Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Ödland

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BeitragThema: Re: Ödland   Fr Mai 09, 2014 9:47 pm

Aldron antwortete ohne zu zögern:" Ja, das hast du." Deena schaute ihn etwas verdutzt an. Offenbar war sie es immer noch nicht gewohnt, dass er so direkt war. Es erging einigen Leuten so, die meisten davon, distanzierten sich, deswegen, von ihm. Aber Deena war anders, sie würde nicht vor ihm zurückschrecken. Er überlegte. Wenn er durch Mittelerde reiste, war er meistens alleine und für sich, was er genoss. So kam er auf klare Gedanken und konnte das Geschehen beobachten. Doch nun waren gleich zwei Begleiter bei ihm, mehr oder weniger. Eine vollkommen neue Situation für ihn. 
Aldron fuhr fort:" Wie kam es dazu? Ich meine, du wirst dich doch sicherlich schon gefragt haben, weshalb ich euch folge?" Er sah zu ihr rüber und blickte ihr direkt in die Augen...
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BeitragThema: Re: Ödland   Sa Mai 10, 2014 12:44 pm

Es verwunderte Deena ein wenig, dass Aldron bestimmt und ohne zu zögern mit einem Ja antwortete. Nach einem Moment fragte er sie dann, wie es dazu kam. Deena verstand nicht ganz was er damit meinte. Dass er ihr in die Augen blickte, machte es für sie nicht wirklich einfacher zu verstehen, was er fragte. Er meinte, dass sie sich sicherlich schon gefragt habe, wieso er ihnen folgte, woraus sie schloss, dass er wohl die Reise meinte. Oder meinte er etwa, dass er ihr vertraute? Sie seufzte und beschloss auf den zweiten Teil der Frage zu antworten. "Das stimmt, ich habe mich schon mehrmals gefragt, wieso du mit uns kommst. Wieso du uns damals vor dem Gasthaus angehalten hast. Und was du mit Damian zu tun hast. Obwohl wir schon eine Weile reisen, weiss ich den Grund noch immer nicht." Sie sah ihn dabei fragend an.
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Damian
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BeitragThema: Re: Ödland   Sa Mai 10, 2014 1:31 pm

Damian schlief sehr lange und bemerkte nicht einmal das er von Aldron niedergelegt wurde und zugedeckt. Nach und nach überkam ihn das dunkel. Der Schlaf war nur dafür da, das Damian dagegen ankämpfen konnte und mit seinen Launen nicht gleich jemanden tötet. Nach einiger Zeit wachte er aber auf. Es war kein ruhiges Aufwachen, sondern eher ein aufschrecken, er riss die Augen auf die mittlerweile noch schwärzer wurden. Damian spürte seine Wunden kaum mehr, aber dafür spürte er das Dunkle in seiner Nähe und in sich selbst. Es versuchte weiter ganz besitzt zu ihn ergreifen. Damian war stark in seinem Willen und er wusste das Laimwe da keine halbe Sache gemacht hat. Lange wird er nicht mehr durchhalten. Er sah auf und in eine bestimmte Richtung, auch wenn er durch die Plane des Wagens nichts sehen konnte, spürte er das jemand in der Nähe war, eine Gestalt die Böse war und sie beobachtete. Damian vermutete das es Laimwe ist, aber wieso Griff sie nicht an? Sie hätte so ein leichtes Spiel. Draussen hörte Damian Stimmen, es waren die von Deena und Aldron die sich scheinbar um ihn unterhielten. Damian stand auf und ging etwas auf das Ende des Wegens zu, keiner der beiden konnte ihn sehen. Er lauschte kurz und plötzlich, durch eine Kurzschlussreaktion, war Damian ohne Grund absolut sauer und agressiv. Damian legte seine Waffen wieder an und er sprang aus den Planenwagen. Natürlich blieb dies nicht unbemerkt und seine Freunde reagierten darauf. Damian ließ sich aber im ersten Moment nicht bremsen und fing dann auch noch an Aldron anzugehen und wollte ihn in einen Kampf verwickeln. Dies dauerte nicht all zu lange, denn Damian wurde bewusst was er tat und auf einen Augenblick kam sein eigenes Ich wieder zurück und das dunkle in ihn wurde zurück gedrängt. Er fiel auf die Knie stützte sich ab. Der Kampf mit sich selbst kostete ihn viel Kraft. Lange überlegte er ob er den beiden sagen sollte das Laimwe sicher in der Nähe ist und nur darauf wartet ihn zu holen?

