Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Schattenbach-Tal

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BeitragThema: Schattenbach-Tal   Sa Dez 31, 2011 4:16 pm

Ein großes Tal am östlichen Ausgang von Moria.
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Caladir
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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Mo Jan 23, 2012 12:25 pm

Pfad zur Furt-->

Caladir blieb stehen. "Moria", flüsterte er leise, als er das Gebirge erblickte. "ich denke das ist ein guter Ort für eine Rast?"
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Ithil
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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Mo Jan 23, 2012 4:33 pm

"Finde ich auch.Doch bedenke:Oft streunen hier Warge oder bei nacht orks herum!"sagte Ithil
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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Di Jan 24, 2012 1:14 pm

"dann werden wir uns irgendwo hinpositionieren, wo sie nicht auf kommen?"
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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Di Jan 24, 2012 2:30 pm

"Glaubst du wir schaffen es heute noch bis nach Lothlorien?lDort erst wären wir sicher!Ich könnte schon noch und Sylveth auch.Denk nur an das gute Essen dort."sagte Ithil und Sylveth gab ein lautes Schnurren von sich."Komm!Wer zuerst über die Nimrodel springt!Dort können wir halt machen."

(In elchem zeitalter sind wir eig.?vor dem ringkrieg oder danach?:])
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Caladir
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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Di Jan 24, 2012 5:13 pm

(Nach dem Ringkrieg, alles hat sich wieder beruhigt, doch es bilden sich neue böse Gruppen.)

"Über welchen weg willst du denn gehen?", fragte Caladir.
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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Di Jan 24, 2012 6:47 pm

(Achso...wir könnten sagen,das Melkor aus der endlosen leere ausgebrochen ist(siehe
http://de.lotr.wikia.com/wiki/Melkor )(ist n gutes hdr wiki;))

"wir können einfach am celebrant entlangreiten,er stößt direkt auf die Nimrodel und die führt in den goldenen wald."antwortete Ithil.
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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Di Jan 24, 2012 8:50 pm

(Ok, ich guck immer Ardapedia. Achso, Entschuldigung, ich habe die Ostseite mit der westseite verwechselt. dachte wir sind noch auf der anderen seite darum.. naja, man kann sagen, sie sind über den Rothornpass gegangen..)

"Natürlich, wir sind ja schon am celebrant, Entschuldige mich Ihtil, die Reise hat mich etwas müde gemacht."
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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Mi Jan 25, 2012 5:26 pm

"Möchtest du etwas Lembas?Wenn nich,dann los!"lachte sie und warf ihm ein Päckchen Lembas zu und stürmte voran."Wir sehn uns an der Nimrodel!"rief sie ihm frech nach hinten.
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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Mi Jan 25, 2012 8:01 pm

Caladir rannte ihr heilig hinterher, und verputzte währendessen das Lembas.

---> Verborgene leitung
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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Sa Feb 07, 2015 2:29 am

Coming from...: Flügelraum (Acharnrâds Palast)
Der Noldor kam mit dem Wind, der von Norden wehte. Der Schnee fiel gleichmäßig und Acharnrâd spürte die Kälte, die ebenmäßig in seine Knochen zog. Sein Mantel wurde von weißen Punkten geziert, es wirkte, als wären sie aufgestickte Diamanten.

Acharnrâd hatte mit Olosse den Fluss überquert und war zu den bewundernswerten Gärten Lothlóriens geritten um sich nach dem Verbleib der Herrin des Goldenen Waldes zu informieren, aber erneut erhielt er eine ungenaue Antwort. Arwen Abendstern war verreist und ihre Wiederkehr war nicht klar datiert.

Sein dunkles Haar wurde von dem Wind arg mitgenommen und er ließ seinen silbernen Blick über die steilen Berge des Nebelgebirges gleiten. Wie aus dem nichts sah er einen schwarzen Schatten im Schnee auftauchen. Immer öfter sah er es und Neugier erwachte in ihm und er beschloss dem Schatten zu folgen. 

Es war ein Pferd, wie der alte Noldorin-Elb erkannte. Ein sehr prächtiges zudem. Er mutmaßte, das es sich sogar um eines der Herrenpferde der Riddermark handeln müsste. Ein Mearas. Jedoch wurde der Rappe von einer Kreatur verfolgt. Einer gierigen Raubkatze, die hungrig hinter dem Tier herjagte. 

