Herr der Ringe - RPG

Ein Rollenspiel in Mittelerde.
 
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 Thal

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Alma o Anor
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BeitragThema: Re: Thal    Mi Aug 02, 2017 7:51 pm

"Ja, das ist es. Eine schöne Aussicht.",gab Alma schniefend von sich als Jemand neben sie trat und sie ansprach. Die Stimme kam ihr vertraut vor, so löste sie den Blick von der Stadt und wollte ihren Augen nicht trauen. "Erestor." Ihre Stimme glich mehr einem Hauchen. Nie hatte sie geglaubt den Bibliothekar wieder zu sehen, er war ihr Lehrer gewesen und hatte sie vieles gelehrt.
Alma wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und sah dem älteren Elben in die Augen. Sie hatte ihn vermisst, oft hatte sie sich gewünscht nach Lorien zurück kehren zu können um weiter von Erestor lernen zu können. Doch ihr Vater hatte ihr verboten ohne Begleitung zu reisen.
Und nun traf sie den Bibliothekar in der Bibliothek von Thal.  Alma fühlte sich nun in der Gegenwart des anderen sicherer, nicht mehr allein. So konnte sie nicht anders als ihn zu umarmen. In ihr herrschte ein Sturm der Gefühle, sie hatte so viel durch machen müssen. Ihr Vater hatte sie oft geschlagen wenn es nicht nach seinem Willen ging, wenn sie rebelliert hatte. Erestor war ihr mehr wie ein Vater gewesen als ihr leiblicher Vater Neoron. Erestor hatte sie in vielen Dingen unterstützt. Nyllocanyas Tochter vergrub ihr Gesicht in der breiten Brust des Gondoliners und konnte nicht anders als zu weinen. Ob vor Freude oder Trauer vermochte Alma nicht zu sagen.
Sie wusste nur eines und zwar das sie glücklich war nicht mehr allein zu sein und das war im Moment das wichtigste. All die vergangenen Jahre, welche sie allein umhergezogen war machten sich bemerkbar. Vor einigen Monden hatte sie noch mit ihrem Bruder Kontakt gehabt, nur war dies aus Mangel an Pergament und Tinte immer weniger geworden. Alma sorgte sich um ihren Bruder, es fraß sie innerlich auf, sich von ihm getrennt zu haben. Das alles hatte sie verdrängt. Es war ihr erst bewusst geworden als sie sich in die Arme von Erestor geschmiegt hatte. Stumm tränkte sie den Stoff der Robe mit Tränen.

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>> She left us. She left us by the man who beats us. Why Lean! Why?!<<
>>It was a golden cage. She loves us, Alma. She fights for us. Remember?<<
>>Yes, I remember and I will never forgive him for his deeds. <<


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Zuletzt von Alma o Anor am Do Aug 03, 2017 12:27 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Renard
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BeitragThema: Re: Thal    Mi Aug 02, 2017 10:44 pm

Es ware lange her, seit Renard das letzte Mal eine Bibliothek betreten hatte, doch nun war es so weit.
ihm war klar, was ihn hier hergeführt hatte. Er musste seine Karte ersetzten und sich eine neue suchen. Denn ein starkes Unwetter hatte seine Karte zerstört. Nur mit Mühe und und Not hatte er einen kleinen Teil davon retten können und nun brauchte er neue.
Da stand er also in großen Bibliothek von Thal und staunte über die Unmengen der Bücher und Karten.
Wenn er jetzt wüsste wo er anfangen sollte. Er ging ein paar Regale entlang und seine Hand glitt die Bücherrücken entlang. Sie fühlte sich vertraut und gut an. Renard liebte Bücher und erinnerte sich an die Zeit, als seine Mutter ihm früher etwas vorgelesen hat und später er selber... seiner Tochter Diana.
Seine Hand verharrte an einem dicken Buch, welches er heraus nahm, aber nicht darin las.
"Nein, du brauchst Karten, keine Bücher", murmelte er vor sich hin und ging ein paar Schritte weiter, bis er endlich das erreichte, was er brauchte.
Karten. Ein sanftes Lächeln huschte ihm über die Lippen, ehe er hoffnungsvoll damit began sich mit Karten zu beladen. Nach ein paar Karten wusste er nicht mehr wie er die anderen stapeln sollte, aber er schaute noch einmal nach vorne und wusste genau, dass er den Weg auch so finden würde.
Unbefangen lud er sich noch ein paar Karten auf, ehe er dann, ohne etwas zu sehen versuchte den Weg nach draußen zu finden.
Nach ein paar Schritten allerdings kam ein Widerstand. Zu hart um eines der Regale zu sein.
Die Karten fielen ihm vom Arm und er stellte fest dass der Widerstand auf den er soeben getroffen war, zwei Elben waren.
Renard hatte die größte Ehrfurcht vor den Elben. Er machte einen Satz zurück.

"Ich bitte um Entschuldigung."
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Alma o Anor
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BeitragThema: Re: Thal    Fr Aug 18, 2017 11:09 am

(Kurz-Vertretung von Erestor - alles abgesprochen mit der Userin!)