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BeitragThema: Re: Ödland   So Mai 11, 2014 3:11 pm

Das Gespräch wurde plötzlich durch Damian unterbrochen. Er kam aus dem Wagen herausgestürmt, was Deea ein wenig verwunderte, denn sie dachte, er wäre noch immer geschwächt. Er versuchte Aldron anzugreifen, doch irgendetwas hielt ihn plötzlich davon ab, sodass er auf die Knie stürzte.
Hatte das Dunkle schon soweit von Damian Besitz ergriffen? Da Deena nicht wusste, ob das Böse gleich wieder zurückkam, hielt sie es für angemessen sofort zu handeln. Sie nahm zwei Seile aus dem Wagen und warf eines davon Aldron zu. "Fessle ihn an seinen Händen, ich übernehme die Beine." Sie schritt auf Damian zu, ohne ein weiteres Wort zu sagen, da sie nicht wirklich wusste, ob es sich bei ihm um Damian oder um den Fluch Laimwes handelte.

(Hoffe das ist ok, wenn nicht, dann sagen Wink)
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BeitragThema: Re: Ödland   Mo Mai 12, 2014 6:40 pm

Aldron tat einen Teufel und fesselte Damain nicht. Er warf das Seil zurück in den Wagen und wollte sich gerade wieder setzen, als er eine Regung in der Dunkelheit wahrnahm. Er konzentrierte sich und schärfte seine Sinne, doch Deena schrie auf ihn ein. Er drehte sich zu ihr und blickte sie finster an, während er sein Schwert zog. "Fessel ihn, wenn du willst, doch dass wird ihn nur noch wütender und unberechenbarer machen. Das schwarze nährt sich von Hass und Aggressivität, lass ihn in Freiheit, bis zu den Elben haben wir keine Problem mit ihm, solange wir weiter gut durchkommen." Deena hörte auf, ihn anzuschreien. "Ich habe gerade etwas gesehen und werde mich umsehen, kommst du mit?" Ohne eine Antwort abzuwarten, schritt Aldron los, mit gezücktem Schwert und lauschend auf jedes Geräusch. Es waren nur wenige hundert Meter, bis zu der Stelle wo er die Bewegung gesehen hatte. Als er dort war, blieb er kurz stehen und ging in Deckung. 
Etwas stimmte nicht, er spürte, dass er beobachtet wurde, doch er sah nichts. Keine Menschenseele. Er ging weiter. Vor ihm lag ein großer Felsen, er ging um ihn herum, auf die andere Seite. Vor ihm lag ein Körper auf dem Boden. Etwas dunkles floss aus ihm heraus. Er ging weiter und drehte den Körper um. Es war ein Mann aus Rohan, ein Bauer. Seine Kehle war durchgeschnitten und sein Gesicht zerfetzt. 
Aldron hörte ein knacken, instinktiv machte er einen Satz nach vorne und und richtete sich auf, mit gezücktem Schwert, bereit sich allem entgegen zu stellen...
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BeitragThema: Re: Ödland   Mo Mai 12, 2014 11:34 pm

(Wer ist denn da im Dunklen? Ist das Laimwe? Wink)

Aldron meinte, dass es nicht nötig wäre Damian zu fesseln, was sie überhaupt nicht verstand. War er die vergangene Minute auch anwesend gewesen und hatte mitbekommen, wie Damian ihn beinahe angegriffen hätte? Was meinte er eigentlich damit, dass sie keine Probleme hätten? Wenn er während der Fahrt austicken würde, wäre es sie, die die Konsequenzen zu spüten bekäme und nicht er. Dies schien Aldron jedoch nicht zu interessieren.
Auf die Frage, ob sie mitkäme, hatte sie keine Zeit zu antworten, was sie dazu veranlasste bei Damian zu bleiben. Irgendjemand musste ja darauf schauen, dass er nicht gleich alles auseinandernahm. Ausserdem bezweifelte sie, ob sich ihnen etwas näherte, aber falls es wirklich so sein würde, dann würde sie es wohl noch genug früh erfahren. Mit einem Murren warf sie das Seil zurück auf den Wagen und bedachte Damian mit einem Blick, der töten konnte. Eigentlich konnte er ja nichts dafür, denn es war Aldron, der sie aufregte. Ansonsten musste er ja auch immer bei jedem Geräusch prüfen, ob sich Gefahr näherte. Wieso musste man da einen Menschen, der vom Bösen besessen zu sein schien, frei mit gefährlichen Waffen herumlaufen lassen.
Da Damian wieder völlig normal zu sein schien, steckte sie ihr Schwert weg, jedoch rückte sie den Bogen zur Sicherheit in die Nähe.
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BeitragThema: Re: Ödland   Di Mai 13, 2014 9:53 pm

