Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Gasthaus

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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 3:27 pm

Leandor schrie mit einen mal spitz auf als er das Spielzeug wegwarf und zu seiner Mutter auf die bank kletterte, "Mutter" klagte die helle Knabenstimme"Mutter, Mutter, Mutter, bist du da, Mutter?!"

Neoron war mit einen mal wie gelähmt, denn er stand direkt neben ihr als er merkte das Sie fiel und hielt sie fest umschlossen, er sieht sich kurz im Raume um, denn er versteht es nicht. Als er schließlich laut dem Wirt rief und obwohl er eigentlich ansetzen wollte ihr zu antworten hielt er sie fest umschlossen. Schließlich sagte er schroff zu seinem Sohn"Leandor, schweig still! Und geh schonmal aufs Zimmer, ich und deine Mutter kommen gleich nach". Als der Sohn mit tränen in den Augen ganz verwirrt seine geliebte Mutter ansieht, weiß das kleine Kind ja noch nicht was ist, und kleinlaut den Kopf schüttelte packte Reon sich seinen Sohn und seine Frau und knurrte einmal unbegeistert. Sie alle trug er hoch, der Wirt inzwischen richtet Tee her, wärmend und angenehm. Oben angekommen legt er sie rasch ins Bett und wickelt sie in Decken ein, wohl hat er nicht nur sorge um seine geliebte, sondern auch um das gemeinsam Kind das in ihr ist. Doch schließlich schnappte er sich seinen Sohn und gab diesen eine Standpauke die sich gewaschen hat, spitz waren die weinenden schreie des kleinen, als er sich immer öfter entschuldigte.
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 3:57 pm

Nyllocanya bekam nichts mit zu sehr hielt ihre Gabe sie in ihren Fängen.
Sie sah Orks und andere Kreaturen...Kämpfende....sich selbst verzweifelt wehrend...Jemanden taumeln..ein spitzer Schrei ....der eigene Sohn....Tränen laufen über das Gesicht der Mutter....das Bild verschwimmt...ein Neues tritt an die Stelle des alten...Feuer und Rauch....ein weißer Strand...ein weißes Schiff...hinter sich eine Wand aus Feuer und Rauch..den Liebsten in den Armen haltend...
Wieder verschwimmt das Bild und formt sich neu...Dunkle Räume..Schreie hallen an den Wänden wieder...Dann folgt eine ohrenbetäubende Stille...eine warme Stimme erklingt in ihrem Kopf: ,,Tochter Ereinions, wach auf...noch muss sich das gesehene nicht erfüllen...Wach auf..."


Lange hält sie die Gabe gefangen. Drei Tage lang ist sie bewusstlos.
Zu später Stunde des dritten Tages schlägt sie die graugrünen Augen auf. Für kurze Zeit ist der Blick noch unscharf, doch klärt sich das Bild.
Ihr Kopf schmerzt. Sie will ihren Kopf heben, doch lässt sie es im Nächsten Moment sein.
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 4:02 pm

Als Sie die Augen öffnet sieht Sie am Stuhl sitzen Ihren Mann schlafend. Sie kann ein warmes kleines Bündel in ihrem armen Fühlen. In decken eingewickelt wie sie, zärtlich und liebevoll hat irgendwer ihren arm um das Kind gelegt. Vielleicht tat es der kleine ja selbst.


Im Kamin prasselt nur ein dumpfes Feuer und sie kann die Augenringe sehen die ihren Ehemann plagen. vermutlich ist er vor Erschöpfung eingeschlafen, als hätte er zuvor kein Auge mehr zugetan. Schon auf der Flucht bestand Reon stets darauf zu Wachen in der Nacht, selten nur schlief er, und noch seltener war er nicht auf der Hut. Doch gerade, sah er einfach nur erschöpft und Müde aber auch kummervoll aus. Ein mitleidvoller Anblick, der Fels in der Brandung scheint nicht immer den gezeiten des Meeres trotzen zu können..
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 4:18 pm

Nyllo ließ ihren Blick schweifen und entdeckte ihren Liebsten. Sie sah seine Erschöpfung.
Die dunklen Augenringe, das Gesicht das schmaler wirkte als sonst. Die Brust, die sich hob und senkte.
Die eine Hand, die auf dem Schwertknauf ruhte.