Achanrâd ließ Olosse anhalten und blickte dem Mearas Tier hinterher, wie es rannte und erneut hinter Bergen verschwand. Nach einiger Zeit hörte Achanrâd ein grelles Wiehern, welches sich anhörte als würde das Tier nach Hilfe schreien. Der Noldo zog seinen Bogen, während Olosse los lief, und ebenso einen der dunklen Pfeile, die in seinem Köcher waren. 

Olosses Bewegungen waren gleich bleibend und der fahle Elb lehnte sich vor um dem Pferd die Möglichkeit zu geben schneller zu laufen. Das unbekannte Pferd buckelte und der Puma hatte sich auf seinem Rücken festgekrallt. Da legte der Noldor den Pfeil an und tötete den Puma mit einem einzelnen Schuss. Der Pfeil zirrte durch die Luft und traf die Raubkatze direkt zwischen die beiden hungrig glänzenden Augen.

Der Puma fiel leblos in den schneebedeckten Boden und sein Blut färbte das gefrorene Wasser. Derweil tänzelte das Mearas Pferd nervös herum. 

Acharnrâd ließ Olosse neben dem Tier zum stehen kommen, das von der Anwesenheit eines Artgenossen beruhigt zu seien schien. Mit einer graziösen Bewegung stieg der Elb von Olosses Rücken und ging drei Schritte auf das kostbare Tier zu um ihm die Hand auf die Stirn zu legen. Das Pferd ließ ihn gewähren und das Fell des Tieres war weich und samtig unter des Noldos Fingern, als jener über die flache Stirn des Pferdes strich und leise beruhigende Worte auf Quenya an das Tier richtete.
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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Sa Feb 07, 2015 2:53 am

cf. Nieliquis Grab
Thorinarada hatte ein schlechtes Gewissen, dass sie Thilia einfach so zurück gelassen hatte. Schon wieder.
Aber Níra und Orcrist hingen ihr ebenso am Herzen. Ihre einzigen Weggefährten mit denen sie immer unterwegs gewesen war. Sie folgte Níra über einige Meilen, doch nach einiger Zeit verlor sie ihre Stute aus den Augen und sie folgte den Spuren am Boden.
Der Schnee machte das alles noch etwas leichter.
Sie verfolgte ihr Pferd etwa zwei Stunden lang, bis sie den Schrei von Níra hörte. Sofort läuteten in ihrem Kopf alle Alarmglocken und sie rannte, wie sie noch nie zuvor gerannt war.
Angst umklammerte ihr Herz panisch, doch als sie Níra das nächste mal sah schien sie ganz ruhig.
Thorinarada erkannte den Ort an dem sie waren. Es war das Schattenbach Tal. War sie wirklich so weit gelaufen in der kurzen Zeit? Scheinbar.
"Níra! Oh Níra...", rief sie den Namen ihres Pferdes, dass bei einem Elben stand. Der Elb war groß, hatte bleiche Haut und schien ziemlich melancholisch. Doch er hatte Níra in seinen Bann gezogen, die auf Nylas Ruf nicht einmal mit mehr reagiert hatte als einem drehen der Ohren.
Thorinarada lief zu ihrem Pferd, dass in der Sekunde den Kopf zu ihr wandte, als sie bei ihr ankam. Níra wiehrte freundlich und ging auf Nyla zu. Erleichtert schloss die Zwergin das Pferd in den Arm. Nunja, zumindest legte sie ihre Arme um Níras Hals und vergrub ihr Gesicht in Níras Mähne.
"Oh meine süße... geht's dir gut?", fragte Thorins Tochter und strich Níra um den Hals und sah besah sich ihre Stute dann von allen Seiten.
Sie schien keine starken Schmerzen zu haben, doch waren an ihrem Rücken tiefe Kratzer. Reiten wäre nicht sonderlich gut.
Jetzt erst sah die Zwergin zu dem Elben und lockerte sich mit der linken Hand die Haare auf, während sie dem Elb die rechte Hand hinhielt.
"Thorinarada Nyla, Tochter  Thorin Eichenschilds. Seid gegrüßt."

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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Sa Feb 07, 2015 8:23 pm

Melodisch redete der Noldor dem Mearas weiterhin gut zu. Seine Stimme war nur ein Flüstern, welches beinahe von dem rauen Wind fortgetragen wurde. Die schwarze Mähne des eleganten Tieres wurde vom Winde verweht, vergleichbar mit dem Grass der Steppen Calenardhons, oder wie es seit zwei Zeitaltern nun hieß: Rohan.