Aldron sah einen Mann, bis an die Zähne bewaffnet, vor ihm stehen. Aber war es ein Mann? Der Fremde machte einen Schritt zurück und der Mond schien auf ihn herauf. Es war kein Mann, es war ein Uruk-Hai. 
Es war ein großer Kerl, Muskelbepackt und mit langem Breitschwert in der rechten Hand. An seiner linken Hand, hielt er einen Schild mit der weißen Hand. Das konnte nicht sein, Saruman war machtlos. Laimwe musste ihn geschickt haben, dass hieß, dass auch sie in der Nähe war. Aldron hätte die Schritte eines Uruks von weitem wahrgenommen, außerdem stank der Kerl bis zum Himmel. "Ich werde dich töten Mensch, meine Herrin verlässt sich auf mich", sagte der Kerl. Aldron stutzte:" Deine Herrin? Wer ist deine Herrin?" "Das kann dir egal sein Mensch, ich werde dich zermalmen, wie eine Fliege" erwiderte der Uruk und machte sich bereit. 
Aldron nahm sein Schwert in beide Hände und schloss die Augen. Er spürte sein Schwert, geschmiedet von den ersten Elben Mittelerdes. Er war bereit, kämpfen und das verteidigen, was zu schätzen lernte. Er dachte an Deena und legte los.
Der Uruk griff im selben Moment an, als ihre Schwerte aufeinander prallten, stoben Funken hervor. Der Kerl war stark. Der Dunedain machte einen Schritt nach rechts und holte aus. Mehrere Hiebe glitten auf seinen Feind nieder, aber keine war erfolgreich, nur einmal streifte er seine Rüstung. Der uruk griff seinerseits an und es hagelte Schwerthiebe auf Aldron herab, er hatte Mühe sie abzuwehren. Er nahm sofort wieder Stellung ein und hieb auf blitzschnell sein Schwert in den Rumpf des Uruks. Dieser schien überrascht. Sein Gesicht verzerrte sich. "Wer hat dich geschickt?" Er antwortete nicht. Aldron zog sein Schwert aus ihm heraus. Der Uruk sackte auf die Knie und stöhnte schwer. Der Dunedain nahm sein Schwert und enthauptete ihn. 
Aldron wischte das Blut von seiner Klinge und sah auf die Leiche herab, doch gerade als er sie näher betrachten wollte, löste sich der Körper in schwarzen Rauch auf und verschwand. "Laimwe", sagte er zu sich. Sie war in der Nähe und sie musste sich beeilen hier weg zu kommen. Aldron ließ den anderen Toten liegen und rannte zu Deena. Er würde ihr alles erzählen und danach musste sie sofort aufbrechen. Schlafen konnten sie später, doch er wollte weg von den weiten Ebenen, zu bewaldeten Gegenden, wo er im Vorteil war. Deena würde nicht sonderlich glücklich sein, aber sie mussten hier weg
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BeitragThema: Re: Ödland   Mi Mai 14, 2014 7:05 pm

Zuerst war es eine Weile still, doch Deena hörte schliesslich eine Art Kampfgeräusch, was sie fluchen liess. Sie blickte jedoch sogleich entschuldigend zu Damian, obwohl es diesen wohl nicht wirklich zu stören schien, wenn Deena fluchte. Trotzdem sollte Deena, nur weil sie hier in den Ödlanden waren, nicht ihre Manieren vergessen.
Das hatte jetzt gerade noch gefehlt, dass es zu einem Kampf kam. Sicherheitshalber machte sie jedoch einige Schritte vom Wagen weg, da bei einem möglichen Angriff nicht als erstes das Fuhrwerk kaputt gehen sollte.
Doch Aldron kam schon wenige Augenblicke später zurück. Er lebte noch, was bedeuten musste, dass er den Kampf gewonnen hatte. Sie atmete erleichtert auf und sah ihn fragend an, wobei er ihr wahrscheinlich ohnehin gleich erzählen würde, was passiert war.
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BeitragThema: Re: Ödland   So Mai 18, 2014 8:02 pm

(Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat)

Aldron rannte zurück zu Deena. Wenn Laimwe hier in der Nähe war, mussten sie sich beeilen. Der Uruk würde mit Sicherheit nicht, das einzige Hindernis bleiben, was sie erwartete, wenn sie noch länger warten würden. Am Wagen legte er eine Vollbremsung ein und stieß fast Deena um, die ihn erleichtert und verwirrt ansah. "Wir müssen weg, sofort! Wir werden von Laimwe und ihren Schergen verfolgt." Deena schien zu verstehen und machte sich daran zu packen. 
Es fing an zu regnen und es begann sich eine dicke Wand aus Nebel um sie herum zu bilden, sodass sie so gut wie nichts sehen konnten. 
Kurze Zeit später war der Wagen gepackt und abfahrbereit. Aldron stieg auf sein Pferd und Deena machte sich daran den Wagen zu besteigen, als es schon wieder los ging. Nur noch schlimmer, er hatte es befürchtet. Vier Pfeile schossen an ihm haarscharf vorbei und bohrten sich in das Holz des Wagens. Es waren die Pfeile des Feindes. Er schaute nach rechts, dort wo sie herkamen, doch er sah nichts. Der Nebel war zu dick. Sofort stieg er von seinem Pferd ab und rannte zu Deena. Er riss sie vom Wagen und schleifte sie unter den Wagen, während Deena ihn schlug und sich wehrte. Sie waren keine Sekunde zu früh unter dem Wagen, als weitere Pfeile auf den Wagen schossen. "Bitte hör auf dich zu wehren. Hör mir zu Deena!" sie verstummte und hörte zu. "Fahr los, ich werde sie ablenken und du wirst dich daran machen hier zu verschwinden. Fahr nach Lorien und rette Damain." Aldron kroch unter dem Wagen her und zog seinen Schild und sein Schwert erneut hervor.
Er nahm seinen breiten Schild zum Schutz vor seinen Körper und rannte ins ungewisse, den Pfeilen entgegen. Er hörte hinter sich, wie der Wagen abfuhr und sich entfernte. Mit einem Aufschrei rannte er los und bekam endlich seine Feinde zu Gesicht, es war ein gutes Dutzend. Aldron schwang sein Schwert...
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BeitragThema: Re: Ödland   Di Mai 20, 2014 5:59 pm

(Hat bei mir jetzt auch etwas länger gedauert, sry)

Aldron teilte ihr mit, dass sie sofort abreisen müssten, weil Laimwe und ihre Schergen hinter ihnen her wären. Doch kaum auf ihrem Wagen oben, befanden sie sich plötzlich inmitten dichten Nebels, als vier Pfeilel das Fuhrwerk trafen. Bevor sie auch nur irgendwie darauf reagieren konnte, war Damian bei ihr und riss sie vom Wagen herab. Sie schlug um sich, denn sie hatte ihre Waffen auf den Wagen geladen und ohne diese mochte sie ihn nicht verlassen. Ausserdem sass immer noch Damian auf dem Wagen. Doch Aldron war kräftiger und zog sie unter den Wagen. Keinen Wimpernschlag später hagelte es schon erneut Pfeile auf den Wagen hinab.
Erst als Aldron sagte, dass sie ruhig sein sollte und ihm zuhören sollte, hörte sie damit auf um sich zu treten. Er erklärte ihr, dass sie doch mit Damian nach Lórien fahren solle und dass er währenddessen die Feinde ablenken würde. Um Damians Willen befolgte sie seinen Auftrag und stieg auf den Wagen auf. Mit der einen Hand packte sie ihren Bogen und mit der anderen die Zügel, denn in diesem Moment war jede Sekunde wertvoll. Sie ritt weiter, bis der Nebel aufhörte. Sie schätzte, dass es vielleicht einen Kilometer war, den sie geritten war. Erst jetzt machte sie sich Gedanken darüber, ob es nicht besser gewesen wäre, bei Aldron zu bleiben. Doch nein, es war schon richtig, ihr Auftrag war es an erster Stelle Damian zu schützen. Wenn sowohl Deena als auch Aldron sterben würden, dann hätte Laimwe ein zu leichtes Spiel und das galt es schliesslich zu vermeiden. Sie seufzte. Ihrem Gewissen war es nicht recht Aldron dort unten zu lassen, möglicherweise mit dutzenden feindlichen Kämpfern. Sie sass noch immer mit ihrem Bogen in der Hand da, denn sie konnte sich nicht entscheiden, was jetzt das Richtige wäre.
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BeitragThema: Re: Ödland   Mi Jul 02, 2014 11:48 am