Sie sagte kein Wort, sie wollte ihren Liebsten und Leandor nicht wecken, der in ihren Armen lag.
Doch stiegen ihr Tränen in die Augen. Wie lange war sie bewusstlos gewesen? Wie lange hatten sie um sie bangen müssen?
Eine Träne rollte ihr über das Gesicht. Eine weitere verfing sich in ihren langen Wimpern. Das hatte sie nicht gewollt.
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 4:26 pm

Schwer nur atmetete der Mann, doch trotz des Kummervollen Anblicks wirkte es trotzdem noch als würde ein leichtes Lächeln in diesen geschlossenen Augen liegen. Ein Lächeln was nie schwinden wird solange Nylo seine Frau bei ihm ist, ein Lächeln das seit dem in diesen Augen lodert seitdem sie sich das erste mal sahen. Als sie sich langsam näher kamen, heirateten, ein Lächeln das noch stärker wurde als er zu ihr trat, sieganz verschwitzt und noch immer damals fertig von der Geburt, um ihr in die Arme zu legen ihr gemeinsam Sohn. Ganz kohlrabenschwarze Haare, die kelbrig an der stirn hangen, und kleine fingerchen die um sich herum angeln, die kleinen füßchen die leicht zappeln und der mund der sich luft schnappend hebt und senkt, und kaum auf der Welt wollte der kleine schon was zu trinken, und schrie solange bis er endlich an seiner mutter trinken durfte. Und auch heute noch, auch Leandor, wirkt wie ein Welpe, aber ein wachender welpe. Er ist wahrlich kräftig geworden, wenn sie sich an ihn erinnert als er ein kleines Baby war. Und jetzt, dieses wundervolle Kind, er ist wahrlich noch immer verschmusst, und verspielt, aber er ist auch ein sonnenschein.



Und selbst jetzt, trotz Reons Schwäche, wirkt er nicht wie ein geprügelter Wolf, sondern wie ein ruhender aber wachender Wolf, der auf sein Rudel achtet und es bewahrt vor allen schaden.
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 5:17 pm

Leise schniefte Nyl und wischte sich mit dem Handrücken über die Augen.
Sie kam sich vor wie ein kleines Kind.
Die Tränen rollten dennoch unaufhaltsam weiter über ihr Gesicht. Denn es war ihre Schuld, das er so erschöpft war. Allein ihre verdammte Schuld.

Sie schlug die Augen nieder. Nie könnte sie es sich verzeihen. Was war nur geschehen? Das sie ihr Bewusstsein verloren hatte? Das sie Bilder gesehen und eine Stimme gehört hatte, die ihr gesagt hatt das sie Ereinions Tochter sei.
Kurz zierte ein Lächeln ihre Lippen, doch war es auch traurig, da sie lange Zeit nicht gewusst hatte, wer sie war und nun wusste sie es. Nyllo fragte sich warum sie es nicht schon früher erfahren hatte, warum jetzt in einer Zeit, in der die Schatten erneut drohten wieder lang zu werden?
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 5:39 pm

Von dem leisen schniefen langsam geweckt öffnet er die Augen aus den laubgrünen Augen, rotunterlaufene lieder braucht er eine Weile als er merkt das seine geliebte endlich erwacht ist. Nylo kann ein schnappatmen hören, eh leise die Worte an Ihr Ohr krächzen, zärtlich, sanft, warm und herzlich"Sternenkleid". Als er sichvom Stuhl erhebt, ganz Steif, und auf das Bett zugeht setzt er sich an dessen rand und zieht sie einfach nur glücklich und einfach erleichtert in die Arme. Eine große Last scheint mit einen mal von seinen Schultern gefallen zu sein"Mein Herz, warum weinst du"fragte er besorgt und küsste ihr eine jede Träne weg.
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 5:52 pm

Nyllo schmiegte sich an ihren Liebsten. Sie wollte von den Bildern erzählen, von der Stimme erzählen, aber sie konnte nicht.
Warum wusste sie nicht. Vielleicht, weil sie ihm keine weiteren Sorgen bereiten wollte.
So schmiegte sie sich an ihn und genoss das Gefühl der Sicherheit.
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 5:57 pm