Alma spürte wie etwas, vielmehr Jemand gegen sie lief. Sie unterdrückte einen laut des Schmerzes, da ihr der Rücken noch immer etwas weh tat. Auch wenn sich der ehemals verklemmte Nerv wieder an seinen angestammten Platz gerückt hatte, war ihr Rücken immer noch empfindlich. Sie wandte sich um und wollte gerade etwas wie eine höfliche Zurechtweisung entgegnen als sie schon eine Entschuldigung hörte. Sie erblickte einen großen breitschultrigen Mann, welcher beinahe die körperliche Größe von Erestor hatte. Jedoch war der schwarzhaarige Gondoliner doch um einiges größer. Selbst Alma war trotz ihrer elbischen Gene noch zwei Köpfe kleiner als Erestor.


Der Noldo hatte sie an sich gedrückt und wollte nicht recht glauben, dass er die Tochter Nyllocanyas wieder getroffen hatte, sie war ihm wie ein eigenes Kind. Leise hatte er auf sie eingeredet und versucht Alma zu beruhigen. Ihre Zweisamkeit wurde durch Jemand gestört, es war ein Mann, welcher direkt in Alma hinein gelaufen war. Die Halbelbin schien für kurze Zeit Schmerzen zu haben, er kannte sie immerhin gut genug um zu wissen, das sie gern ihre Gefühle hinter einer Fassade versteckte. Alma hatte sich verändert, längst war sie nicht mehr das kleine Mädchen von damals.  Er ermahnte den Störenfried lediglich mit einem Blick.

"Euch sei verziehen.",sprach Alma und wischte sich mit dem zerfransten Ärmel ihres Mantels über die Augen. Das man trotzdem sehen konnte, dass sie geweint hatte ignorierte sie. Sie war einfach nur unendlich froh ein vertrautes Gesicht zu sehen. Nun aber hatte sie ihren Blick auf den großen Mann vor ihr gerichtet. Pergamentrollen lagen zu seinen Füßen, diese mussten ihm wohl beim Zusammenstoß runtergefallen sein. Höflich wie Alma war bückte sie sich und hob die Schriftstücke auf und reichte sie dem Fremden. "Hier, das habt ihr verloren." Sprach sie und strich sich einzelne Strähnen aus dem Gesicht. Sie versuchte sich an einem Lächeln, Nyllocanyas Tochter wollte so von ihrem emotionalen Zustand ablenken. Versuchte so zu tun als wäre sie nur erschöpft. Alma wusste, dass sie eine schlechte Lügnerin war, aber was blieb ihr anderes übrig? Sie konnte nicht immer tapfer sein.

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Erestor
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BeitragThema: Re: Thal    Do Aug 24, 2017 9:47 pm

Erestor und sein mahnender Blick. Er konnte es einfach nicht lassen. Am meisten nicht wenn irgendein menschlicher Tölpel an seine Alma anlief. Diese ächzte kurz vor Schmerz was seine Aufmerksamkeit von den Mann kurz abziehen ließ. Er kannte sie schon gut genug um zu wissen das Alma nicht ohne Grund aufächzen würde und sah etwas besorgt aus, sagte aber erstmals nichts. Immerhin war dieser Mensch da noch im Weg und das störte Erestor sehr. Er führte keine privaten Gespräche vor Fremden und noch weniger vor Menschen und so tadelte er den Menschen auch nur mit einem strengen Blick ab.

Alma bückte sich und half ihm sein Zeug aufzusammeln während Erestor versuchte einen Blick darauf zu erhaschen was er da mitgehen ließ. Es sah aus wie Karten? War das wieder ein verrückter Abendteurer? Diese waren seit neusten sowieso Suizid gefährdet. Leider gab es von diesen Spinnern so viele wie Sand am Meer. Erestor seufzte und bequemte sich ein Schriftstück aufzuheben und anstatt es ihm zu geben, sah er es sich lieber an. Er musste als Bibliothekar seiner Volkskrankheit nachgehen und genau prüfen was hier mitgenommen wird. Das er aber gerade eben selbst ein Buch mitgehen ließ, wusste ja keiner von den Anwesenden.

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Renard
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BeitragThema: Re: Thal    Do Aug 24, 2017 10:46 pm

Renard schien völlig überfordert zu sein, zwischen den beiden Elben und brachte zunächst kein Wort heraus. Er sah von der wunderschönen Elbenfrau zu dem anderen Elb und hörte die sanfte Stimme der Frau, die seine Entschuldigung angenommen hatte. Der Blick des Anderen war mahnend und von oben herab. Hier an diesem Ort zu dieser Zeit, fühlte Renard sich auf einmal ganz klein und unbedeutend.

Die Elbin hob seine zu Boden gefallenen Schriften auf und gab sie ihm zurück.
Ich danke Euch,sprach er mit weicher Stimme und lächelte schüchtern.
Normalerweise war Renard in keinster Weise schüchtern, aber in der Gegenwart dieser Elben wusste er sich nicht anders zu helfen, als eingeschüchtert dar zu stehen.
Doch bevor Renard die Stück wieder selber in den Händen hielt, hatte der andere Elb eines der Schriftstücke selber aufgehoben.