Damian wurde nach den strapazen im Wagen hin und her geschüttelt, zum allen überfluss schlug er sich auch noch den Kopf an. Kurz hielt er sich schmerzend den Kopf bis er merkte wo er war. Er war wieder er selbst, zwar wusste er nicht für wie lange, aber er war er. Er sah sich um und merkte das er immernoch im Wagen war und jemand den Wagen sehr antrieb. Was war nur los? Was hatte er verpasst? Der Wagen stolperte so richtig über die Steine und die uneben Wiesen. Damian wagte es nach hinten aus dem Wagen zu schauen und sah wie zwei von Laimwes Dienern sie verfolgten. Dann sah Damian nach vorne und sah das nur Deena am Wagen saß. Wo war der Mensch hin? Damian nahm sich die Dreistheit und setzte sich neben Deena. Wilde fahrt heute was? Er versuchte wirklich zu scherzen, das war fast schon peinlich. Er sah Deena's Bogen und nahm ihn ihr aus der Hand. Diese wollte ihn nicht hergeben und Damian verstand das irgendwas vorher vorgefallen sein müsste. Vertraue mir Deena, ich weiss nicht was vorher geschehen ist oder was war, aber jetzt haben wir wohl andere Probleme als das herauszufinden. Er deutete nach hinten und wartete auf Deena's Reaktion. Schmerzen hatte Damian noch immer, aber er versuchte es so gut es ging zu überspielen.

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BeitragThema: Re: Ödland   So Jul 06, 2014 5:01 pm

(Soo mit etwas Verspätung die Antwort.)

Da Deena sich auf das Fahren des Wagens und das Abschütteln der Feinde konzentrierte, merkte sie nicht, wie Damian zu ihr kam und sich neben sie setzte. Erschreckt bemerkte sie ihn dann, als er versuchte zu scherzen. Einen Moment lang sah sie ihn entgeistert an, denn er hatte ihr wirklich einen Schrecken eingejagt, doch ihre Miene entspannte sich sogleich wieder. Sie sah wieder starr nach vorne und ihre Miene bewegte sich kein bisschen, so dass man nicht wirklich sagen konnte, ob sie lachte oder wütend auf ihn war. "Ein seltsamer Moment für Scherze", bemerkte sie trocken, wobei sie ein kleines Lächeln nicht verbergen konnte.
Damian wollte sich ihren Bogen nehmen, doch sie hielt ihn fest umklammert. "Zu deiner Information: Du hast vorhin versucht uns anzugreifen." Sie betrachtete ihn unsicher. Das von vorhin könnte sich jederzeit wiederholen, aber ob sie alleine auch gegen ihn und Laimwes Schergen ankäme, das war zu bezweifeln. Schliesslich entschied sie sich dafür, ihm zu vertrauen. Sie deutete auf die Seitentasche neben Damian. "Dort drin ist ein Bogen, ich möchte einen, also meinen gerne behalten. Und falls du das Gefühl hast, dass sich irgendetwas in dir verwändert, oder du ansonsten ein komisches Gefühl verspürst - bitte wirf dann den Bogen weg, so eine Szene wir vorhin möchten wir glaube ich beide gerne vermeiden. Ich denke wir können später darüber reden. Ich denke wir sollten uns zuerst um unsere beiden Freunde hinter uns kümmern." Sie holte noch einmal das letzte aus den Pfeden heraus um den Abstand zu Laimwes Schergen zu vergrössern, bevor sie abrupt hinter einem Baum zu stehen kam. Innerhalb von einigen wenigen Sekunden war sie heruntergesprungen und spannte den Bogen.
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BeitragThema: Re: Ödland   Mo Jul 07, 2014 7:27 pm