"Du hast uns mächtig Sorgen gemacht liebste"als er sie fest an sich drückte, in diesem Moment einfach an sein Herz geperesst während aus seinen Augenwinkeln glänzend feucht Tränen herabrinnen als sie sich in seine Arme schmiegt"Mächtig Sorgen"wiederholt er brüchig, es hört sich so an als wäre mehr im Busch. Als wäre etwas geschehen. Er legte ihr besorgt die Hand auf den Bauch, die grünen Augen verzogen sich vor schmerz. Denn Unsicherheit liegt darin, als wüsste er selbst nicht so recht was ist.
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 6:07 pm

Sie sah auf und erblickte den Schmerz und die Unsicherheit in den Laubgrünen Augen, die sie so liebte.
Sah die Tränen, die unaufhaltsam die Wangen hinunter liefen. Meine Schuld, nur meine, dachte sie.
Langsam begann sie zu erzählen, zu erzählen was sie gesehen und gheört hatte. Es machte ihr Angst.
Tränen verschleierten ihr die Sicht. Mit ihren Händen klammerte sie sich an ihn. 
Welch Schicksal hielten die Valar noch für sie bereit?
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 6:14 pm

Schweigend hörte er ihr zu und seufzte einmal schwerlich auf. Er strich ihr über den Hinterkopf und lies sie einen Moment der Trauer dahinringen, wohlwissend dass das nächste sie weiter treffen wird wie ein Pfeil ins Herz. Doch wie sagte er es ihr nur, wie..und soschwieg er lange und hielt sie einfach in den Armen eh er krächzend und heißer raunend beginnt zu erzählen"Wir wurden vor drei Tagen, am selben Morgen wie du in die Ohnmacht gefallen bist von Orcs angegriffen. Das Dorf ist..gefallen und Niedergebrannt und..es kann sein, "er atmete tief durch, sein schlucken war wie das kreischen von metall als er sie ansah, voller schuld und großer Reue"Und es kann sein das du das Kind verloren hast liebste..". Zunehmend wurde er leiser, und leiser. Und die letzten Worte schluchzte er fast, man kann jetzt auch sehen das er neue Verbände am Oberarm und am Rücken umschlungen hat.
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 6:26 pm

,,Nein...Welch grausame Zeiten...nicht das Kind..Oh ihr Valar welch Leid wollt ihr noch zufügen..",schluchzte sie und legte ihre Arme um ihren Liebsten.
Ihr Körper wurde von Schluchzern durchgeschüttelt. Sie spürte die Verbände unter ihren Händen.
Sie sah die Reue und Shculd in seinen Augen, die sonst liebevoll strahlten, manchmal streng dreinblickten..doch all das hatte sie lieben gelernt und nun sah sie den Schmerz darin, der sich in ihre breitgemacht hatte.
Er hatte sich doch so gefreut...so gefreut auf das neue Leben...so wie ihr Sohn, der vor Freude in die Hände geklatscht hatte.
Und sie war glücklich gewesen, das Kind hatte ihr neue Hoffnung gegeben, wie ihr Sohn, der es wie ihr Liebster vermochte ihr ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern.
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 6:30 pm

"Der Heiler  sagt, wenn du bis ende des Monats nochmal blutest, wirst du..das Kind verloren haben. ich musste dich..auf das Pferd werfen, und du bist runtergefallen und..direkt auf ..deinen Bauch gefallen, während der Flucht. Es war so ein Chaos, es war..ich wollte das nie, weib, ich..hätte mir eher die Hand abgeschlosen als das zuzulassen, ich war so ein..narr, ein idiot.."knirschte er, ein tiefer eigener Zorn"Ich habe vielleicht..mein Kind umgebracht..und dich beinahe mit.."seine Augen senkten sich, daher die Reue und die Schuld. Doch man sah ihn an, wenn sein Kind stirbt, würde er sich selbst das nie vergeben können, niemals...