Acharnrâd lauschte der Umgebung mit Ohren die nimmer aufhören würden zu lauschen und er hörte die Schritte schon von Weitem. Jemand rannte mit kurzen Beinen, aber in einem beeindruckendem Tempo, direkt auf das Schattenbach-Tal zu. Der Elb erwartete keine Gefahr, denn die Person würde zu klein und wesentlich zu leicht sein um ein Ork zu sein. Ebenfalls zu leicht für die stämmige Gestalt eines Zwerges. Eventuell würde es ein klein gewachsener Mensch sein, der sich verirrt hatte oder eine Jugendliche Kreatur, die seine volle Kraft noch nicht erlangt hatte.

Ein Name wurde gerufen. Zweimal, von der selben Stimme. Einer Stimme die eindeutig weiblicher Natur war. Der Noldor vermutete dass das Pferd gemeint wurde und verstummte inmitten seiner beruhigenden Worte. Das Pferd sah nun auf und Acharnrâd wandte sich um, um ebenfalls den Blick auf die Frau zu lenken.


Acharnrâd ließ seinen silbernen Blick unauffällig über die Frau wandern. Im Munde der Allgemeinheit würde er behaupten sie war attraktiv. Männer würden angezogen sein von ihren gebärfreudigen Hüften und ihren 'Augen', wobei er dabei nicht an die beiden grünen Augen an ihrem Kopf dachte. Ihre braunen Haare fielen sanft auf ihre Schultern und er würde sie für eine Dame halten, wären ihre Kleider nicht teilweise zerfetzt und ihre Haut blutbefleckt. Eine Kämpferin also.

Sie lief zu dem Mearas, das auch auf die Frau zuging. Demnach war die Frau die Herrin des Mearas. Doch war sie keineswegs eine Adlige Rohans. Die dunkelhaarige legte ihre Arme um den Hals des Tieres und der Noldor überlegte nicht, ob es besser war zu gehen. Das Pferd schien sicher und der Puma war tot und würde der Frau nichts mehr tun können, welche mit dem Tier redete und sich die Verletzungen ansah.

Aber bevor Acharnrâd sich umdrehen konnte richtete die Unbekannte ihr Wort an ihn und der Noldor sah sich verpflichtet dazu stehen zu bleiben. Die Hand die sie ihm hinstreckte tat er mit einem tiefen Nicken des Kopfes ab. Er würde ihre Hand nicht nehmen. Er schüttelte keine Hände! Er war ein hochgeborener Elb, der sich bereits jetzt mit weniger zufrieden gab als ihm zustände. Hätte Maeglin nur nicht Gondolin für die Versprechung einer Frau verraten... Und am Ende hatte er doch genau das bekommen was er auch von Morgoth bekommen hätte, denn Anorion glaubte nicht daran, das Morgoth ihm Idril gegeben hätte. Was hätte Morgoth von Maeglin noch gebrauchen können? Nichts.

Doch was er an ihrer Hand sah ließ ihn anders denken. Er starrte ihre Hand an, wie paralisiert und zog sich den Lederhandschuh von der rechten Hand. Die andere Hand nahm das Handgelenk der Unbekannten und seine bleiche, nackte Hand näherte sich dem Ring an ihrem Ringfinger. Berühren tat er ihn nicht.

"Der Ring aus Adamanth. Er ist aus jenen Landen verschwunden, in Begleitung seiner Hüterin. Woher habt Ihr, Thorin Eichenschilds Tochter und somit eine Zwergin mit Mischblut, diesen Ring? Er steht Euch nicht zu. Er gehört zum Volke der Erstgeborenen.", stellte der Elb verwundert die Frage die sich in seinem Kopf formte. Seine Worte klangen hingegen zu seinem fragenden Blick neutral und von jedem Gefühl unberührt. 

Die Unhöflichkeit die er zu Tage legte war er sich bewusst, obgleich er sich dessen nicht schämte. Den zweiten Ring der Macht der Elben gehörte nicht an die Hände einer Zwergin die verwildert durch das Nebelgebirge rannte. Er gehörte in den heiligen Westen, wie die anderen zwei Ringe der Elben. Doch hatte Acharnrâd schon länger gespürt, das sich etwas verändert hatte und das sich die Machtverhältnisse verändert hatten. Seitdem die Kunde vom Falle Imladris ihn erreicht hatte, hatte ihn dieses Gefühl befallen und nicht mehr losgelassen. Für Information wäre er offen und bereit mehr Offenheit zu zeigen als gewöhnlich und jene Frau schien Infomationen zu besitzen.