Damian entging es nicht das sich Deena erschreckte, er war scheinbar zu leise an sie heran geschlichen. Dumme Angewohnheit. Sie reagierte auf sein Scherzen sehr trocken und kalt. Damian kam es so vor als hätte er sich mit einem Eisberg unterhalten. Was hatte er nur angestellt das sie so sauer auf ihn war? Damian konnte es sich nicht ausmalen. Er beließ das Thema mit dem Scherzen und war eher konzentriert sich den Bogen aus der Seitentasche zu schnappen, denn Deena erwähnte. Zusätzlich hörte er ihr zu und war verwundert. Ich habe euch angegriffen? Das weiss ich gar nicht. Er fing an zu seufzen und ein schlechtes Gewissen machte sich in ihn breit. Ich verspreche dir, dich zu warnen falls wieder dieses Gefühl auftreten sollte, nun kenne ich es ja. Damian war damit einverstanden das Gespräch auf später zu vertagen, da ihre Besucher immer näher kamen. Deena ließ die Pferde abrupt hinter einen Baum zu stehen kommen und sprang runter. Damian tat das selbe und spante auch seinen Bogen, er zielte auf den zweit nähersten und ließ den Pfeil los, als er sich zielsicher war. Er traf den Gegner in den Kopf der sofort umfiel. Seine Gefährten drehten sich nur kurz um und rannten aber gleich weiter auf Deena und Damian zu, nur noch wütender als vorher. Damian legte den Bogen weg und kletterte auf den nächsten Baum. Für Deena sah es sicher so aus als würde er flüchten, dabei hatte Damian ganz was anderes im Sinn.

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BeitragThema: Re: Ödland   Mo Jul 07, 2014 8:08 pm

Sie nickte zufrieden, als Damian meinte, er sei für das nächste Mal gewarnt, obwohl sie noch immer daran zweifelte, ob er schnell genug reagieren könnte. Er tat es ihr gleich und sprang vom Wagen runter um einen der beiden Schergen Laimwes abzuschiessen, dieser fiel durch den Kopfschuss sofort um. Der andere schien noch wütender zu sein und rannte weiter auf die beiden zu. Anstatt ihr zu helfen, schien Damian jedoch wegzurennen. Wenn nicht gerade ein wilder Scherge Laimwes auf sie zugerannt käme, dann wäre sie ihm gefolgt, jedoch hatte ihr Verfolger nun Priorität. Sie spannte die Sehne und schoss dann ab. Der Pfeil traf den Verfolger in die Schulter. Einen Moment lang taumelte er, bevor er Deena lächeln ansah und weiterrannte. Sie schoss einen weiteren Pfeil, der den Verfolger nun in die andere Schulter traf. Das Schauspiel wiederholte sich - er taumelte, aber ging dann weiter.
"Bei Eru, was soll das...", murmelte sie vor sich hin, wobei man das Ende des Satzes nicht mehr verstehen konnte. Sie sah sich nach Damian um, doch dieser schien sich in Luft aufgelöst zu haben. Auf die Idee in die Bäume zu schauen, kam sie nicht.
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BeitragThema: Re: Ödland   Di Jul 08, 2014 7:08 pm

Damian war wie verschwunden, dennoch hatte er alles in Blick. Er sah zu wie Deena zwei Pfeile abschoss und den Gegner jeweils in die Schulter traf, dies schien den Gegner aber nicht wirklich zu kümmern. Das wunderte Damian nicht, die Schergen von Laimwe waren schon immer recht zäh. Mittlerweile kam der Feind seiner Begleiterin immer näher und war schon kurz davor sie anzutreffen, doch bevor dieser Deena irgendwas antun konnte, ließ Damian sich vom Baum runter fallen und vor den Gegner fallen. Er fiel geschickt und leicht hinunter und kam leicht gehockt am Boden auf. Gleichzeitig zog er seine Dolche heraus und ließ den ersten in den Bauch des Gegners versinken. Dieser war auch von dem wenig beeindruckt und schleuderte Damian mit einer Hand gegen einen Baum. Kurz taumelte er und schüttelte leicht den Kopf, mittlerweile ging der Scherge wieder auf Deena los. Schnell nahm Damian seinen dritten Dolch der aus Angmar stammte und schleuderte diesen ihn nach. Kurz bevor er zu Deena kam, traf er ihn von hinten ins Herz. Damian atmete erleichtert durch als er sah das der Gegner zu Boden ging, ob er tot war oder nicht, konnte nur Deena sehen und danach handeln.

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