beschützen können so wie der Freund der Elbin. Er trauriger Schleier zog sich über seine Augen, verdunkelte sie. Plötzlich war Rakni ganz weit weg und sah die junge Frau mit denhellbraunen Haaren durch die weite Steppe von Rohan laufen. Seine Frau. Astrid. Ihm fiel gar nicht mehr auf wie sehr die Elbin mit den Tränen kämpfte. Er fasste sich schnell wieder und meinte: "Seid dankbar, dass ihr lebt." Astrid war dieses Glück nicht vergönnt... Rakni musste sich wirklich beherrschen, damit er in einem plötzlichen Anflug von unbändigem Hass auf diese Räuber nicht aufsprang und auf irgendwas oder irgendwen einschlug. Mit fester und unbeweglicher Mine starrte er in sein Getränk und trank ein paar Schlucke.
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BeitragThema: Re: Taverne   Mi Aug 19, 2015 12:32 am

Tamí sah seinen nachdenklichen Blick und schwieg, während der Mann melancholisch in die Ferne zu sehen schien. Dann, nach einiger zeit, sagte er, sie solle dankbar sein, dass sie lebte und Tamí nickte. "Das bin ich... " Sie sah ihn nachdenklich an. Dann fügte sie hinzu. "Aber es bringt nichts, wenn es nicht mehr lange der Fall ist..." Dann sah sie auf die hölzerne Tischplatte und zeichnete einige der Holzzeichnungen mit dem Finger nach. "Und dennoch muss ich gleich da raus gehen und meinen Freund suchen... Ich weiß nicht, was mit ihm geschehen ist, nachdem ich gestern entführt wurde.. Ich mache mir große Sorgen und muss ihn finden.." Sie atmete tief durch und sah ihn entschlossen an. Sie würde Legolas finden und wenn es das letzte war, was sie tat.

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Eithel
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BeitragThema: Re: Taverne   Mo Sep 07, 2015 11:07 pm

Thal meinte sie wolle nicht gehen. Wie konnte sie das sagen? Wie konnte sie das sagen, wenn sie doch jetzt grade im Begriff war ihn zu verlassen? Hier? Alleine.
Thal meinte es würde nicht klappen, weil sie das jetzt wollte und er die Zukunft. Aber für Eithel hatte das jetzt einfach keinen Wert wenn man nicht an die Zukunft dachte. Ja, er gab es zu: Er war ein sehr zukunftsgerichteter Mensch. Er wollte etwas was er wirklich wollte für immer.
Er wollte für immer mit Edan zusammen leben. Er wollte für immer einen guten Job haben. Er wollte für immer glücklich sein.

Er wollte Thal für immer.

War das falsch? Sollte er nicht so denken? Sollte er lieber daran denken wie sie glücklich gewesen waren in der Vergangenheit und dem nachtrauern? Oder sollte er daran denken wie sie jetzt grade hier waren und keine Möglichkeit füreinander sahen? Eithel fand beides nicht sonderlich schön.
Da hob Thal sein Kinn an und Eithel sah dieser wunderschönen Frau direkt in die Augen und fragte sich wirklich womit er in seinem armseligen Leben jemals ihre Liebe verdient hatte.
Thal flüsterte, dass sie ihnen ein Leben aufbauen würde. Eins das so wäre wie das was Eithel sich immer vorgestellt hatte.
Dann küsste sie ihn, aber so sehr Eithel es mochte. So sehr er Thal liebte... das konnte er ihr nicht antun.
Er brach den Kuss ab und sah überall hin nur nicht in Thalestris Augen, als er folgendes sagte:
"Das willst du nicht. Thal... ich liebe dich. Ich liebe dich mehr als alles andere. Ich liebe dich mehr als meinen Bruder! Aber ich will nicht das du etwas tust was du nicht willst, nur weil du mit mir zusammen seien willst. Du kannst nicht deine Freiheit aufgeben, für mich... ich... will das nicht."
Seine Stimme brach dabei. Er liebte sie. Er liebte sie so sehr. Aber er wollte nicht dabei zusehen wie sie Dinge tat die ihr nicht gut taten. Es tat ihm weh. So sehr.

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BeitragThema: Re: Taverne   Di Sep 08, 2015 12:10 pm

Thal küsste ihn voller Liebe und brach währenddessen innerlich. Tränen liefen über ihre Wangen. Sie liebte Eithel mehr als alles andere, mehr als ihre Freiheit. Sie wollte bei ihm sein.. Für immer.. Doch er brach den Küss ab, löste sich von ihr und sagte, er wolle das alles nicht. Er wollte nicht, dass sie ihnen ein Leben aufbaute. Er wollte nicht mit ihr sein. Thal schluchzte nun zum ersten Mal seit sie sich kannten richtig vor ihm und versuchte auch gar nicht, das zu verstecken. Sie sah ihn verletzt an und meinte dann: "Wieso gibt es keinen Kompromiss? Wieso gibt es nur entweder: Wie leben unser ganzes Leben hier in der Stadt neben deinem Bruder und haben eine ehrliche, gute Arbeit und ein Haus, oder wir reisen zusammen um die Welt? Wieso geht nicht Beides? Wieso können wir nicht reisen, wenn wir Lust darauf haben? Wieso kann ich das nicht alles tun, ein Leben aufbauen und dich dann eben manchmal für ein paar Wochen verlassen? Sie seufzte zitternd. Es hatte keinen Sinn.
Sie sah ihn wieder an und meinte dann: "Es war gut, dass ich dich vor diesen Männern gerettet habe... Aber ich hätte nicht zurückkommen sollen... Wenn es dir besser geht, geh zu Estelle.. Sie wird dir alles zeigen, was ich für dich getan habe...Du wirst es gut haben... Aber ohne mich... Wenn du irgendetwas brauchst.. Oder einfach.. ein wenig Kontakt mit mir haben willst..." Sie schluckte schwer. "Dann hinterlass eine Nachricht beim Wirt... Ich werde sie ab und zu abholen.." Damit stand sie auf, drückte sich noch einmal an Eithel und hauchte: "Ich liebe dich." ehe sie aus dem Zimmer lief und die Stufen hinunterrannte. Sie fand Estelle im Gastraum und warf ihr eine weitere Silbermünze zu mit den Worten. "Gib ihm mein Pferd... Er soll es haben..."
Dann rannte sie so schnell sie konnte in die dunkle Nacht während ihr Herz immer weiter brach und der Schmerz unerträglich wurde... Sie musste in die Wüste.. Sie brauchte das jetzt einfach...

---> nowhere ^^

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BeitragThema: Re: Taverne   So Sep 27, 2015 1:05 pm

Rakni beobachtete die hübsche Elbin, die sich eingehend mit dee Tischplatte beschäftigte. Mit seiner Suppe war er fertig und schalt sich in Gedanken selbst, dass er so grob gewesen war. Sie hatte ihm nichts getan und er konnte recht gut nachempfinden, was sie fühlen musste. Sie meinte entschlossen, dass sie ihren Freund suchen würde und Rakni nickte zustimmend.
Aber er beschloss für sich, dass es für diese Elbin nicht enden sollte wie für ihn und Astrid. "Soll ich euch begleiten?", fragte er als Hilfsangebot und legte neben die leere Suppenschüssel zwei Münzen als Bezahlung. Damit war er fertig und bereit zu gehen. Ob er dabei jetzt mit oder ohne die Elbin ging, spielte erstmal keine Rolle.
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