Acharnrâd ließ von ihrer Hand ab und ließ sie langsam aus seiner gleiten. Er versuchte entschuldigung drein zublicken. "Verzeiht meine Unverschämtheit, Frau Thorinarada Nyla. Ich erwidere Eure Grüße mit hoher Empfehlung meiner selbst: Acharnrâd ó Gondolin, Schwestersohn König Turgons. Aber ich würde es begrüßen wenn Ihr mir meine Fragen beantwortet.", fügte er zu jener Tat hinzu und sah in ihre grünen Augen. Keines Falles wollte er ihre Freundschaft, aber ihre Co-Operation wäre unter allen Umständen begrüßenswert, bis hin zu erfreulich.
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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Sa Feb 07, 2015 9:40 pm

Der Elb schien ihre Hand nicht ergreifen zu wollen und Thorinarada wollte das recht sein. Wenn er nicht wollte... war es halt so. Er verneigte sich lediglich und sie war etwas verwundert, als er dann plötzlich doch ihre Hand nahm. Die behandschuhte Hand fasste um ihr Handgelenk und als seine fahle Hand die ihre berührte lief ihr ein Schauder über den Rücken. Dieser Elb war etwas besonderes, etwas einmaliges, doch konnte sie nicht klar erkennen warum er es war.
Als er sprach sah sie in seine Augen. Sie leuchteten silbern und Thorinarada war sich sicher nie zuvor solche Augen gesehen zu haben. Er war ein Noldor, das war eine Tatsache, die sie dank des Ringes einfach wusste. Und sie spürte wie sich ihr Körper dagegen sperrte sich zu wehren.
Durch diese körperliche Verbindung war es, als konnte sie ihn als ein Teil ihrer selbst spüren.
Es war so verrückt! Aber es war etwas das Thorinarada gefiel und sie war sich sicher, dass sie sich daran gewöhnen können würde.
Doch drangen seine Worte durch diese Ablenkung etwas verzerrt an ihr Ohr und sie musste sich konzentrieren um sich nicht in seinen Augen zu verlieren.
Er fragte sie woher sie Nenya hatte und sagte ihr, dass Nenya ihr nicht zustehen würde. Thorinarada musste mehrfach durchatmen um zu sprechen, all die Informationen die sie erhielt waren einfach unglaublich. Dieser Ring veränderte ihr Weltbild.
Noch bevor sie etwas sagen konnte verschwand jedoch die Berührung und Thorinarada spürte wie einiges von ihr abfiel.
Sie wusste es nicht klar zu deuten, aber es war ein Erlösendes Gefühl. Sein Kontakt hingegen war erdrückend, als läge etwas auf ihm, dass ihn so sehr quälte, dass sein Leben zu schwer geworden war. Sie wusste nicht warum, aber er tat ihr leid, auch wenn seine Worte so gefühllos waren.
Hinter der Maske waren Gefühle, das war ihr klar. Es musste so sein.
Er entschuldigte sich bei ihr und stellte sich vor... Acharnrâd ó Gondolin, Neffe von Turgon. Schwesterssohn. Turgon hatte nur eine Schwester. Und jene war die Mutter von Maeglin gewesen, welcher Gondolin verraten hatte. Das war es was auf ihm lag.
Das und nichts anderes.
Sie sah zu Boden um ihre Gefühle zu ordnen. Er tat ihr leid, aber irgendwie hielt sie ihn auch für mitschuldig, doch sagte sie dass nicht. Sie blickte wieder auf, wieder in diese atemberaubenden silbernen Augen.
"Ich erhielt Nenya in Aman von Herrin Galadriel. Sie war der Meinung ich solle ihn haben. Vielleicht versteht Ihr es nicht, aber ich wurde von Manwe persönlich zurück nach Mittelerde geschickt. Die anderen beiden Elbenringe sind ebenfalls zurück gekehrt.", beantwortete sie die Frage, wenn auch etwas zähneknirschend, da sie ungern so viel Information preis gab.
"Doch habt Ihr mein Pferd gerettet... wie kann ich Euch dafür danken?", fragte sie und ein ehrliches lächeln tauchte auf ihren Lippen auf, dass sich nur verstärkte, als Níra ihr gegen die Schulter stuppste. Sie streichelte ihrer Stute über den Kopf und kontrollierte kurz das Gepäck in der Hoffnung alles wäre noch da, was glücklicherweise auch der Fall war.
Auch Orcrist hing an dem Sattel und Thorinarada nahm es ab um es sich um die Hüfte zu binden, wo es immer hätte seien sollen.