Könnte ich die bitte zurückhaben?Fragte Renard vorsichtig, weil er eigentlich nicht wollte, das jemand anderes erfährt wo er hinreisen wollte.
Es waren Karten von Gondor und von Bruchtal dabei.

Die Karten von Gondor hatte die Elbin, die Karte Bruchtals war in den Händen des anderen Elben.

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Alma o Anor
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BeitragThema: Re: Thal    Sa Aug 26, 2017 11:11 pm

Die Halbelbin kam der Bitte des Mannes nach und reichte ihm mit den Worten: "Hier bitte." die Karte. Alma spürte die Nervosität des Menschen und lächelte beruhigend. Sie trat neben Erestor und sprach:"Die Karte wird noch gebraucht." Sanft entzog sie dem Bibliothekar die Karte. Sie kannte ihn gut genug um zu wissen, dass er Stunden damit verbringen konnte Karten zu studieren. Als sie jedoch sah, welchen Teil von Mittelerde die Karte zeigte wurde ihr Blick von Trauer erfüllt. "Bruchtal." Hauchte sie. Ihr geliebtes Tal. Ein Ort den es nicht mehr gab. Wollte der Mann etwa nach Bruchtal? Dort wo nur noch Ruinen zu sehen waren? Alma konnte sich dies beim Besten willen nicht vorstellen.

Sie rollte das Stück Pergament wieder zusammen und gab sie dem Fremden wieder. Sie spürte wohl die besorgten Blicke des Gondoliners auf sich. Wahrlich musste er ihre Reaktion auf den Zusammenstoß gemerkt haben. Alma trat nun wieder neben Erestor und sagte: "Es war nur ein eingeklemmter Nerv im Rücken." Mehr ließ sie vorerst nicht verlauten. Sie hoffte, dass Erestor noch an ihrer Seite blieb. Nyllos Tochter konnte den Menschen nicht einschätzen sie hatte viele Erfahrungen mit Männern gemacht und die meisten Begegnungen waren nicht die schönsten gewesen. So war es nicht verwunderlich, dass sie etwas zurück wich. Alma verschränkte ihre leicht zitternden Hände vor dem Bauch. Sie straffte ihre Schultern und nahm Haltung an. Sie wollte nicht zerbrechlich wirken, selbst wenn die Tränenspuren auf ihren Wangen sie Lügen straften. Alma hatte genug unter dem Bild der Gesellschaft ihres Vaters gelitten. Wie hatte nur ihre Mutter es durchgestanden jeden Tag stark zu sein? Alma hätte es nur all zu gern gewusst. Denn sie selbst hatte ihre Grenzen deutlich überschritten. Die Hellbraunhaarige schlug die Augen nieder um sich zu sammeln. Innerlich war sie am Ende, äußerlich musste sie Haltung bewahren. Ein eingetrichterter Charakterzug ihres Herrn Vaters. Ein Überbleibsel seiner selbst.

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Erestor
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BeitragThema: Re: Thal    Di Aug 29, 2017 5:17 pm

Erestor war eindeutig neugieriger als Alma, denn er hätte die Karte nicht so schnell herausgerückt. Alma war ihm aber zuvor gekommen und nahm ihn jene Karte liebevoll aus der Hand. Was hätte er dagegen bitte tun sollen? Er hatte schon genug Sorgen um Alma. Einen Streit mit ihr anzuzetteln nur weil er zu neugierig war, war es nicht wert und so ließ er zu das Alma ihm die Karte aus der Hand nahm. Hellhörig wurde der alte Bibliothekar aber als Alma vorlas welches Land auf jener Karte verzeichnet war. "Bruchtal? Dürfte ich euch fragen welches Interesse es an diesem Land euch führt?" Erestor war einfach ein direkter Elb. Er hatte zu viele Kriege und zu viele Zeitalter gesehen und immer wurde da um den heißen Brei herum geredet. Gebracht hat es niemanden was. Viele waren gestorben, viele auch unnötig. Da war es schlussendlich doch besser zum Punkt zu kommen. Dieses herum Gerede brachte bislang nur Leid und Missverständnis.

Erestor betrachtet vom Augenwinkel her Almas Haltung und merkte das sie sich unwohl fühlte bei diesen Menschen. Umso Unsicherer Alma war, umso stärker war Erestor. Sein Beschützerinstinkt war in diesem Fall sehr stark ausgeprägt, sodass er genau wusste wie man jemanden einschüchtern musste. Bei diesem Menschen schien das aber nicht nötig zu sein, da dieser schon von allein klein wie eine Maus wurde. Waren die beide so einschüchternd? Eigentlich kannte Erestor die Menschen eher als Vorlaut und Frech. Dieser hatte eher Ehrfurcht vor den Erstgeborenen. Oder hatte er auch einfach nur etwas zu verbergen.
Schützen legte Erestor einen Arm ganz sanft um Alma's Taille, so sanft das er sie nicht verletzte. Zwar glaubte er ihr die Geschichte mit dem verklemmten Nerven nicht ganz, aber vor diesem Fremden würde er es auch nicht genau ansprechen.

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