Doch er schloss seine schluchzende Frau tröstend in die Arme, tröstend, eh er damit nicht rechnete und aufgeregt wie ein Wasserfall spricht"ich wollte es nie, ich wollte..dich doch nur beschützen, dich weg bringen..es war..so ein Chaos..so viele Orcs.."
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 11:08 pm

Nyllocanya drückte ihren Liebsten ganz fest. Trotz der Tränen, die ihr über das Gesicht liefen, trotz der Hoffnungslosigkeit, wollte sie ihm Kraft geben.
Ihre letzte Blutung lag Monate zurück.
Sie wollte die Hoffnung nicht aufgeben. Auch wenn sie die Naturgesetze nicht beeinflussen konnte, sie wollte es nicht.
Die Noldo wollte noch nicht aufgeben. ,,Ich hätte das...das selbe für dich getan...",sagte sie unter Tränen, die ihr über Mund und Nase liefen.
Die salzigen Flüsse, die in seine Verbände drangen. Sie hielt ihn fest. So lange war er der Fels in der Brandung, an den sie sich geklammert hatte, nun wollte sie ihm eine Stütze sein.
Nicht mehr in der eigenen Trauer versinken.
Noch besteht Hoffnung, dachte sie, noch war der Monat nicht zu Ende.
Mit diesem Gedanken hielt sie ihn in ihren Armen.  Sie würde ihn immer lieben. Ganz gleich, was auch geschehen mag. Ich werde ihm nicht von der Seite weichen., dachte sie fest entschlossen.

Die Tage verstrichen in denen sie hoffte. Doch dann wurde alle Hoffnung zu Nichte gemacht und es tat weh. So sehr, dass es sie beinahe in ihrer eigenen Trauer versank, doch sie erinnerte sich an ein Verprechen an sich selbst.
So schloss sie wieder die Arme um ihren Liebsten und ihren Sohn.  Ließ nicht zu, das er in Schuldgefühlen versank.
Auch wenn sie den Schmerz jedes mal in seinen Augen sah. So verlor sie nicht den Willen zu leben.
Diesen strahlte sie aus. Nun war sie der Fels. Wenn auch kleiner. Das Licht im Dunkeln.
Der Stern am Himmel.
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BeitragThema: Re: Gasthaus    Mi Jan 01, 2014 11:21 pm

Ja, es tat wirklich weh. Die Tage kamen ihn vor wie Wochen als sie eines tages Schmerzschreiend aufwachte und er das Blut sah. Und in ihm drohte beinahe alles zu zerbrechen, er zitterte am ganzen Körper und hatte die Augen weit aufgerissen als er den Heilern half das tote Kind aus ihr zu holen. und als er den toten jungen in seinen Armen hielt, noch so klein, das kleine köpfchen das auf drei Finger passt, presst er die LIppen zusammen und fängt an den Blick zu senken, er saß oft einfach daa, neben ihr, und spürte ihre Berührungen wie von weiter ferne. Als wäre er an einem anderen Ort. Und auch wenn sie für ihn stark war, so fand er selber nur wenig stärke in sich. Wie versengend spürte er das Wissen, das er sein eigenes Kind umgebracht hat. Es versengte ihm die Brust wie feuer Hitze und raubte ihn den Schlaf.

Wenn er mal nicht bei ihr war, so half er um sich ein paar Münzen für seine Familie zu verdienen in der Schmiede. Und es verging kein Tag wo er nicht mit blutigen Handrücken zurückkehrte.  Er wurde schroffer und eine zeitlang sogar verbittert. Und jedes mal wenn er seine Frau sah, trat kurz dieses Funkeln und Freude in seinen Blick zurück, eh die Reue und die Schuld sein denken wieder beherschen und er ihren Blicken ausweicht..

So verging die Zeit schleppend, und so, eines Morgens, inzwischen liegt das Kind schon begraben seid vielen Wochen trat er zu ihr und nahm sie einfach an der Hand. Zog sie zu sich und sah ihr tief in die Augen. Er raunte beinahe nur, als könnte er nicht wirklich sprechen, und immer wieder stockte er "E-es tut mir..unendlich leid..so leid..so..entsetzlich..leid..."
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