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BeitragThema: Re: Schattenbach-Tal   Sa Feb 07, 2015 11:07 pm

Acharnrâd beobachtete ihre Mimik. Sie schien ihn zu studieren aber nicht weiter zu kommen als in seine Augen zu blicken. Thorinarada war offenkundig fasziniert von ihm, doch ließ ihn die Anziehung kalt. Sexualität war schon länger nicht mehr eine Tat, die sein Herz zum rasen brachte und seine Augen zum leuchten. Zudem schien der Ring an ihrer Hand ihr nicht gut zu tun.

Es schien so, als würde der Ring ihr zu viel zumuten und sie wusste nicht wie sie es kontrollieren konnte. Auf ihn wirkte sie hilflos. Ihre Erklärung bezüglich des Ringes verstand er nicht vollends, aber er akzeptierte das es Dinge gab die er nicht verstand oder nicht verstehen sollte. 

Mit ihm zu sprechen schien ihr zudem schwer zu fallen. Somit legte der Noldor wieder seinen Handschuh an und nahm beide ihrer Hände in seine. "Verzeiht meine Ehrlichkeit, jedoch sehe ich welche Bürde Nenya, der weiße Ring, für Euch ist. Mehr Bürde als Hilfe. Ihr benötigt einen Lehrer. Einen Fachkundigen, der Euch einweist. Ich zweifle nicht daran, dass Herrin Galadriel, Finarfins Tochter, Euch den Ring gegeben hat ohne zu wissen was sie tat, aber ich glaube ohne einen Lehrer wird Euch dieser Ring nur verderben.", erklärte der Elb aus alter Zeit.

Acharnrâd ließ keine Gefühle zu. Keine Nächstenliebe oder Zuneigung stand in seinem Blick oder seiner weißen Miene. Nur blanke Neutralität und vielleicht, aber nur vielleicht ein Hauch von Interesse. 

"Ich würde Euch meine Dienste anbieten, Frau Thorinarada. Die Voraussetzungen dafür sind geringe im Vergleich zu dem was ich Euch lehren kann. Ihr solltet dies ernsthaft bedenken, bevor Ihr ablehnt.", mit jenen Worten bot er ihr seine Dienste an. Er meinte es ernst. Denn alleine würde diese Frau niemals mit der Macht des Ringes zurecht kommen. Dies und viel mehr konnte er aus ihr lesen. Er las sie wie ein offenes Buch, das man vor ihm ausgelegt hatte.

Kurze Zeit später erbat sie ihn um eine Antwort darum, wie sie ihm danken konnte. Ihr Lächeln verwirrte den Noldor jedoch sehr. War sie emotional so stark an das Mearas Tier gebunden, das sie ihm Dienst erweisen würde als Dank für die Rettung des Tieres? Dies war eine interessante Schwachstelle und der Schmied entschloss sich das im Gedächtnis zu behalten. Zum Selbstschutz. 

"Zollt mir den Dank indem Ihr mein Angebot annehmt.", sprach er ehrlich. Obwohl er einen dicken Mantel trug spürte er die Kälte die seine Glieder langsam ersteifen ließ. Ihr ging es ähnlich, was er an der leicht blauen Färbung ihrer vollen Lippen erkannte. Selbst durch seine Handschuhe spürte er die Kälte ihrer Hände. Das Schwert, welches sie sich umgebunden hatte erkannte er selbstverständlich, aber er beschloss sich jenes Schwert erst anzusprechen wenn er mehr von ihrem Vertrauen hatte.

"Ihr solltet mich zu meinem Palast begleiten. Dort können Ihr und ich genaueres über die Konditionen Eurer Ausbildung besprechen.", sagte er entschlossen und bemühte sich um einen freundlichen Blick. Seine Hände drückten ihre leicht aber bestimmt und er fixierte sie mit seinem Blick.
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